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Sa, 07:57 Uhr
04.03.2023
Zur Förderung von e-fuels als klimafreundlicher Alternative

AvD begrüßt Minister Wissings Weg

Das Verbot der Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren soll am 7. März 2023 endgültig von den Fachministern der EU-Mitgliedstaaten beschlossen werden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat sich in einem Statement für die Nutzung von klimafreundlichen E-Fuels in PKW ausgesprochen...

Die EU-Kommission habe ihren Arbeitsauftrag, sicherzustellen, dass E-Fuels auch nach 2035 genutzt werden können, bisher nicht erfüllt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) unterstützt die Haltung des Ministers.

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Der AvD hatte sich bereits gegen das Zulassungsverbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ausgesprochen. Der Club sieht die Entscheidung als Folge einer ideologiegetriebenen Weltsicht an. Die immer noch zunehmende Forschung und Entwicklung an alternativen Kraftstoffen und auch alternativen Antrieben wird komplett ignoriert. Die Expertise der Fachleute, die an den genannten Themen arbeiten, wird nicht wahrgenommen und bleibt so in den politischen Diskussionen außen vor.

Die Forderung der EU-Gremien nach Null-Emission beim Betrieb des Fahrzeugs blendet die CO2-Produktion aus, die bei der Stromerzeugung sowie der Batterieherstellung anfällt. Es wird auf EU-Ebene gesetzlich vorgeschrieben, dass die direkte Elektrifizierung der PKW die einzig zulässige Antriebstechnologie ist. Das ist schon deshalb befremdlich, weil die mit dem Hochlauf der Elektromobilität notwendig verbundene Ausweitung der klimaneutralen Stromproduktion und der Ausbau der Verteilnetze nicht Schritt hält. Faktisch bedeutet das lediglich eine Verlagerung der CO2-Emissionen in die Stromerzeugung, die noch lange nicht in ausreichendem Maße „grün“ sein wird. Der im Sinne des notwendigen Klimaschutzes globalen Minderung der Treibhausgase wird so kein Dienst erwiesen. Dazu kommt die durch die internationalen Konfliktlagen instabile Energieversorgung und die damit einhergehende massive Verteuerung von Energie.

Minister Wissing weist auch zu Recht auf die Bestandsflotten mit Verbrennermotor hin. In Deutschland sind das weit über 48 Millionen PKW, in der gesamten EU mehr als 250 Millionen, bei einem Durchschnittsalter von zehn Jahren mit steigender Tendenz. Aufgrund der langen Haltbarkeit der Fahrzeuge werden viele der schon zugelassenen Autos 2035 noch auf der Straße fahren - selbst bei Erreichung der von der Bundesregierung gesteckten Ziele von 15 Millionen zugelassener E-Autos in Deutschland bis 2030.

Für viele Privatfahrer ist es eine Kostenfrage. Die wenigsten können und wollen sich ein neues (E-) Fahrzeug kaufen. Wer sein Fahrzeug benötigt, um seinen Arbeitsplatz zu erreichen und seinen Alltag zu bewältigen, wird weiter konventionelle Kraftstoffe tanken. Vernünftige Alternativen zum eigenen PKW werden bis 2035 schon wegen der langen Planungsvorläufe beim Ausbau öffentlicher Verkehre ebenfalls nicht in ausreichendem Maße vorhanden sein.

AvD Generalsekretär Lutz Leif Linden: „Der AvD begrüßt Minister Wissings Weg. Der notwendige Klimaschutz sowie die Bezahlbarkeit von individueller Mobilität können nur bei Zulassung eines Technologiemix sichergestellt werden. Dazu gehören Elektroautos, aber auch die Wasserstofftechnologie und der Einsatz klimaneutraler, synthetischer Kraftstoffe. Nur in diesem Zusammenspiel der verschiedenen Ansätze lässt sich die angestrebte Dekarbonisierung im vorgegebenen Zeithorizont erreichen. Der AvD wird sich dafür einsetzen, dass Autofahren für breite Bevölkerungsschichten auch in Zukunft erschwinglich bleibt.“
Autor: red

