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Fr, 09:26 Uhr
21.07.2023
Wirtschaftsrat Thüringen:

Industrie geht schleichend und offenkundig verloren

Der Landesverband Thüringen des Wirtschaftsrates der CDU hat große Sorgen um den Industriestandort Thüringen wegen der massiven Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen. "Wenn die Politik in Berlin nicht umsteuert, bricht die Substanz unserer Lebensweise immer weiter weg", sagt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Mihajlo Kolakovic...

"Es sind nicht nur die prominenten Beispiele, wie die Verlegung der Ammoniakproduktion von BASF in die USA, auch Unternehmen vor Ort hadern mit dem Standort Deutschland."

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Im Freistaat Thüringen gibt es laut Wirtschaftsrat bereits erste Anzeichen für eine Deindustrialisierung der Region. Mihajlo Kolakovic: "Ein gutes Beispiel ist der Thüringer Standort der Marelli Automotive Lighting GmbH. Der Standort Brotterode soll im kommenden Jahr 2024 geschlossen werden. An der Innovationsfähigkeit kann es nicht liegen, bewirbt sich doch ein Brotteroder Entwicklerteam aktuell um den Thüringer Innovationspreis."

Besonders betroffen sind neben der Automobil- auch die Kunststoffbranche. Hier schlagen die hohen Energiepreise, der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel sowie die wachsenden Bürokratielasten hart zu. Dazu kommt der schleppende Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Um den Negativtrend aufzuhalten oder umzukehren, muss die Wirtschaftspolitik in Deutschland grundsätzlich wieder von der Wohlstandsmaximierung her gedacht werden. Die Ampelregierung und der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck müssen sich fragen: "Was brauchen die Unternehmen im Land, um gute Jobs und wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen?" Hierzu gehören attraktive Standortbedingungen wie günstige Strompreise, Freiheit bei der Forschung und Entwicklung, eine Offensive für die Ausbildung und Anwerbung von Fachkräften und eine Entlastung bei Steuern, Auflagen und Bürokratie. "Ich erwarte, dass der Staat wieder das 'Ermöglichen' mit unserem sprichwörtlichen Erfinder- und Tüftlergeist in den Fokus nimmt und die aktuelle 'Liebe zum Verbieten' ablegt", fordert Mihajlo Kolakovic abschließend.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20230927
21.07.2023, 09:42 Uhr
Leider
Was für die Industrie zutrifft, sieht man leider zunehmend in allen anderen Bereichen dieser Gesellschaft auch.
Tilo Saratin hat es ja in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" treffend beschrieben.
Aber gewisse Kreise wollen ja die Wahrheit nicht akzeptieren!
Schönes Wochenende.
DonaldT
21.07.2023, 09:46 Uhr
Industrie
Es wird wieder besser - mit den Fachkräften die seit Merkel hierher geholt wurden und weiter geholt werden.
Habeck wird auch weiter für den wirtschaftlichen Abgang sorgen, so wie er angefangen hat und Scholz guckt zu, um von der eigenen Vergesslichkeit und Aroganz abzulenken.
Jetzt will ja Göhring-Eckardt eine Rundreise machen, die Küchenkräfte wirds freuen.
geloescht.20230927
21.07.2023, 10:58 Uhr
@DonaldT
Kleine Korrektur:
KGE ist nur Küchenhilfskraft!
:-(
grobschmied56
21.07.2023, 12:06 Uhr
Sarrazin hatte natürlich Recht ...
... deshalb haben ihn ja seine 'Genossen' mit solcher Wut bekämpft! Wer in der Partei der Frau Esken und der Frau Faeser was gelten will, der darf nicht nur keine Ahnung von Wirtschaft haben, er muß das auch mit möglichst woken Worten laut verkünden!
Ein Thilo Sarrazin, der altmodische Ansichten und Wahrheiten verbreitet - der paßte dort absolut nicht hin.
Im Übrigen - wer interessiert sich schon für Wirtschaft? Geld kann man schließlich drucken, das muß nicht erarbeitet werden.
Zum Schluß noch eine gute Nachricht:
Es gibt in D. noch Geschäfte, die kaum von Plünderungen und Ladendiebstahl betroffen sind! Geschäfte für Berufsbekleidung.
Kobold2
21.07.2023, 12:13 Uhr
Die Industrie
In Deutschland geht schon seit langer Zeit verloren, als man begann, die halbe Welt zur verlängerten Werkbank zu machen und damit die Technologieabwanderung ermöglichte.
Vor lauter Überheblichkeit ist Deutschland in viel Teilen überholt worden. Die meisten habe dazu noch geklatscht.
coco66
21.07.2023, 15:37 Uhr
Schön...
das es der Wirtschaftsrat auch bemerkt hat,der normale Bürger weiß es schon lange.
Aber gerade die CDU hat vor einigen Jahren dazu den Grundstein gelegt .Aber egal,es geht abwärts und Niemand interessiert es wirklich.
Und das gehört auch zu diesem Plan.
Hier ändert sich nichts mehr,auch nicht nach der nächsten Wahl, leider.
geloescht.20230927
21.07.2023, 16:58 Uhr
@coco66
"Hier ändert sich nichts mehr,auch nicht nach der nächsten Wahl, leider."
Garantiert nicht, wenn man weiter die verbrauchten Altparteien wählt! :-(
AlleFutternDöner
24.07.2023, 10:34 Uhr
@Deaktiviert
Absolut korrekt! Die Altparteien haben das Vertrauen verspielt. Es gibt nur noch die Möglichkeit ein Zeichen zu setzen indem man den Wahlschein ungültig macht, oder bewusst humoristische Parteien wählt.
Endlich jemand der verstanden hat, dass CDU/CSU, SPD, Grüne und AFD immer dasselbe machen. BRAVO !!!!!!
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