Mo, 10:03 Uhr
10.12.2001
"Beiträge zur Geschichte" erschienen
Nordhausen (nnz). Die Geschichte des Bingerhofes, des genossenschaftlichen Wohnens in Nordhausen sowie die Biographie von Louis Binger stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausgabe der Beiträge zur Geschichte.
Am 1. November 1931 erhielt das Grundstück Schärfgasse 1 nach Fertigstellung und Bezug des 36. Familienwohnhauses den offiziellen Namen Bingerhof. Damit wurde ein Mann geehrt, der aufs Engste mit dem gemeinnützigen genossenschaftlichen Wohnungsbau in Nordhausen verbunden war. Allerdings wissen nur sehr wenige, wer dieser verdienstvolle Mann wirklich war. Ullrich Mallis recherchierte sehr tiefgründig zu dieser Thematik. Im Ergebnis dieser Nachforschungen entstand ein detailliertes Bild von Louis Binger und darüber hinaus ein kleinen historischer Exkurs von der Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus in Nordhausen, dessen Gründungsjubiläum sich am 5. Juli 2001 zum 100. Mal jährte.
Erschienen ist der Beitrag in der neuesten Ausgabe der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen. 1977 wurde diese Schriftenreihe vom Meyenburg-Museum initiiert und erfreut sich seitdem einer wachsenden Beliebtheit bei den heimatkundlich interessierten Bürgern des Landkreises und Wissenschaftlern der gesamten Bundesrepublik. Mit der 26. Ausgabe treten einige positive Veränderungen ein. So wurde der bisherige Pappeinband von einem festen Einband abgelöst, was sich besonders für die Handhabung des Buches vorteilhaft auswirkt. Des weiteren wich die Klebebindung der Fadenbindung, so daß die Gefahr des Seitenherauslösens nicht mehr gegeben ist. Ebenfalls hat sich das Format um etwa 5 mm vergrößert. Geblieben ist die Vielfalt der interessanten Texte. Bekannte Autoren wie Heidelore Kneffel, Josef Tauchmann, Manfred Bornemann, Jörg-Michael Junker Hans-Jürgen Grönke u.v.a. stellen ihre neuesten Forschungsergebnisse vor. So zeigt der Beitrag über städtische Ereignisse im Medaillenbild von Paul Lauerwald, das alte Medaillen weit mehr sind als begehrte Sammlerobjekte. Fritz Reinboth skizziert in seinem ein Erinnerungsblatt an einen Freund der alten Reichsstadt das Leben von Philipp Rapperport, dessen Publikation aus dem Jahr 1907 Eine alte Reichsstadt wie sie war und wird vielen Heimatfreunden bekannt sein dürfte. Markus Veit gibt in seiner reich bebilderten Arbeit über Das Siechenhofhospital und seine Kapelle St. Cyriaci zu Nordhausen einen Einblick in die Historie der Einrichtung, vom Bau über die unterschiedliche Verwendung des Hauses bis hin zu den Beschreibungen der einzelnen Gebäudekomplexe.
Der 144seitige, im Verlag Neukirchner erschienene 26. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen (ISBN 3-929767-51-1) ist ab sofort im Buchhandel zum Preis von 25 Mark erhältlich. Bestellungen nimmt das Meyenburg-Museum, Alexander-Puschkin-Straße 12, 99734 Nordhausen, entgegen.
Autor: nnzAm 1. November 1931 erhielt das Grundstück Schärfgasse 1 nach Fertigstellung und Bezug des 36. Familienwohnhauses den offiziellen Namen Bingerhof. Damit wurde ein Mann geehrt, der aufs Engste mit dem gemeinnützigen genossenschaftlichen Wohnungsbau in Nordhausen verbunden war. Allerdings wissen nur sehr wenige, wer dieser verdienstvolle Mann wirklich war. Ullrich Mallis recherchierte sehr tiefgründig zu dieser Thematik. Im Ergebnis dieser Nachforschungen entstand ein detailliertes Bild von Louis Binger und darüber hinaus ein kleinen historischer Exkurs von der Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus in Nordhausen, dessen Gründungsjubiläum sich am 5. Juli 2001 zum 100. Mal jährte.
Erschienen ist der Beitrag in der neuesten Ausgabe der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen. 1977 wurde diese Schriftenreihe vom Meyenburg-Museum initiiert und erfreut sich seitdem einer wachsenden Beliebtheit bei den heimatkundlich interessierten Bürgern des Landkreises und Wissenschaftlern der gesamten Bundesrepublik. Mit der 26. Ausgabe treten einige positive Veränderungen ein. So wurde der bisherige Pappeinband von einem festen Einband abgelöst, was sich besonders für die Handhabung des Buches vorteilhaft auswirkt. Des weiteren wich die Klebebindung der Fadenbindung, so daß die Gefahr des Seitenherauslösens nicht mehr gegeben ist. Ebenfalls hat sich das Format um etwa 5 mm vergrößert. Geblieben ist die Vielfalt der interessanten Texte. Bekannte Autoren wie Heidelore Kneffel, Josef Tauchmann, Manfred Bornemann, Jörg-Michael Junker Hans-Jürgen Grönke u.v.a. stellen ihre neuesten Forschungsergebnisse vor. So zeigt der Beitrag über städtische Ereignisse im Medaillenbild von Paul Lauerwald, das alte Medaillen weit mehr sind als begehrte Sammlerobjekte. Fritz Reinboth skizziert in seinem ein Erinnerungsblatt an einen Freund der alten Reichsstadt das Leben von Philipp Rapperport, dessen Publikation aus dem Jahr 1907 Eine alte Reichsstadt wie sie war und wird vielen Heimatfreunden bekannt sein dürfte. Markus Veit gibt in seiner reich bebilderten Arbeit über Das Siechenhofhospital und seine Kapelle St. Cyriaci zu Nordhausen einen Einblick in die Historie der Einrichtung, vom Bau über die unterschiedliche Verwendung des Hauses bis hin zu den Beschreibungen der einzelnen Gebäudekomplexe.
Der 144seitige, im Verlag Neukirchner erschienene 26. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen (ISBN 3-929767-51-1) ist ab sofort im Buchhandel zum Preis von 25 Mark erhältlich. Bestellungen nimmt das Meyenburg-Museum, Alexander-Puschkin-Straße 12, 99734 Nordhausen, entgegen.


