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Mo, 16:04 Uhr
10.07.2023
Ausstellung in St. Blasii

Migranten in der DDR

Migration gab es schon immer in Mittel- und Ostdeutschland und machte die Gesellschaft vielfältig. Eine spannende Ausstellung greift die Thematik Migration in der DDR auf und zeigt eine Möglichkeit, wie ein historisches Thema im interkulturellen Dialog bearbeitet werden kann...


Vom 10. Juli bis zum 16. August ist die Wanderausstellung der Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH aus Erfurt im Turmraum der St. Blasii – Kirche zu sehen...

Die Ausstellung wurde zusammen mit jungen Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt. Sie beleuchtet historisches Hintergrundwissen über die DDR, SED und das MfS ebenso wie die bilateralen Verträge, die die DDR mit anderen Ländern schloß. Dafür wurden historische Quellen aus unterschiedlichen Archiven herangezogen.

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Wie lebten und arbeiteten die ausländischen Werktätigen und Studierenden in der DDR und im Speziellen in Erfurt? Diese und weitere spannende Themen werden durch diese Wanderausstellung aufgegriffen. Um ein möglichst großes Publikum zu erreichen, wird virtuell auf Mehrsprachigkeit geachtet (mittels QR-Code). Die Ausstellung ist kostenfrei zu besuchen und wird im Rahmen der Öffnungszeiten der St. Blasii – Kirche gezeigt.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
10.07.2023, 16:35 Uhr
Migranten
Der Vergleich von HEUTE und DAMALS hinkt. Das waren meist fleißige Leute aus Vietnam, Polen, Jugoslawien, Chile usw., die hier gearbeitet haben und meist gemeinschaftlich untergebracht waren. Studenten gab es auch an der damaligen Ingenieursschule für Landtechnik.
Das waren für uns keine Migranten und ist keinesfalls zu vergleichen mit den Millionen von Flüchtlingen, die heute ins Land kommen. Es ist schön, dass sich junge Menschen mit den damaligen Verhältnissen beschäftigen, jedoch bildet die Basis dafür die Zusammenarbeit mit Senioren, die es erlebt haben. Oder was wollen uns Alten die jungen Menschen erzählen?
Paul
10.07.2023, 22:25 Uhr
Migranten in der DDR???
Soll das ein Witz sein, in der DDR hat es NIE Migranten gegeben. Wer solch einen Quatsch erzählt hat nicht in der DDR gelebt! In der DDR gab es lediglich Vertragsarbeiter, oder für eine Ausbildung vorgesehene Ausländer, die nur für eine vertraglich geregelte Zeit, eben zur Arbeit oder Ausbildung eine Aufenthaltsgenehmigung von der DDR erhielten. Punkt Aus Ende !
Danach mußte JEDER in sein Heimatland zurück.
Echter-Nordhaeuser
11.07.2023, 07:05 Uhr
Migranten in der DDR
Zu unserer Zeit gab es nicht einmal das Wort "Migranten" für uns waren es Fidschis und Neger in Nordhausen. Sie haben hier gearbeitet und Studiert ansonsten wären sie wieder ab gegangen.
diskobolos
11.07.2023, 08:47 Uhr
Ausländer in der DDR
Für den Aufenthalt von Ausländern in der DDR gab es verschiedene Gründe. Oft ging es um Studium und Berufsausbildung. Auch der Arbeitskräftemangel sollte gemildert werden. Politisches Asyl spielte ebenfalls eine Rolle, z. B. nach dem von den USA geförderten Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung in Chile.
Die meisten Gäste gingen wieder. Einzige erhebliche Ausnahme sind m. E. die Vietnamesen. Die sind heute noch da und bereichern unsere Gastronomie als "Chinesen (!)". Ihre Kinder gehören zu den besten Schülern und Studenten. Da ist die Integration weitestgehend gelungen.

