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Mi, 12:05 Uhr
24.05.2006

Stimmenwirrwarr in Neustadt

Nordhausen/Neustadt (nnz). Mit zahlreichen Darbietungen stellten die über 200 ausländischen Studierenden des Studienkollegs die Kulturen ihrer Heimatländer vor. Ein Potpourri der Kulturen erlebten die Teilnehmer gestern vor malerischer Kulisse des Festplatzes in Neustadt. Was geboten wurde, das hat jetzt die nnz erfahren.

Stimmenwirrwarr in Neustadt (Foto: nnz) Stimmenwirrwarr in Neustadt (Foto: nnz)

Seit 1997 stellen jedes Jahr die Studierenden des Studienkollegs Nordhausen anlässlich des internationalen Sommerfestes die Kultur ihrer Heimatländer vor. Da derzeit Studierende aus 31 Ländern am Studienkolleg für ihre deutsche Hochschulzugangsberechtigung lernen bzw. an der Fachhochschule Nordhausen studieren, war die kulturelle Vielfalt enorm. Den Höhepunkt bildete sicherlich der Auftritt des iranischen Fachhochschulstudenten Ali Seyedbazel. Was bislang in Nordhausen weitgehend unbekannt war, wurde gestern offenbart. Er ist der Interpret des offiziellen Liedes der iranischen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland.

Nach seinem Auftritt wussten die Zuschauer, warum der iranische Fußballverband zu Seyedbazels Stimme die iranischen Nationalspieler in den nächsten Wochen in die deutschen Stadien einlaufen lässt. Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke und Fachhochschulrektor Jörg Wagner waren von der Vielfalt begeistert und nahmen sogar am sportlichen Rahmenprogramm, organisiert vom LV Altstadt, teil. Neben original Nordhäuser Altstadtstein-Weitwurf konnten sich die Gäste im Torwandschiessen und Tauziehen messen.

Wie jedes Jahr hatte der Leiter des Studienkollegs Nordhausen, Lutz Herfurth, im Vorfeld die ausländischen Studierenden zur Präsentation der Kultur ihrer Heimatländer aufgerufen und dabei ganz auf Spontaneität gesetzt. „Sobald das Eis gebrochen ist, drängen die Studierenden auf die Bühne, um als Botschafter ihre Kulturen zu präsentieren,“ so der Leiter des Nordhäuser Studienkollegs. Und der Erfolg gab ihm Recht. Mal einstudiert, mal spontan stellten die Teilnehmer ihre Kulturen vor dem tosenden Applaus der über 200 Gäste vor. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Kulturamt der Stadt Nordhausen, dem LV Altstadt, der Gemeinde Neustadt und dem Studentenwerk Erfurt.
Autor: nnz

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