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Mo, 15:40 Uhr
01.05.2006

Mit Kopf und Frust

Nordhausen (nnz). Nach dem Sieg der Wackeren in Rudolstadt sollten zwei Tage später erneut drei Punkte auf das Konto des Nordhäuser Landesligisten wandern. Allerdings: Gegen Schmölln hatten die Jungs von Trainer Uwe Etzrodt noch nie gewonnen. Ob diese Serie heute gebrochen wurde, das erfahren Sie mit nur einem sportlichen Klick.

Mit Kopf und Frust (Foto: nnz) Mit Kopf und Frust (Foto: nnz)

Um es gleich vornweg zu nehmen: Die Serie wurde gebrochen, Wacker Nordhausen ging mit 4:0 Toren vom Platz. Die Zuschauer brauchten nur neun Minuten zu warten, da schlug es das erste Mal im Gästetor ein. Daniel Braun wird von Torsten Klaus auf der linken Seite geschickt, dann lupft er den Ball über den Tormann der Ostthüringer zum 1:0. In diesem Spielabschnitt hatten aber auch die Schmöllner ihre Chancen, doch in der 39. Minute machte Torsten Klaus mit einem sehenswerten Schlenzer die Fronten fürs erste klar. Wacker hätte in diesen 45 Minuten noch einiges für Torkonto tun müssen, doch Brack vergab zwei „hundertprozentige“ Chancen und selbst ein Flugkopfball von Sven Pistorius verfehlte das Ziel.

In der zweiten Hälfte waren knapp fünf Minuten gespielt, da entstand im Schmöllner Strafraum ein ziemliches Gewühl, über mehrere Stationen kam der Ball zu Sebastian Elle. Der schoss allerdings unbedrängt am leeren Tor vorbei. Man sah dem Nordhäuser seinen Frust ins Gesicht geschrieben. Eine Minute später dann eine Ecke von Klaus, Elle steigt am höchsten und wuchtet per Kopf und dem noch nicht verdrängten Frust das Leder unhaltbar zum 3:0 ins Tor der Gäste (51.).

Wacker hatte in der Folgezeit noch mehrere Chancen, um den sprichwörtlichen Sack zuzubinden. Wiederum hatten Cornelius Brack und Sven Hellmund das vierte Tor auf dem Spann, es sollte jedoch Torsten Klaus vorbehalten sein, mit seinem zweiten Tor des heutigen Spiels den Endstand von 4:0 herzustellen.

Dann eine Premiere: In der 70. Minute wurde Lars Pohl nach langer Verletzung eingewechselt. Die zweite Auswechslung war mit einem Raunen unter den Zuschauern verbunden. Für Torsten Klaus kam der Dauer-Verletzte Torwart Raphael Baumann als Feldspieler auf den Platz. Trainer Etzrodt wechselte schließlich noch Töpfer gegen Schmidt, doch am Resultat änderte das nichts mehr.

Fazit: Wacker kann wieder hintereinander gewinnen. Das heutige Spiel hat wieder Mut gemacht. Die Jungs haben das Gefühl des Siegens wieder kennen gelernt. Vielleicht springt es auf die Zweite über, die heute gegen Kraja zwar Außenseiter ist: Im Pokal aber, so heißt es schön, ist alles möglich. Vor allem in einem Finale.
Autor: nnz

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