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Di, 11:11 Uhr
20.02.2024
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Tourismus kämpft sich zurück

Im Jahr 2023 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in den Thüringer Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen insgesamt 3,8 Millionen Gästeankünfte gezählt. Das waren 11,3 Prozent oder 386.000 Ankünfte mehr als im Jahr 2022

Die Zahl der Übernachtungen stieg um 8,8 Prozent auf 9,9 Millionen (+804.000). Die Verweildauer pro Gast lag im Jahr 2023 mit durchschnittlich 2,6 Tagen geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2022 (2,7 Tage). Die Zahl der ausländischen Gäste stieg im Jahr 2023 mit einem Plus von 21,0 Prozent überdurchschnittlich stark auf insgesamt 232. 000 Gäste an. Die Gäste aus dem Ausland buchten insgesamt 552.000 Übernachtungen (+18,1 Prozent).

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Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent auf 487,2 Millionen. Davon entfielen 406,3 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+6,2 Prozent) und 80,9 Millionen auf ausländische Gäste (+18,9 Prozent). Die Beherbergungsbetriebe in Thüringen haben sich im Jahr 2023 zwar spürbar von den Coronabedingten Verlusten erholen können, die Ergebnisse vor der Pandemie konnten jedoch noch nicht wieder erreicht werden. So lag die Zahl der Ankünfte in Thüringen im Jahr 2023 noch um 6,0 Prozent bzw. 244. 000 unter den im Jahr 2019 erreichten Werten, die Zahl der Übernachtungen war um
459. 000 geringer (-4,4 Prozent).

Gegenüber dem Jahr 2022 verzeichneten alle 11 Thüringer Reisegebiete spürbare Zuwächse von Gästeankünften und Übernachtungen. Diese reichten von 5,1 Prozent mehr Übernachtungen im Reisegebiet „Weimarer Land“ bis zu 16,2 Prozent mehr Übernachtungen im Reisegebiet „Erfurt“. Den größten absoluten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnete das Reisegebiet „Thüringer Wald“ mit einem Plus von 233. 000 Übernachtungen.

Differenziert nach Betriebsarten sind gegenüber dem Jahr 2022 durchgängig in allen Bereichen teils deutliche Wachstumsraten zu verbuchen. Das stärkste Wachstum erreichten dabei die Ferienhäuser und Ferienwohnungen (14,4 Prozent mehr Übernachtungen) und die Hotels (ohne Hotels garnis) mit 12,2 Prozent mehr Übernachtungen.

Gegenüber dem vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019 erreichten Niveau waren bei den meisten Betriebsarten jedoch noch deutliche Verluste festzustellen. Dies gilt insbesondere für Erholungs- und Ferienheime (26,4 Prozent weniger Übernachtungen im Vergleich zum Jahr 2019), Schulungsheime (17,1 Prozent weniger Übernachtungen) und Jugendherbergen und Hütten (15,2 Prozent weniger Übernachtungen). Einen großen Aufholbedarf gibt es auch bei den Hotels (ohne Hotels garnis). Diese verbuchten im Jahr 2023 noch einen Rückgang der Übernachtungen um 8,7 Prozent (mehr als 400.000 Übernachtungen weniger als noch im Jahr 2019). Die Hotels garnis und die Ferienhäuser und Ferienwohnungen überschritten hingegen das Niveau
des Jahres 2019 bereits deutlich. Hier konnten Zuwächse der Übernachtungszahlen von 11,0 bzw. 13,0 Prozent verbucht werden. Populärer als vor der Corona-Pandemie waren eindeutig die Campingplätze: Mit fast 800.000 registrierten Übernachtungen übertrafen sie den Wert aus dem Jahr 2019 um deutliche 15,5 Prozent.
Autor: red

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