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Mi, 09:42 Uhr
12.04.2023
Mittelfreigaben für die Kinder- und Jugendarbeit bleiben aus

Hilferuf aus dem Kreisjugendring

Der Kreisjugendring Nordhausen ist ein Dachverband für zwanzig Mitgliedsvereine und setzt sich für deren Interessen sowie aller Kinder und Jugendliche im gesamten Landkreis Nordhausen ein. Doch es fehlt an Geld, wie uns der Verein berichtet...

Wichtige Jugendarbeit braucht die Mittelfreigabe der Stadt Nordhausen (Foto: KJR) Wichtige Jugendarbeit braucht die Mittelfreigabe der Stadt Nordhausen (Foto: KJR)

Aus genau diesem Grund hat die Jugendverbandskoordinatorin im Rahmen der politischen Interessensvertretung am 10. März öffentlich auf die aktuelle Problemlage innerhalb der Träger der Sozialarbeit aufmerksam gemacht.

Der Vorstandsvorsitzende Andreas Meyer sowie die Geschäftsführung des Kreisjugendring Nordhausen freut es sehr, dass das Landratsamt die Sorgen und Probleme ernst nimmt und schnell reagiert, indem der Landrat die finanziellen Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Nordhausen freigegeben hat. "Dafür möchten wir einmal Dank sagen", betonte Andreas Meyer.

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Hier geht nun auch das Signal an die Stadt Nordhausen, die ebenfalls bis jetzt keine Freigaben für die dringend benötigten Gelder für die Jugendarbeit erteilt hat. Bleibt anzumerken, dass am 30. November 2022 die Weiterführung der Förderung, aufgrund des um ein Jahr verlängerten Jugendförderplans, vom Stadtrat bereits beschlossen wurde. "Wir appellieren dringend, dass der Kreisjugendring Nordhausen sowie unsere Mitgliedsvereine und -verbände auf die Freigabe dieser Mittel angewiesen sind und bitten von Seiten der Stadt Nordhausen um eine schnelle Reaktion.
Es sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie deren Familien die im ungewissen gelassen werden und täglich ihre so dringend benötigte Sozial- und Jugendarbeit leisten", sagte Andreas Meyer der nnz.
Autor: red

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Kommentare
Heisenberg
12.04.2023, 10:29 Uhr
Kein Geld im Rathaus für Jugendliche?
Trauerspiel Nordhausen, sag ich immer wieder.
Aber klimaneutral werden wollen mit Millionenkosten für die Umrüstung der Heizungen in allen städtischen Schulen, Häusern usw. und Millionen für klimaneutrales Nordhausen Nord.

Dauerbaustelle Gleisdreieck und Riemannstraße, Millionen für Ebusse, Fairtradestadt usw.

Aber keine paar Zehntausend für den Nachwuchs.

Fehlanzeige Prioritätensetzung, Professionelle Politik sowieso.

Gute Nacht NDH.
Motte83
12.04.2023, 13:01 Uhr
Überforderung der Amtsleiterin?
Die Stadt muss dem Beispiel des Landkreises folgen und die Gelder für die Jugendarbeit endlich freigeben. Allein der abendliche Treff am Kornmarkt zeigt doch den Bedarf.
Warum die Bürgermeisterin hier noch längst nicht gehandelt hat, ist unklar. Sie ist doch als Dezernentin zuständig und noch dazu auch gleichzeitig die zuständige Amtsleiterin bei der Stadt. Wenn sie allein das schon überfordert, sollte sie für mehr auch nicht kandidieren.
Heisenberg
12.04.2023, 15:21 Uhr
Aleppo90: Blödsinnige Auftragskommentare
90 Prozent hier sind doch Auftragskommentare ... Glauben Sie mal das es mir und evtl. dem Großteil der Normalbürger es egal ist, wer in Person für schlechte Entscheidungen verantwortlich ist. Kann uns auch egal sein, die Stadt läuft seit Jahren schlecht gemanagt und unter Niveau. Und es ist eine Schande, das ein paar zehntausend Euro für Jugendarbeit nicht da sind, aber Millionen für Mummenschantz verpulvert werden. Ich zahle meine Steuern und habe Recht auf Gegegenleistung von der funktionierenden Straße über ein sicheres Umfeld bis zu sinnvoller Jugendbetreuung. Das alles läuft nun mal nicht richtig. Wer oder was hier Dezerneten sind oder Amtschefs oder sonstwas ist mir pupegal.
Schienenersatz
12.04.2023, 16:23 Uhr
Danke OB..
Die Stadträte würden jederzeit das Geld bereitstellen und auch die Bürgermeisterin. Allein die Haushaltssperres eines OBs hindert gerade die Freigabe. Geld wäre da.
Vincent
12.04.2023, 17:35 Uhr
Die Bremser sind vorläufig zu Hause
Wie es aus Stadtratskreisen zu hören war, ist gegen den Willen des OBs und seinem Rechtsamt die Freigabe der Mittel für die Jugendarbeit auf der Tagesordnung des Stadtrats in der nächsten Woche. Linke, SPD, und Frau Rieger haben sich dafür eingesetzt.
Otto77
13.04.2023, 06:57 Uhr
Herr Meyer müsste es eigentlich besser wissen,
dass in Thüringen nach § 1 des Thüringer Kinder- und Jugendhilfe Ausführungsgesetzes die Landkreise und Kreisfreien Städte Träger der öffentlichen Jugendhilfe sind. Daher ist es für den Landkreis eine Pflichtaufgabe die Jugendeinrichtungen zu finanzieren. Für die Stadt ist diese finanzielle Unterstützung eine freiwillige finanzielle Unterstützung. Da ja der Stadtrat bisher erfolgreich einen Haushaltsbeschluss verhindert hat, befindet sich die Stadt in der vorläufigen Haushaltsführung. Nach § 61 der Thüringer Kommunalordnung dürfen Kommunen in der vorläufigen Haushaltsführung nur Geld für ihre Pflichtaufgaben, jedoch nicht für freiwillige Aufgaben, ausgeben. Übrigens holt sich der Landkreis seine Ausgaben zur öffentlichen Jugendhilfe über die Kreisumlage von den Kommunen wieder zurück. Weder der OB noch die Bürgermeisterin können an dieser Rechtslage etwas ändern. Nur ein schneller Beschluss des Stadtrates zum Haushalt 2023 kann das benötigte Geld freigeben
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