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Kommentare
henry12
04.03.2023, 08:45 Uhr
Wissings Weg
Danke, FDP. Eine kleine und nationale Partei hat eine Entscheidung der
EU aufgehalten. Die links/grüne Diktatur spricht wutschnaubend von einem Schulterschluß der FDP mit Rechts-Regierungen in Rom und Warschau und nennt dabei sogar Giorgia Meloni eine Postfaschistin . Weil die Regierungen in Warschau und Rom auch gegen ein Verbrenner-Aus sind. Von Rot/Grün war nichts anderes zu erwarten, von der gleichgeschaltete CDU auch nicht. Aber aus dem Zwerg FDP ist ein Riese geworden. Eine diktatorische Planwirtschaft hatten wir schon einmal, aber die hat irgendwie nicht so richtig funktioniert.
Kobold2
04.03.2023, 10:01 Uhr
Da vergisst
die Immer-weiter-so Fraktion, das die Gesamteffizenz weit unter denen von E-Antrieben liegt und man für niedrige Endverbraucherpreise an erneuerbaren Energie nicht vorbeikommt.
Wissing und die FDP sind hierbei nichts weiter das, was sie immer sind, Lobbyvertreter der Industrie.
ArreeTim
04.03.2023, 12:28 Uhr
AVD verwirrt mit Suggestion und Lücken zur Mobilität, E-Fuels!
"strombasierte Kraftstoffe" bzw. E-Fuels oder Power-to-X können in einem Mix, der individuelle Mobilität unter Reduzierung der Abhängigkeit von Öl unterstützt, sinnvoll sein. Politik sollte alle Optionen erlauben. Bis jetzt haben auch die direkt elektrischen, bei allerdings gegebener hoher Effizienz, nämlich etwa 70Prozent gegen nur 15 Prozent bei E-Fuel (heutiger Stand), Nachteile. Zunächst basierend auf 3MW Strom aus regenerativer Quelle, die kann allein 1600 direkt E-Fahrzeuge versorgen, bei E-Fuels sind es dann 250! Aber die direkten E-Fahrzeuge haben „hausgemachte“ große Probleme. Das wird deutlich, wenn wir die Realität betrachten, Strom ist teurer, schwankend, Ladezeiten, Strom ist „schlechter speicherbar“ und sw. . Deutschland blockiert, bspw. bidirektionale Konzepte, die an sich seit über 10 Jahren für Deutschland angepreist worden sind (durch die Politik), sind reine Fantasien. Es ist real praktisch schlicht kaum möglich, solche bidirektionalen Lösungen zu nutzen. Eine Katastrophe! Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Die „grünen“ politischen Kräfte erkennen das Problem offensichtlich nicht einmal. Dann. Die Kosten E-Fuels, irgendwann kommt man auf 1 €/l, in der Zukunft! Dann die Steuern dazu, die Vater Staat ja aufschlägt… Frage: Verbrauchserhöhung? Noch etwas: Politik muss den Rahmen der lokalen Emissionsfreiheit im Betrieb dann neu definieren, sonst ist das schlicht eine Farce, was der AVD hier scheinbar völlig übersieht. Wohl populär, um, den Leser faktisch nicht umfänglich ins Licht zu führen? Denn diese E-Fuels gelten nicht nach den de-jure Definitionen als „lokal emissionsfrei“ im Betrieb. Auch der Fachbundesminister sollte hier härter an den Fakten arbeiten, in naher Zukunft. Das Beste wäre jedoch, dass sich Politik aus den Details zurücknimmt.
Paulinchen
04.03.2023, 15:14 Uhr
Wenn Deutschland noch die...
... Absicht haben sollte, einer der größten Industriestaaten in Europa zu sein, oder werden, gibt es nur noch einen Weg. Die Sekte Bündnis 90/ Die Grünen, muss wegen Wirtschaftssabotage verboten werden!

Egal wo die unsortierte Truppe ihre Finger im Spiel haben, kommen am Ende für die Bevölkerung nur Verbote und enorme Kostensteigerungen raus. Da war ja die SED noch fast eine Volkspartei dagegen.
Denn jetzt, wo auch noch das Anschwaerzen zurück ins Leben gerufen wird, kann es passieren, daß E. Mielke wieder aufersteht.

