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Di, 12:33 Uhr
20.06.2006

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Nordhausen (nnz). Die Statistiker in diesem Land haben zu fast allen Bereichen der Gesellschaft und zu fast allen Lebenslagen die richtigen Zahlen zur Hand. Sogar zu den Schwangerschaftsabbrüchen in Thüringen.


Im ersten Quartal 2006 wurden in Thüringen 1 220 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 17 Abbrüche bzw. 1,4 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Fast alle Schwangerschaftsabbrüche (1 202 bzw. 98,5 Prozent) wurden nach der Beratungsregelung durchgeführt. Für 18 Frauen war eine medizinische Indikation Anlass dafür.

Von den 1 220 Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren 1 141 Frauen (93,5 Prozent) Thüringerinnen. Die anderen 79 Frauen hatten ihren Wohnsitz in einem anderen Bundesland. Außerdem ließen 17 Thüringer Frauen außerhalb von Thüringen den Eingriff vornehmen.

Von den insgesamt 1 158 Thüringer Frauen waren 633 (54,7 Prozent) ledig, 485 (41,9 Prozent) verheiratet und 40 Frauen (3,4 Prozent) verwitwet bzw. geschieden. 66 der Thüringer Frauen (5,7 Prozent) waren jünger als 18 Jahre. Mehr als die Hälfte (633 bzw. 54,7 Prozent) waren im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, rund ein Drittel (391 bzw. 33,7 Prozent) im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Lediglich 68 Frauen (5,9 Prozent) waren 40 Jahre und älter.

617 Thüringer Frauen (53,3 Prozent) ließen die Maßnahme in einer gynäkologischen Praxis durchführen, 525 Frauen (45,3 Prozent) ambulant in einem Krankenhaus. Bei 16 Frauen (1,4 Prozent) war eine stationäre Einweisung ins Krankenhaus notwendig.
Autor: nnz

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