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Fr, 11:08 Uhr
01.03.2024
Naturschützer kommen auf den Rathausplatz

Demonstration zum Tag des Schweins

Am heutigen "Tag des Schweins" mobilisieren der Landestierschutzverband Thüringen und der Tierschutz Nordhausen zu einer Demonstration gegen Massentierhaltung...

"Dieses Ereignis, das über die Grenzen Thüringens hinaus von großer Relevanz ist, fordert jeden dazu auf, sich für bessere Haltungsbedingungen einzusetzen – unabhängig davon, ob man Vegetarier, Flexitarier, Veganer ist oder einfach jemand, der den Respekt vor dem Leben und dem Wohlbefinden unserer tierischen Mitbewohner als essentiellen Teil unserer Humanität ansieht.", teilt der Verein "Tierschutz Nordhausen" mit.

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Der Anlass für diese "dringliche Versammlung" sei der "tragische Tod" von 2100 Schweinen in einer Massentierhaltungsanlage in Nordhausen. "Diese Tiere erstickten qualvoll – ein Schicksal, das kein Einzelfall ist, sondern ein symptomatisches Beispiel für die Grausamkeiten, die mit der industriellen Tierhaltung einhergehen.", heißt es in der Pressemitteilung der Tierschützer. "Dieses Ereignis dient als mahnendes Beispiel und Beweggrund für die Notwendigkeit, unsere Stimmen zu erheben und für eine Veränderung einzutreten. Wir fordern eine Abkehr von Praktiken, die den Tieren unermessliches Leid zufügen, unsere Umwelt belasten und unsere moralischen Werte untergraben."

Auch Schweine können Glück haben - etwa wenn sie auf dem Tierschutzhof "Heile Seele" im Eichsfeld leben (Foto: Tierschutzhof Heile Seele, Eichsfeld) Auch Schweine können Glück haben - etwa wenn sie auf dem Tierschutzhof "Heile Seele" im Eichsfeld leben (Foto: Tierschutzhof Heile Seele, Eichsfeld)


Ziel sei es, nicht nur auf die Missstände aufmerksam zu machen, sondern auch konkrete Veränderungen in der Art und Weise zu bewirken, wie die Tiere behandelt werden. Dies beinhalte die Forderung nach strengeren Regulierungen in der Tierhaltung, die Einführung und Einhaltung höherer Wohlfahrtsstandards sowie die Förderung und Unterstützung nachhaltiger, tierfreundlicher Landwirtschaftspraktiken.

"Wir glauben, dass durch eine Reduzierung des Fleischkonsums und den Übergang zu verantwortungsbewussteren Konsumgewohnheiten ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren und nachhaltigeren Welt getan werden kann. Jeder von uns kann zu dieser Veränderung beitragen, indem wir bewusste Entscheidungen treffen, die nicht nur unserem eigenen Wohlbefinden, sondern auch dem unserer tierischen Gefährten zugutekommen.", heißt es weiter aus dem Verein.

Man lade heute jeden ein, sich der Bewegung anzuschließen und gemeinsam für eine Welt einzutreten, in der Tiere mit Respekt und Mitgefühl behandelt werden. Eine Welt, in der Massentierhaltung der Vergangenheit angehöre. Die Demonstration soll heute von 15 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Nordhausen stattfinden.
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
01.03.2024, 13:23 Uhr
Reduzierung des Fleischkonsums
Macht ihr eigentlich die Demonstration auch im Ausland und ruft da die Bevölkerung auf zur Reduzierung des Fleischkonsums?
"Im Jahr 2022 lag der gesamte Export von Schweinefleisch aus Deutschland bei rund zwei Millionen Tonnen, davon wurden rund 1,7 Millionen in Länder der Europäischen Union exportiert."
Wir sollen alles Reduzieren und zu Veränderungen beitragen.
R_U_Offended?
01.03.2024, 13:46 Uhr
Ich finde es gut...
... Dass diese Demonstration stattfindet.
Es ist egal ob man sich vegan, vegetarisch oder omnivor ernährt, man sollte den Tieren in jedem Fall Respekt entgegenbringen. Es sind Herzen, die aufhören zu schlagen, damit Menschen 5 minütigen Genuss erleben.
Wer in so einen Stall schaut sieht nicht nur Schweine, sondern Individuen. Wie jedes Tier, sieht auch nicht jedes Schwein gleich aus, sie alle sind so einzigartig wie wir Menschen auch.
Leser X
01.03.2024, 16:14 Uhr
Populistisches Geschwätz
Nein, Echter Nordhäuser, die Tierschützer machen die Demos alle im eigenen Land. Und sie haben meine volle Unterstützung!
Franz 2018
01.03.2024, 19:24 Uhr
Ich esse gerne
Fleisch, aber ich bin ein Landkind und mit Tieren aufgewachsen. Wir hatten jedes Jahr ein Schwein, das wurde gehegt und gepflegt und ordentlich behandelt. Wie auch die Hühner, die Kaninchen, der Hund und die Katze. Ich kann deshalb das Anliegen der Tierschützer nur unterstützen. Ich glaube nicht, dass wir jeden Tag Fleisch brauchen. Das hatten wir früher auch nicht und haben vermutlich viel gesünder gelebt. Weniger Massentierhaltung bedeutet auch weniger belastetes Fleisch, weil weniger Medikamente die Tiere halbwegs gesund halten.. Geiz ist nicht immer geil....und lieber echter Nordhäuser.....in Dänemark bekomme ich im Urlaub sogar im Netto Fleisch vom örtlichen Erzeuger und den Unterschied zur Industrieware schmeckt und sieht man....kostet mehr, dafür kaufe ich auch nicht soviel....denn das Stück Fleisch ist eben nach dem Braten oder Kochen auch noch genau so groß und das kann man vom Industriefleisch eben nicht behaupten....da kommt jede Menge Wasser raus....vom Geschmack ganz abgesehen.....
Pe_rle
01.03.2024, 19:48 Uhr
Tag des Schweins
die Demo gehört nicht vors Rathaus sondern vor den Betrieb von van Asten.
Dort finden die sauereien mit den Tieren statt
Leser X
01.03.2024, 20:31 Uhr
Vor dem Rathaus...
... ist aber die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit nun mal größer - und auch darum sollte es doch gehen.
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