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Fr, 08:29 Uhr
01.03.2024
keine gesundheitsgefährdenden Stoffe

Verdächtiger Brief an AfD Büro war ungefährlich

Anfang der Woche war der AfD Abgeordnete Jürgen Pohl in den Schlagzeilen, seinem Wahlbüro war ein verdächtiger Brief zugegangen. Den hat man im Landeskriminalamt nun eingehend untersucht...

Der Bundestagsabgeordnete hatte am Montag auf dem Kurznachrichtendienst "X" von dem Vorfall berichtet, ein Mitarbeiter sei nach Kontakt mit einer unbekannten Substanz "fast eineinhalb Tage im Krankenhaus unter Quarantäne gestellt" worden, schrieb Pohl und sprach von "Antifa Terror".

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Das verdächtige Schreiben wurde im Laufe der Woche durch das Landeskriminalamt untersucht, nun liegt das Ergebnis vor: der Brief enthielt keine gesundheitsgefährdenden Stoffe. Von einer Straftat könne man nun nicht mehr ausgehen, teilte die Nordhäuser Landespolizeiinspektion mit. Zumindest nicht, was die stoffliche Seite angeht.

Mit dem Brief ist man bei der Polizei aber noch nicht fertig, der Wortlaut könnte noch Tatbestände wie den der Beleidigung erfüllen. Eine inhaltliche Untersuchung obliegt dem Fachkommissariat in Nordhausen, noch liegt das Schreiben aber bei den Kollegen auf Landesebene. Da der Brief nun gesichert "sauber" ist sollte der zügigen postalischen Zustellung gen Norden aber wohl nichts im Wege stehen.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
hannes07
01.03.2024, 09:14 Uhr
Bei der ungeklärten Substanz könnte es sich ...
Bei der ungeklärten Substanz könnte es sich um (C6-H10-O5)n gehandelt haben, auch besser bekannt als Zellulose.
Sehr viele Briefe enthalten diesen Stoff.
GN24
01.03.2024, 11:31 Uhr
...könnte es sich
...um... handeln . Woher dieses Fachwissen? Oder dann doch lieber schnell noch das Adjektiv -könnte- eingebaut.

Anmerkung techn. Support:
Es war wohl eher als Scherz gemeint: Brief -> Papier -> Zellulose.
Kobold2
01.03.2024, 11:47 Uhr
Upps
Also eine weiterer Insektenstich?
Für die Opferrolle und unbestätigte Schuldzuweisungen in die übliche Richtung hats ja wenigstes gereicht.
El loco
01.03.2024, 13:06 Uhr
Nun, den Sarkasmus kann man sich sparen,
wenn man bedenkt, dass die Correctiv-Armee mit Kanonen auf Spatzen geschossen hat, die sich dann aber nur als Luftpumpen herausstellten, aus denen lauwarme Aerosole entwichen.
Mittlerweile 5(!) mal hat man inzwischen zurückgerudert und die Vorwürfe verbal komplett abgerüstet.
Von Deportationen, Ethnien, Geheimtreffen etc. ist quasi nichts übrig geblieben, was rechtlich angreifbar wäre.
Beweise wurden unter dem Vorwand und Deckmantel des Quellenschutzes bis heute nicht geliefert, stattdessen laufen Klagen gegen die angeblichen Faktenfinder.
Aber so ist das: erstmal mit Dreck werfen, irgendwas bleibt bei den Tagesschau- und Heute-Konsumenten in Verbindung mit den vermeintlichen Tätern immer hängen.

