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Fr, 08:43 Uhr
01.12.2023
Tarifstreit bei Netto und Co.

ver.di setzt Streiks im Thüringer Handel fort

Am heutigen Freitag ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Thüringer Beschäftigte der Einzelhandelsunternehmen IKEA, Kaufland, Netto, H&M sowie Beschäftigte der Großhändler Metro und Selgros in den Arbeitskampf...

Nach inzwischen sechs Verhandlungsterminen ohne Ergebnis in der Tarifrunde des Einzel- und Versandhandels in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zeigen die Beschäftigten ihre Entschlossenheit, dem Arbeitgeberverband endlich ein reallohnsicherndes Tarifangebot abzutrotzen.

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„Inzwischen liegen sechs Verhandlungstermine sowie ein halbes Jahr mit Dutzenden Arbeitsniederlegungen hinter uns. Noch nie mussten die Beschäftigten im Handel so hart um einen reallohnsichernden Tarifabschluss kämpfen wie in diesem Jahr. Und das obwohl die Arbeitgeber im Handel nie dafür bekannt waren, Geschenke zu machen. Doch statt wertschätzender Angebote eskaliert der Arbeitgeberband den Tarifkonflikt durch den derzeitigen Verhandlungsabbruch im Landesbezirk weiter“, so Matthias Adorf, Gewerkschaftssekretär bei ver.di Thüringen für den Fachbereich Handel.

Am 3. November endete die sechste Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung des Einzel- und Versandhandels Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ergebnislos. ver.di fordert für die Beschäftigten u.a. 2,50 mehr Lohn und Gehalt pro Stunde, was einer Anhebung des Eckgehalts um ca. 15 % entspricht. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen. Die Arbeitgeber bieten lediglich Erhöhungen im Um- fang von 10,0 % an allerdings gestreckt auf zwei Jahre. Die Arbeitgeberseite verweigert die Fortsetzung der Verhandlungen.

„Zurück an den Verhandlungstisch, und zwar mit dem ernsten Willen, einen wertschätzenden, reallohnsichernden Tarifabschluss zu verein- baren so lautet die Forderung der Beschäftigten. Wir setzen die Streiks auch im Weihnachtsgeschäft so lange fort, bis die Arbeitgeber sich bewegen“, so Adorf weiter.
Autor: red

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