Die Bezeichnungen, die der "Echte-Nordhäuser" verwendet, weisen ihn als Rassisten aus.
Wie Bitte
11.07.2023, 08:51 Uhr
"Für uns waren es Fidschis und Neger in Nordhausen" -
nu ja, an dieser feindlichen Einstellung hat sich ja bis heute auch nicht viel geändert.
Kontinuität - so wichtig...
Schnapsglas
11.07.2023, 09:31 Uhr
@echter nordhäuser: Nein, es waren nicht "Fidschis" und "Neger"
Für Sie vielleicht, Echter Nordhäuser, aber nicht für die Mehrheit der Nordhäuser. Erklären Sie Ihre abwertende Haltung nocht für allgemeingültig, das steht Ihnen nicht zum
Janko
11.07.2023, 10:11 Uhr
Für den unfröhlichen Nordhäuser sind "schon immer" alle Ausländer
"Fidschis" oder "Neger" gewesen.

Und man hat nicht einmal ein Problem damit, öffentlich zuzugeben, dass man Rassist ist.
Henkel
11.07.2023, 11:06 Uhr
F & N
Als ob damals solche Massen geholt wurden. Und diese Selbstgeißelung der hier schreibenden Linksbunten ist lächerlich und dient eigentlich nur dazu, ihre völlig verfehlte Politik zu rechtfertigen. Jedes Völkchen hat seinen Namen. Ob es Euch nun passt oder nicht. Das macht keinen Deutschen zum Rassisten, denn wir werden ja auch abwertend betitelt und mit reger Zunahme im eigenen Land. Die Zustände, die unsere Kinder und Enkel mal vorfinden, die wir jetzt schon in Hülle und Fülle beobachten können, gehen auf die Kappe von Euch Schönredner. Den eigenen Landsleuten so oft es nur geht ans Bein pinkeln und die Massen an Zugereisten schönreden, mehr könnt Ihr in der aktuellen Situation natürlich nicht mehr tun. Niemand hätte etwas dagegen, wenn Studenten kommen, noch ein paar Asylanten und entsprechend auch alles in geordneten Bahnen verliefe. Aber nein, hier werden so viele ins Sozialsystem geschleust, da wird jedem, der die Zahl versteht, schlecht. Damit löst man keinen Arbeitskräftemangel, den bezahlen müssen wir für alle und die paar, die wirklich gewinnbringend arbeiten, machen die Verluste nie wieder weg. Jedes Jahr, seit 2015 Tendenz steigend, verschwinden gut ausgebildete Arbeitskräfte in großer Zahl aus diesem Land. Nicht wegen AFD oder ähnlichen erfundenen Gründen. Nein, weil es in vielen Städten so unwohnlich wurde. Ihr verschandelt ein ganzes Land, unausweichlich. So wie man es in Schweden, Frankreich usw. auch tat. Den Wohnungsbau und was dazu gehört, da versagt Ihr natürlich auf ganzer Linie kläglich. Unsere Nachkommen werden damit leben müssen, damit sich einige hier auf die Schulter klopfen können.
AlleFutternDöner
11.07.2023, 11:33 Uhr
Tja....
...ein neuer Tiefpunkt ist erreicht. Was soll man dazu noch schreiben. Wird bestimmt noch tiefer gehen.
Franz Haarkamm
11.07.2023, 14:14 Uhr
Die DDR war Migrationsland
Allen Nostalgikern zum Trotz, sei dies so benannt. Allerdings war sie eher von Emigration als von Immigration betroffen. So viele gab es nun wirklich nicht, die hierher wollten. Allerdings wollten viele weg. Und der Antiimperialistische Schutzwall diente - entgegen anderslautender Gerüchte - vor allem dazu Emigration zu verhindern. Die Selbstschussanlagen gingen nach hinten los. Von 1949 bis zum Mauerbau verließen etwa 2,7 Millionen Menschen die DDR, von 1962 bis 1988 waren es noch einmal 625000.
Teilweise gab es dann nach dem Ende der DDR eine Remigration, Ausgewanderte kehrten zurück. Einer von den Remigranten will jetzt sogar OB in Nordhausen werden.
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