Anmerkung techn. Support:
Quellenschutz ist eine hohes Gut, dass man nicht als Deckmantel bezeichnen sollte!
Genau so wenig wie die Tatsache, dass die Teilnehmer seit Wochen versuchen, dass dort gesagte, herunter zu spielen. Wenn immer etwas »hängen bleibt«, wird es so unbedeutend nicht gewesen sein.
roni
01.03.2024, 13:25 Uhr
unterste Schublade
in der Herr Kobold sich versteckt. Da ist böswillig ein Brief mit einer unbekannten Substanz an ein Parteibüro adressiert worden, der zuständige Mitarbeiter hat nachvollziehbar reagiert und da gibt es Zeitgenossen, welche sich noch ins Hemd lachen.... wie armselig .....ich wünsche ja Niemanden etwas Schlechtes....
Marino50
01.03.2024, 13:43 Uhr
Verdächtigen Brief...
Man sollte derartige Vorfälle nicht ins Lächerliche ziehen, sondern ernst nehmen. Das gilt auch für die linke Seite oder anderweitige.
Kein Mensch verdient es, angegriffen zu werden.
Die RAF-Terroristin in Berlin wollte auch nicht nur spielen oder mit dem Hund "Gassi" gehen. Übrigens, diese Leute gehörten der Linken Szene an, nicht der rechten. Und es gibt die Zellen heute noch.
Wie Bitte
01.03.2024, 14:26 Uhr
Ja, ja, die ganzen Anschläge auf die AfD-Politiker ständig.
Da mal eine Giftspritze (=Bienenstich), dort mal eine nötig gewordene geheime Schutz-Unterbringung in einem safe-house (=Malle-Urlaub), hier nun Quarantäne-Alarm wegen Zellstoff.
Da lebt man schon gefährlich.
nur_mal_so
01.03.2024, 16:00 Uhr
"Man sollte solche Angriffe nicht ins Lächerliche ziehen" -
- da bin ich fast derselben Meinung.
Auf der anderen Seite: jedes Mal, wenn die AfD in jüngster Vergangenheit Wahlschlappen befürchten oder hinnehmen musste - (O-)Bürgermeister, Landrat - oder auf andere Art wieder ins Gespräch kommen wollte, konnte man darauf warten, dass relativ zeitnah über Anschläge auf AfD-Politiker berichtet wurde, die sich anschließend (siehe zitierter Bienenstich oder die angeblich "aus Versehen" geschehene Fehlinformation über einen angeblichen Schutzort) als, nett formuliert, aus der Luft gegriffen erwiesen.

Man kann nun mal nicht dauernd "Der Wolf kommt, der Wolf kommt!" rufen und erwarten, dass der x-te Bericht über den Wolf (hier war es nun, oh je, ein Zellstoffwolf!) noch immer ernst genommen wird.
Kobold2
01.03.2024, 16:40 Uhr
Unterste Schublade
find ich das auch roni, wenn man vor feststehenden Erkenntnissen schon mal unbewiesene Schuldzuweisungen in die übliche Richtung schickt.
Im Artikel zum Vorfall hatte die Polizei kein Aussage gemacht, da bis dahin keine Erkenntnisse vorlagen. Genauso sollte sich auch ein Politiker verhalten wenn er glaubwürdig erscheinen möchte. So schürt man nur weiter Hass, Hetze und Spaltung. Die Anhänger schauen großspurig darüber hinweg, versuchen sich in verharmlosenden Whataboutismen und bezeichnen verfassungsfeindliche Symbole an ander Parteibüros als bloße Schmiererein, die man ja nur mit dem Lappen wegwischen braucht.
Mal ein nicht so abwegiger Gedanke .....
Vielleicht war ja genau diese Selbsvorführung gewollt und Herr Pohl und einige Anhänger sind hier mit Anlauf im den Fettnapf gehüpft.
Politik ist zuweilen ein schmutziges Geschäft, vor allem, wenn man gern selbst damit wirft.
Marino50
01.03.2024, 16:49 Uhr
Wie bitte...?
Der Beitrag von Hannes 07 war Sarkasmus. Aber das muss man erst mal verstehen. Damit war das Papier gemeint.
El loco
01.03.2024, 21:55 Uhr
@Technischer Support
Ich habe Informationen, dass sie extrem links sind und dementsprechend Kommentare löschen oder gegenkommentieren. Meine Quellen verrate ich natürlich nicht (Quellenschutz). Wenn sie damit leben können, kann ich es auch.
Schönes Wochenende.

Anmerkung techn. Support:
Da wir hier alle immer als rechtes Blatt beschimpft werden ...
»Extrem Links?« Danke. Geschenkt.
Super Quelle. Beschützen Sie sie bitte.
Ich werde jetzt jeden Tag verstört durch unser Büro wackeln und jeden als »Quelle« verdächtigen. 🤣
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