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Di, 08:47 Uhr
30.01.2024
ifo Berechnung

Deutsche Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal

Das ifo Institut erwartet im ersten Vierteljahr 2024 ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung. Nach der aktuellen ifoCAST-Schätzung dürfte das Bruttoinlandsprodukt um weitere 0,2 Prozent zurückgehen...

„Damit würde die deutsche Wirtschaft in der Rezession stecken. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagen die Unternehmen über eine rückläufige Nachfrage. In der Industrie und der Bauwirtschaft sind mittlerweile die dicken Auftragspolster abgeschmolzen, die die Unternehmen noch zu Coronazeiten aufgebaut hatten. Die Auftragseingänge sind seit vielen Monaten rückläufig, und vor allem im Wohnungsbau schwappte eine Stornierungswelle durch das Land. Die restriktive Geldpolitik, die in Europa und Nordamerika mit kräftigen Leitzinsanhebungen Preisstabilität erreichen möchte, dürfte derzeit ihre volle Wirkung entfalten.”,, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

ifo Konsum Tracker (Foto: Ifo Institut) ifo Konsum Tracker (Foto: Ifo Institut)


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Wollmershäuser fügt an: „Zusätzlich wird die Wirtschaft durch eine Reihe von Sonderfaktoren belastet. Dazu zählen der hohe Krankenstand, die Streiks bei der Deutschen Bahn sowie der außergewöhnlich kalte und schneereiche Januar. Aber erste Lichtblicke gibt es beim privaten Konsum.”

Die bis Mitte Januar vorliegenden Daten (Kreditkarten, Debitkarten, Bargeld) aus der Mastercard-SpendingPulse-Datenbank zeigen bereits seit der Adventszeit eine Zunahme der preisbereinigten Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe an. Nach Schätzung des ifo Instituts hat der private Konsum am Jahresende 2023 sogar leicht zugelegt. Auch für das erste Quartal 2024 deutet sich ein weiterer Anstieg an. „Hier dürfte sich das Wiedererstarken der Kaufkraft bemerkbar machen, da mittlerweile die Einkommen der privaten Haushalte stärker steigen als die Preise”, ergänzt Wollmershäuser.
Autor: red

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Kommentare
sputnik
30.01.2024, 14:35 Uhr
Wirtschaft wird weiter schrumpfen
Dank der glorreichen Führung durch unsere Rot-Gelb_grüne Bundesregierung und ihre Chaos- und Planlosigkeitspolitik wird die Wirtschaft auch weiter schrumpfen. Der Kreislauf Produktion und Konsumtion leidet natürlich auch erheblich darunter, da auch die Inlandsnachfrage witer sinken wird. Es wird dann eben weiter "stramm" abwärts gehen. Aber noch hat man ja Milliarden übrig für den Ukraine-Krieg, eine Radweg in Peru, und, und und ......
grobschmied56
30.01.2024, 16:21 Uhr
Grünes Wirtschaftswunder ...
... wie aus dem Bilderbuch! Inzwischen schauen deutsche Unternehmen und Arbeiter fast neidvoll auf 'klassische' Sorgenkinder wie Spanien! Denn dort ist die Wirtschaft 2023 um ca. 2.45 Prozent gewachsen! (Quelle: Statista)
Und Deutschland?
Zitat:
'Die deutsche Wirtschaft bewegt sich am Rande einer Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den vorangegangenen beiden Quartal hatte es noch zu einer Stagnation gereicht. Im Gesamtjahr 2023 gab das Bruttoinlandsprodukt damit um 0,3 Prozent nach. Damit blieb Deutschland zum Jahresende auch hinter Spanien, Italien und Österreich zurück.'
Zitat Ende. Quelle: n-tv 30.01.2024

Was von den Leistungen unserer Ampel zu halten ist, kann man auch im Merkur nachlesen:
'München – Die britische Tageszeitung Financial Times übt scharfe Kritik an der deutschen Wirtschaft. In einem kürzlich veröffentlichten Leitartikel (25.01.) bezeichnet sie Deutschlands Wirtschaftslage als einen „Unfall in Zeitlupe, anstelle eines beschleunigenden Schwerlasters“
Zitat Ende.

Daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern.
Nicht mit Wirtschaftsexperten, die mit beiden Füßen gleichzeitig auf der Bremse stehen und sich immer neue Bremsverfahren ausdenken.
Kobold2
30.01.2024, 19:59 Uhr
Weiter als Grün
reicht bei manchen der Horizont nicht.
Der Einbruch ist schon vor Jahren vorhersehbar gewesen Deutschland wurde auch international gewarnt. Die Arroganz rächt sich jetzt. Einseitig und riskant aufgestellt und die Zukunft aus dem Fokus verloren.
Wer hoch fliegt, kann auch tief fallen.
ossi1968
30.01.2024, 20:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
grobschmied56
30.01.2024, 21:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
grobschmied56
30.01.2024, 23:13 Uhr
Wie schwarz auf wie weiß ...
... muß man denn noch die Gründe darlegen, warum die deutsche Wirtschaft schrumpft?
Explosion der Energiekosten - zum guten Teil hausgemacht.

Wer seine eigene Energieversorgung vorsätzlich kaputtspielt und dafür sorgt, daß die Kosten für Elektroenergie doppelt oder dreimal so hoch sind, wie in anderen Industrieländern, der muß sich nicht wundern oder beklagen, wenn die Wirtschaft nicht mehr wettbewerbsfähig ist und schrumpft.

Wer alle Nasen lang eine neue Sau durchs Dorf treibt, muß auch nicht beleidigt sein, wenn deutsche Unternehmen zunehmend im Ausland und eben nicht mehr in Deutschland investieren.

Beispiel: Mietendeckel und GEG: Die haben kaum den Mietern genutzt, dafür aber bei Wohnungsbau und Haussanierungen gehörig für Verunsicherung und Stornierungen gesorgt.

Es ist kein Zufall, daß die deutsche Wirtschaft abschmiert und hinter Wettbewerbern zurückbleibt. Es ist hausgemachte, vor allem grüne Krise.

Ganz schlimm: Manche grüne Ideologen freuen sich förmlich den Allerwertesten ab, weil endlich die Deindustrialisierung für weniger CO2-Ausstoß sorgt!
Wenn dadurch Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut gestoßen werden, ist ihnen das vollkommen schnuppe.

Die müssen sich nicht wundern, wenn ihnen nur wenig Sympathie entgegengebracht wird.
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