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Do, 15:24 Uhr
26.10.2000

Wacker: Zwei neue Spieler - mehrere Stammspieler weg?

Nordhausen (nnz). Wacker Nordhausen hat zwei neue Spieler. Die beiden Kicker aus Sondershausen/Berka und Urbach sollen den Verein stärken und - so muß man es angesichts der personellen Situation formieren - vor dem Untergang retten.
Wie die nnz erfuhr, geht der Aderlaß bei den Wacker-Urgesteinen munter weiter. Torsten Mank soll am Montag seine Kündigung auf den Tisch gelegt und bereits ein erstes Probetraining beim VfB Leipzig absolviert haben. Mit Abwanderungsgedanken tragen sich außerdem Frank Schneider und Mariusz Kurzeja, Maik Rüdiger hat Kontakte mit Walkenried aufgenommen. Torhüter Henryk Lihsa will sich zum Ende dieser Woche definitiv entscheiden, ob er dem Verein den Rücken kehren wird. Ein abschließendes Gespräch mit dem Präsidium soll es morgen geben. Auch Jens Ludwig ist am Überlegen, ob er bei Wacker weiter die Abwehr organisieren wird. Frank Schneider wird am Samstag gegen Grimma noch einmal auflaufen, es könnte jedoch das letzte Mal sein. Noch heute wartet der Mittelfeldflitzer auf ein weiteres Gesprächsangebot seitens des Vorstandes.
Hintergrund sind unter anderem die finanziellen Bedingungen, unter denen die Spieler im Verein an den Ball treten müssen. So mußte das jetzige Präsidium die Aufwandsentschädigungen unter die 500-Mark-Grenze je Monat drücken. Klar ist, daß nur das ausgegeben werden kann, was in der Kasse ist. Gerüchte sagen auch, daß diese Entschädigungen bereits seit Juli überhaupt nicht gezahlt wurden. Mehr Geld können die abwanderungswilligen Spieler da bereits in der Bezirksliga oder in der Landesklasse verdienen.
Doch Geld ist aber für einige der Wacker-Spieler nicht alles. Es ist vielmehr frustrierend anzusehen, wie die Personaldecke immer dünner wird, die angekündigten Verstärkungen auf sich warten lassen, oder wenn doch erfolgt, keine wirklichen Verstärkungen, sondern nur "Auffüllmasse" sind, wie es ein Spieler heute gegenüber nnz ausdrückte.
Autor: psg

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