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Sa, 13:35 Uhr
20.05.2023
Ein Blick in die Statistik

Mehr Beschäftigte, mehr Umsatz

Die Thüringer Industrie erzielte im 1. Quartal 2023 rund 10,1 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze um 13,4 Prozent bzw. 1,2 Milliarden Euro über dem Vorjahreszeitraum…

Bei den Umsatzzuwächsen ist zu beachten, dass sich hier starke Preisanstiege widerspiegeln. Preisbereinigt zeigte der Umsatz nach vorläufigen Angaben bis März 2023 ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Die Umsätze im Inland verzeichneten einen Zuwachs um 798,8 Millionen Euro bzw. 14,2 Prozent (preisbereinigt +3,6 Prozent) auf 6,4 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen um 400,5 Millionen Euro bzw. 12,0 Prozent (preisbereinigt +5,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Exportquote lag im 1. Quartal 2023 mit 36,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (37,2 Prozent). Insgesamt wurden Waren für 3,7 Milliarden Euro exportiert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2022 konnten vor allem folgende Branchen ihre Umsätze steigern:

  • Herstellung von Metallerzeugnissen (+270,9 Millionen Euro; +25,0 Prozent; preisbereinigt +8,7 Prozent)
  • Herstellung von Nahrungsund Futtermitteln (+222,4 Millionen Euro; +21,6 Prozent; preisbereinigt +1,7 Prozent)
  • Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+193,6 Millionen Euro; +32,3 Prozent; preisbereinigt +24,9 Prozent)
  • Maschinenbau (+170,6 Millionen Euro; +20,7 Prozent; preisbereinigt +10,8 Prozent)


In vier Branchen waren die Umsätze rückläufig. Preisbereinigt sind die Umsätze in 7 Branchen rückläufig. In der Branche Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus brachen die Umsätze gegen- über dem Vorjahreszeitraum besonders stark ein (-34,9 Millionen Euro; -10,1 Prozent; preisbereinigt -20,9 Prozent).

In den Monaten Januar bis März waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 144 015 Personen beschäftigt und damit 2 252 Personen mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (+1,6 Prozent). Im Vorjahresvergleich war damit den 15. Monat in Folge ein Beschäftigtenauf- bau zu registrieren.
Mit 800 Betrieben gab es im 1. Quartal dieses Jahres 3 Betriebe weniger als im gleichen Zeitraum 2022.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
21.05.2023, 07:19 Uhr
Erstaunlich
Was mit einer dreimal an die Wand gefahrenen Wirtschaft so möglich ist.
Das dürft die Wirtschaftsexperten dieser Kommentarabteilung wieder zu reichlich Daumen ohne Argumente veranlassen.
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