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Mo, 10:48 Uhr
03.04.2023
Erinnerung an die Bombardierung Nordhausens

20 Minuten Weltenende

Je knapp 20 Minuten dauerten die Bombenangriffe auf Nordhausen am 3. und 4. April 1945. Es sei Vermächtnis und Verantwortung der Stadt, sich dieses Tages zu erinnern, sagte heute Bürgermeisterin Rieger anlässlich des Gedenkens vor der Stele am Rathaus…

Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl) Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)


Tausend Jahre Geschichte zerfallen zu Staub, Asche und Geröll nach kaum 20 Minuten Bombardement. Eine kleine Welt geht unter im Feuer. „Ein Tag wie Tage des Gerichts“, wird Rudolf Hagelstange später über die Zerstörung seiner Heimatstadt schreiben.

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Der Krieg habe offene Wunden in Herz und Seele hinterlassen und auch heute sei die Erinnerung noch schmerzlich, sagte Nordhausens Bürgermeisterin Alexandra Rieger am Vormittag vor dem Rathaus. Eine Mahnung sei das Gedenken immer gewesen, dass dies den Menschen nicht noch einmal widerfahren sollte. Eine Mahnung, dass der Krieg nicht nach Nordhausen kam, sondern hierher zurückkehrte. Dass Demokratie und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrecht sich nicht von allein behaupten.

Mit weißen Rosen und einer Schweigeminute gedachte man den Nordhäuser Opfern des Krieges, wie auch all jenen, die damals wie heute unter Krieg und Zerstörung leiden müssen.
Angelo Glashagel
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Gedenken vor dem Rathaus (Foto: agl)
Autor: red

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Kommentare
DDR-Facharbeiter
03.04.2023, 13:32 Uhr
Schmerzlich ist: Boelcke-Kaserne am 3. /4. April 1945 mit unrichtiger Begründung bombardiert
Die Boelcke-Kaserne voller 6000 ausländischer Zwangsarbeiter, Kriegsgefangener und KZ-Häftlingen wurde vom Britischen Bomber Kommando, Kommandeur Air Marshall Sir Arthur Harris, mit der Begründung  bombardiert, in der Boelcke-Kaserne  seien "hochrangige Nazi-Funktionäre aus Berlin zu töten ." Das ist falsch. Die hochrangigen Nazi-Funktionäre wie SS-General Kammler, Wernher von Braun oder H. Goettrup waren nie in der Boelcke-Kaserne , sondern in der Oberstadt, in Ilfeld und Bleicherode untergebracht. Ein nie entdeckter britischer Agent berichtete bereits im  April 1944 Details von einer Geburtstagsfeier eines Leutnants König aus dem Kasino der Boelcke-Kaserne wie die Namen der Gäste und die Titel der gespielten Musik an den britischen Geheimdienst. Dieser Agent berichtete bis zum Einmarsch der Amerikaner am 11. April 1945 Details wie die Belegung der Boecke-Kaserne im Februar 1945 mit Tausenden alliierten Kriegsgefangenen, ausländischen Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen an den Geheimdienst. Der britische Marshal Harris befahl die völkerrechtswidrige Bombardierung der alliierten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter vermutlich zur Vergeltung  für ihre - erzwungene - Mitarbeit an "Hitlers Kriegs-Maschinen" ... Die alliierten Bomberschützen haben zu ihrem Bedauern erst nach dem Krieg bei Filmaufnahmen für W. Meissners DVD -"Nordhausen-Hitlers Raketenfabrik" erfahren, dass sie alliierte Kriegsgefangene bombardieren mussten.
Audio
03.04.2023, 13:40 Uhr
So traurig dieser Gedenktag für alle Nordhäuser auch ist,
man hätte zu den Fotos der Gedenkveranstaltung zusätzlich noch einige Dokumentaraufnahmen über den Zustand unserer Stadt unmittelbar nach dem verbrecherischen Bombenabgriff hinzufügen sollen, damit sich auch die "Neubürger" unserer Stadt eine Vorstellung von den furchtbaren 20 Minuten und ihren Folgen (über 8000 Tote) machen könnten. Gerade in Anbetracht der gegenwärtigen politischen Lage und der drohenden Weltkriegsgefahr sollten die Vertreter der örtlichen "Ampel"-Parteien in sich gehen und ihre Verantwortung gegenüber den Bürgern unserer Region gewissenhaft überdenken. Im Gegensatz zu den unverantwortlichen kriegsfördernten Maßnahmen unserer amerika-hörigen Bundesregierung sollten sie im Hinblick auf die Zerstörung unserer Heimatstadt den Standpunkt verteten: sofortiger Waffenstillstand - Einstellung der Waffenlieferungen an die Ukraine - Verhandlungen mit Russland ! Man könnte damit erstmal tausende unschuldige russische und ukrainische Kriegsopfer vermeiden und verhindern helfen, dass ein Krieg nicht nur Nordhausen nochmal den Erdboden gleich machen, sondern die gesamte Welt zerstören würde !
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