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Di, 09:40 Uhr
05.03.2024
ifo Institut:

Frauen auch bei Bonuszahlungen benachteiligt

Die Lohnlücke bei Frauen existiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch bei Bonuszahlungen, nicht nur beim Grundgehalt. Das zeigen Analysen des ifo Instituts und der Unternehmensberatung Mercer für über 270 Unternehmen in den drei Ländern...

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In Deutschland bekommen Frauen bei Bonuszahlungen durchschnittlich 6,1 Prozent weniger. In Österreich beträgt die Lücke zwischen Männern und Frauen 7,2 Prozent. Die Unternehmen in der Schweiz zahlen Frauen durchschnittlich 5,2 Prozent weniger Bonus.

„Die geschlechtsspezifische Lohnlücke bei den Bonuszahlungen ist deutlich größer als beim Grundgehalt. Wegen dieser großen Unterschiede fällt die Lücke beim Gesamtgehalt nochmals deutlich größer aus“, sagt ifo-Forscherin Michaela Paffenholz. In Deutschland beträgt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen beim Grundgehalt 2,7 Prozent.

Durch Bonuszahlungen erhöht sie sich auf 3,0 Prozent beim Gesamtgehalt. In Österreich beträgt die Lohnlücke beim Grundgehalt 2,3 Prozent. Durch Bonuszahlungen vergrößert sie sich auf 2,9 Prozent. In der Schweiz sind es 1,2 Prozent beim Grundgehalt; durch Bonuszahlungen vergrößert sie sich beim Gesamtgehalt auf 1,6 Prozent.

Grundlage der Ergebnisse sind Daten der Unternehmensberatung Mercer. Für die Auswertung wurden die Gehaltsstrukturen von Frauen und Männern in mehr als 270 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verglichen. Bei den ausgewiesenen Zahlen handelt es sich um bereinigte Lohnlücken, bei denen beobachtbare Faktoren wie beispielsweise die Beschäftigungsdauer berücksichtigt wurden. Größere Firmen sind in den von Mercer gesammelten Marktdaten überrepräsentiert. Daher sind die Untersuchungen nicht repräsentativ für alle Unternehmen in der DACH-Region.
Autor: emw

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Kommentare
Leser X
05.03.2024, 10:52 Uhr
Da hilft dann auch kein Gendersternchen
Das ist schon aufschlussreich. Verbal, also mit der Verhunzung der Sprache, versucht man die Leute besoffen zu quatschen und die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern quasi herbei zu schreiben und zu reden. Und auch in der Außenpolitik gibt sich eine Dame betont feministisch.

Aber das Leben ist mehr als Gequatsche und Geschreibsel. Die Fakten sprechen immer noch eine ganz andere Sprache. Gleichberechtigung erfordert eben Taten. Aber bis zum 08.03.2025 werden wir wohl wieder weniger darüber hören. Und dann wird es wieder beklagt. Und so weiter... und so fort...
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