Uns wird diktatorisch auferlegt, was wir zu essen, zu trinken, mit was wir fahren und wie wir sprechen müssen. Das sind nur ein paar wenige Beispiele, welche beliebig weiter aufgeführt werden können. Dabei wird noch versucht, dass nicht jeder Bürger kontinuierlich mit Strom und Wärme versorgt wird. Ein Auto können sich die normalen Bürger nicht mehr leisten und die Lebensmittel werden zum Luxusgut. Die Sektenmitglieder nehmen sich Steuergelder und füllen sich die Konten, der kleine Bürger sucht nach leeren Flaschen in den Müllbehaeltern in den Städten um sich noch ein teures Brot kaufen zu können. Eine tolle Transformation, von der, der Wirtschaftsminister dem Volk mehr Reichtum zugesichert hat. Ich will dabei nicht in Abrede stellen, dass es ihm und seinen Sektenmitgliedern an irgendeiner Stelle an etwas fehlt. Sie haben ihre persönlichen Fotografen, Visagisten und Geld für alle Wünsche ihres persönlichen Lebens.
Der kleine Bürger kann gar nicht so viel ko...., wie er gerne möchte. Ich finde es sehr gut das die Diktaturzentrle in Brüssel mal ein wenig Gegenwind bekommen hat, was das Verbrennerverbot betrifft. Für mich ein Zeichen, dass es noch Staatschefs gibt, welche etwas mehr Grips im Kopf und soziale Gedanken haben. Danke auch an die FDP in Deutschland!!
Kobold2
04.03.2023, 17:02 Uhr
wenn man sich
ein wenig mit den Fakten beschäftigen würde, dann wäre erkennbar, das die Befürworter der E-Fuels sich mit ihren Argumenten selbst vorführen.
Die Technologie macht in einigen Bereichen sicherlich Sinn, aber man darf das Umfeld nicht einfach ausblenden, oder totschweigen.
Zitat aus dem Artikel: Das ist schon deshalb befremdlich, weil die mit dem Hochlauf der Elektromobilität notwendig verbundene Ausweitung der klimaneutralen Stromproduktion und der Ausbau der Verteilnetze nicht Schritt hält...... Zitat Ende
Hm, was braucht man zur Herstellung von E-Fuels nochmal?....
Strom, also genau das, was wir nach obiger Aussage nicht im genügenden Maße haben und in erneuerbarer Form (sonst macht das ganze ja noch wenigere Sinn) nach Ansicht der Verfechter ja sowieso ein Rohrkrepierer ist und überhaupt nichts bringt.
Über die Kosten will ich gar nicht weiter schreiben, die liegen derzeit bei 5€/l. Prognosen zur weiteren Entwicklung halte ich irgendwo auf dem Level von geplanten Baukosten für umstrittene Objekte, damit man sie erstmal durchbekommt. Ob es nun Sinn macht erst mal Strom zu erzeugen, mit dem man ein Fahrzeug direkt antreiben kann, um dann aus diesem Strom E-Fuels zu erzeugen, ist wie von hier aus, über Erfurt in den Harz zu fahren.

Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.
Rob2000
04.03.2023, 20:39 Uhr
Ich bin
da echt mal gespannt.
Ob das verbrenner "aus" standhaft für Europa bleibt.
Ich bezweifle es...diese Vorstellung...das die Bulgaren, Ungarn usw...diese ganzen südlichen europäischen Länder das mitmachen mit den e auto Wahnsinn.
Immerhin haben die ein monatsverdienst zwischen 200 bis 400 Euro.
Das relativ arme Verhältnisse!
Strandläufer
04.03.2023, 22:35 Uhr
Lobbyismuspolitik
Es ist schon bemerkenswert, dass man immer und ausschließlich der FDP Lobbyismus vorwirft. Der ganze Ökowahnsinn der seit mehr als einem Jahr uns ohne Sinn und Verstand überrollt hat wohl keine lobbyistischen Tendenzen? Ein Hoch auf jeden der ein E-Auto und keinen Hausanschluss dafür hat, ein Hoch auf alle E-Roller in unseren Flüssen und Böchen, ein Hoch auf alle Eigenheimbesitzer bei der Umrüstung ihrer Heizmöglichkeiten, ein Hoch auf alle nicht abbaubaren Windkraftrotorenblätter, ein Hoch auf jedes Windkraftscheissding was nicht genutzt wird, aber ins Ökosystem eingreift, ein Hoch auf jeden Atomstrom den wir dazukaufen...ach, die Liste ist unendlich. Schauen wir nun mal, auf wessen Gehaltsliste die unqualifizierten Mitglieder der Grünen so stehen. Die FDP lässt wenigstens Vernuft walten.
Kobold2
05.03.2023, 11:11 Uhr
ja bemerkenswert.....
was man so alles ausblendet, damit das eigene Wohlbefinden nicht gestört wird.
Neben der FDP triumphiert u.a, auch König Markus von Bayern....
Sind rumliegende und versenkte E-Scooter nicht der Politik, sondern eher dem sinkenden gesellschaftlichen Niveau, zunehmenden Egoismus, Dummheit und Respektlosigkeit anzulasten.
Das man die selben Verbundwerkstoffe der Rotorblätter seit Jahren im z.B. Flugzeugbau, Bootsbau, bei vielen Sportartikeln, Motorrädern oder Automobilbau, Rohrleitungen, Tanks und Behälterbau usw. , verwendet, wird halt weg gelassen.
Das Atomkraftwerke mit der Erwärmung der Flüsse heftig ins Ökosystem eingreifen, ebenso. Das der Effekt bei WKA eher hochgekocht wird, haben Studien schon lange belegt.
Auch das z.B. Frankreich mit seinen Atomkraftwerken eher Strom von uns kauft.
Das man dann gerne noch den Lithiumabbau kritisiert, während man die Kritik grad auf seinem mit Lithiumtechnik gespeisten Handy, Tablet, Laptop ins Netz stellt und die Frau mit den Akkustaubsauger, angetrieben durch die gleiche Technik, durchs Heim wuselt, oder der Saugroboter ihr die Arbeit abnimmt, ist dann auch geschenkt.
Das man grad als Hausbesitzer sich immer beim Neuerwerb, Gedanken über die wirtschaftlichste Technologie machen sollte. Das beim Umbau auch staatliche Hilfen vorgesehen sind.
Das man an der Faktenlage leicht erkennen kann, wer unqualifiziert ist.
Aber wie war hier vor Kurzem in einem sehr zutreffenden Kommentar sinngemäß zu lesen...
Egal was die Fakten sagen, ich weis es besser.
Strandläufer
05.03.2023, 12:57 Uhr
Kobold2 das ist interessant...
...wenn nicht sogar amüsant. Man könnte doch glatt mal das so gerne genommene Wort "Whateboutismus" bemühen um Ihren Post stillzulegen. Im Übrigen sehr gerne von grün genommen, um Diskussionen wegzuwischen und zu deckeln.
Alles was Sie aufzählen sind ebenfalls Teil des Ganzen, beantworten aber die Frage nicht. Mit dem Zünden der Nebelkerzen wird der Blick nicht klarer. Und ganz nebenbei: wenn man Parteimitglieder/gewählte BT Abgeordnete nach Qualifikation bezahlen würde, wäre ich sogar leise. Wie nennen Sie eigentlich Menschen ohne abgeschlossener Ausbildung? Unqualifiziert. Richtig. Schönen Sonntag und Glückwunsch zum Allmachtswissen.;-)
Kobold2
05.03.2023, 14:01 Uhr
Ja interessant
und amüsant das man von Ganzen schreibt und dabei aber nur einseitig argumentiert.
Der Hinweis darauf sind dann Nebelkerzen und Whataboutismen. Die Schmerzen im Knie kommen ja auch nicht vom eigenen Schuss dahin
Na dann, produzieren sie mal die E- Fuels mit dem Strom den sie nicht haben.
Strandläufer
05.03.2023, 16:44 Uhr
Na na Kobold ...
Mir scheint es als sei jemand bockig. Das haben Sie doch gar nicht nötig, so souverän Sie sich selbst über andere heben. Ich bitte Sie: Fehlt nur noch, dass sie mit der Schippe nach mir schmeißen.

Antworten auf meine Fragen sind es immer noch nicht. Aber geschenkt. Wir dürfen auch nicht chatten.

Um beim Thema zu bleiben: ich begrüße Wissings Weg und freue mich, dass jemand mal dem ganzen Spinnertereien die Stirn bietet. Nichts gegen ökologische Alternativen, ernsthaft, nur dann bitte langfristig gedacht und keine profilneurotischen Schnellschüsse. Aber menschlich verstehe ich das: wenn man keinen Abschluss hat, ist man in der freien Wirtschaft meistens mit dem Mindestlohn bedacht. Da hält der Kleber am hochdotierten Politikerstuhl *Zwinkersmily*...aber lassen wir das.
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