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Di, 09:18 Uhr
30.01.2024
Bus und Straßenbahn

Linke lehnt Erhöhung der Ticketpreise ab

In der kommenden Stadtratssitzung steht die Erhöhung der Tarife für Busse und Straßenbahnen zur Abstimmung. Die linke Stadtratsfraktion kündigt in einer Pressemitteilung an, diese Erhöhung abzulehnen...

Michael Mohr, Fraktionsvorsitzender, begründet das: "Die Menschen ächzen unter immer höheren Preisen in allen Bereichen. Jetzt die Preise für Straßenbahn und Bus zu erhöhen, verbietet sich." Gerade Menschen mit geringerem Einkommen seien auf einen bezahlbaren und funktionierenden ÖPNV für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum einkaufen angewiesen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

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"Statt über Tariferhöhungen sollten wir über Verbesserung des Angebotes diskutieren, hier hat Nordhausen Nachholbedarf. Die Stadt ist auf dem Weg zum Oberzentrum, hier gehört ein qualitativ hochwertiger ÖPNV und eine attraktive Anbindung der Ortsteile hinzu.", ergänzt Mohr.

Nicht zuletzt gäbe es keine Not für die Anpassung der Tarife. "Im Haushalt der Stadt für 2024 ist die Abdeckung der höheren Betriebskosten der Verkehrsbetriebe laut Aussage des Rathauses abgedeckt.", fügt die Fraktion abschließend hinzu.
Autor: red

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Kommentare
E20
30.01.2024, 11:11 Uhr
völlig richtig Michael Mohr
einerseits soll jeder motiviert werden, häufiger oder nur noch die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, andererseits will man die Preise erhöhen.
Wieder mal Widersprüche vom feinsten, das Ziel vor Augen verloren.
Südharzmensch
30.01.2024, 11:32 Uhr
Die Abwassergebühr in Nordhausen ist deutlich stärker gestiegen
... und alle Stadträte haben es durchgewunken. War ja auch noch weiter weg von der Wahl.
Kitty Kat
30.01.2024, 11:39 Uhr
Man stelle sich vor...
...die Erhöhung der Tarife könnte mit den Stimmen der AfD verhindert werden. Ist die Linke dann doch dafür, weil sie nicht mehr dagegen sein darf ;-)))
Marino50
30.01.2024, 13:28 Uhr
Linke lehnt Erhöhung ab
Da bin ich aber froh, dass ich für 6,10€ weiter mit der 4-Fahrtenkarte mit der Tram oder dem Bus fahren kann.
copper
30.01.2024, 13:37 Uhr
Gerade der Herr Mohr
müsste doch ganz genau wissen, das die Forderung für höhere Preise im öffentlichen
Nahverkehr von seinen Parteikollegen aus Erfurt ( Minderheitsregierung ) gefordert wird. Wenn die Stadt die Preise nicht anpasst gibt es weniger Zulagen für den öffentlichen Nahverkehr aus Erfurt.
So eine Forderung ist populistisch und eine Wählerhascherei , ein Dummenfang !
Gute Woche noch !
Paulinchen
30.01.2024, 13:41 Uhr
Das steht...
... Aber im Widerspruch zur gestrigen Erklärung über die bevorstehenden Streiks der Regionalen Verkehrsunternehmen. Da wurde ausdrücklich von der Verbesserung der Arbeitsbeitsbedingungen gesprochen, nicht aber von Preiserhöhungen.
Was für ein Anreiz, das Auto gegen die Öffis zu ersetzen?
Nicht umsonst spricht der Autopabst Dudenhoeffer von der Neugeburt der Verbrennerautos, weil in Deutschland derzeit das Wirtschaftschos herrscht. Wer soll sich das noch leisten können, wenn die Tram noch teurer wird? Da kann die Stadt sich den Gleisneubau in der Bahnhofstraße gleich sparen. Bis zum endgültigen Aus der Tram in Nordhausen ist es dann nicht mehr lange hin....
Leser X
30.01.2024, 16:37 Uhr
Vergiftetes Klima
Die Linke erntet automatisch Hass von den Wutbürgern. Denn wäre sie für eine Erhöhung, würde hier mindestens genauso rumgerülpst.
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