eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 07:02 Uhr
22.05.2006

Hamburg im BIP-Ranking ganz oben

Nordhausen (nnz). Hamburg und Oberbayern gehören in der Europäischen Union zu den zehn Regionen mit einem überdurchschnittlich hohen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Einen Überblick will nnz nachfolgend vermitteln.


Gegenüber den genannten Highlights lagen die Werte vor allem in den neuen deutschen Bundesländern, ausgedrückt im Kaufkraftstandard, hingegen unter dem EU-Durchschnitt. Die sechs Regionen am untersten Ende der Rangfolge liegen allerdings allesamt in Polen. Dies geht aus einem in Luxemburg veröffentlichten Bericht des Statistischen Amtes der EU über das regionale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2003 hervor.

Die Liste der Regionen mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt wird von der Londoner Innenstadt (Indexwert 278) angeführt, gefolgt von Brüssel (238) und Luxemburg (234). Hamburg (184) liegt an vierter Stelle. Es folgen der Großraum Paris (173), Wien (171), die englischen Provinzen Berkshire, Buckinghamshire und Oxfordshire (165), die Provinz Bozen (160), Oberbayern (158) und Stockholm (158).

Mit nur 33 liegen die polnischen Regionen Lubelskie und Podkarpackie am untersten Ende der Skala. Der Durchschnittsindex aller 25 EU-Staaten liegt bei 100. Von 60 Regionen unterhalb der 75 Prozent-Grenze befinden sich 16 in Polen, sieben in Tschechien, sechs in Ungarn und je fünf in Griechenland und Italien. In Deutschland wurde der 75 Prozent-Wert von Dessau (70,9), Brandenburg-Nordost (72,2), Mecklenburg-Vorpommern (74,5) und Chemnitz (74,8) unterschritten. Sämtliche neuen Bundesländer liegen unterhalb eines 80-Prozent-Wertes, Berlin erreicht mit 96,0 knapp den EU- Durchschnitt.

Das Statistische Amt wies darauf hin, dass die Statistik den wirtschaftlichen Entwicklungsstand und nicht das den privaten Haushalten zur Verfügung stehende Einkommen ausdrücke. Der Kaufkraftstandard, mit dem bei der Statistik gearbeitet wurde, spiegele die Unterschiede zwischen den nationalen Preisniveaus wider. Allerdings werde das Bruttoinlandsprodukt durch Pendler zum Teil erheblich beeinflusst: Es sei daher in Regionen, in die viele Pendler strömten, höher als in jenen, aus denen die Pendler kommen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)