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Di, 12:09 Uhr
07.03.2023
SVC Damen nach großem Kampf ohne Punkte

Klassenerhalt wird zur Mammutaufgabe

Die Saison der Thüringenliga biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Zu diesem ungünstigen Zeitpunkt plagen die Südharzer Volleyball-Ladies derzeit große Verletzungs- und Krankheitssorgen...

So konnten lediglich acht Spielerinnen die Reise zum Geraer VC antreten und gaben auf dem Ostthüringer Parkett ihr Bestes, die Rückfahrt mussten sie dennoch mit einem 0:3 und damit ohne Punkte im Gepäck antreten. Bei jetzt noch vier zu absolvierenden Partien und einem Rückstand von „nur“ drei Zählern ist der Klassenerhalt weiterhin möglich.

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Dabei erreichten die Personalsorgen laut Trainer Gryga „ein ganz neues Level“, so musste er ganz tief in die Trickkiste greifen und neben drei gesunden Mädels mit drei angeschlagenen sowie zwei noch nicht ganz genesenen Spielerinnen die Reise nach Gera antreten. Trotz dieser widrigen Umstände absolvierte das „SVC-Lazarett“ eine gute Partie ohne Angst vor dem vermeintlichen Favoriten und überraschte diesen insbesondere zu Beginn der Partie mit druckvollem Volleyballspiel (14:6).

Mit zunehmender Spieldauer verstanden die Gastgeberinnen jedoch immer besser, dass sie ihr gesamtes Repertoire am hohen Netz ausspielen müssen um an die Siegpunkte zu gelangen. So entwickelte sich fortan zunächst ein Duell auf Augenhöhe (19:18), wenig später nutzten die Geraer Damen ihre Chancen konsequenter aus und bescherten den Nordhäuser Gästen ein 22:25 Rückstand nach Sätzen. Auch im zweiten Satz gaben sich Kapitänin Adriane Grunig, Libera Madlen Trümper, Nina Liebald, Jenny Bierwisch, Michelle Klante, Katharina Heinrich, Laura Pezely und Greta Pohl keinesfalls kampflos geschlagen und agierten mit dem Kontrahenten wiederum lange Zeit auf einem Niveau (14:15). In den entscheidenden Phasen agierten die Ostthüringerinnen jedoch abgeklärter und waren einen Tick sicherer in der Ballbehandlung.

Obwohl das Trainerteam in der Auszeit beim 15:19 die richtigen Worte fand, konnten sie im Anschluss den zweiten Abschnitt auch infolge fehlender Wechseloptionen nicht mehr zu ihren Gunsten entscheiden (20:25). Im dritten Satz konnten die Nordhäuserinnen nur in der Anfangsphase mithalten (7:8), danach glitt dieser den SVC Schmetterlingen immer mehr aus den Händen.

Eine vier Punkte Serie zum 16:20 auf der Anzeigetafel ließ noch einmal kurzzeitig Hoffnung aufkommen, der Schlusspfiff beim Stande von 17:25 nach insgesamt 77 kurzweiligen Minuten beendete den Spieltag an der Weißen Elster dann endgültig. Trainer Gryga meinte trotz der Niederlage unter den widrigen Umständen nach dem Spiel: „Unser Krankenhausausflug hat sich in ein gutes Spiel verwandelt, es hat Spaß gemacht und wir können mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.“
Autor: red

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