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Sa, 08:34 Uhr
04.03.2023
Öl- und Gasheizungen:

Das ist noch erlaubt

Die Pläne der Bundesregierung, den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen ab 2024 zu verbieten, sorgen derzeit für große Verunsicherung. Zahlreiche Hausbesitzer:innen fragen bei der Verbraucherzentrale um Rat. Lohnt es sich, den Heizungstausch vorzuziehen und noch in diesem Jahr eine neue Gasheizung einzubauen?...

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„Bisher liegt lediglich ein Gesetzentwurf vor, der wahrscheinlich auch noch einige Änderungen erfahren wird. Solange die konkrete Ausgestaltung nicht klar ist, kann man noch keine verbindliche Aussage treffen“, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

Nach derzeitiger Rechtslage ist der Einbau eines neuen Gas- oder Öl-Brennwertkessels jedenfalls bis 2026 ohne weitere Anforderungen möglich. „Dabei sollten Sie aber bedenken: Mit der Entscheidung für eine neue Heizung legen Sie sich für die nächsten 20 Jahre fest. Nehmen Sie sich für Ihre Entscheidung Zeit und wägen Sie die Vor- und Nachteile aller gängigen Heizsysteme ab“, rät Ballod.

Schon aus Kostengründen könne es sinnvoll sein, auf erneuerbare Energien umzusteigen, statt fossile Technologien ein letztes Mal in die Verlängerung zu schicken, so die Expertin. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung lohnen. Auch Hybridheizungen, die mehrere Wärmeerzeuger kombinieren, sind eine Option.

„Wichtig ist, beim Heizungstausch das gesamte Gebäude und die individuelle Situation zu betrachten. Unsere Energieberater unterstützen Sie gerne bei der Planung und rechnen mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten durch“, so Ballod.

Ein Termin für eine unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale kann unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
04.03.2023, 11:39 Uhr
Der Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten! ...
... Habecks Verbotspartei zwingt uns in ihre schöne neue Welt. Alles nur zu unserem Besten, versteht sich! Deutschland wird die Welt retten. Beschlossen und verkündet!
Wenn dann die neue Wärmepumpe bei Schwachwind - Wetterlage aus der Ferne gedimmt wird und die gute Stube nur auf mollige 17 Grad erwärmen kann, wird es sicher den fröstelnden Bewohnern das Herz erwärmen, daß sie einem Eisbären das Leben retten und die Bewohner der Südsee-Atolle vor dem Ertrinken bewahren.
Vielleicht muß man auch gar nicht frösteln. Immerhin haben wir ja ein paar freundliche Nachbarn, die uns (gegen Bares!) aus der Patsche helfen...
Zum Beispiel die netten Tschechen. Im Jahr 2022 drittgrößter Stromimporteur für deutsche Verbraucher. Man muß nur nicht so genau hinschauen, wie der Strommix dort beschaffen ist. Vierzig Prozent aus Kohle - 37 Prozent aus Kernenergie...
Strom aus 'Erneuerbaren'? Spielt dort eher keine Rolle.
Wenn im April die letzten drei deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet werden, können Habecks Anhänger ihren großen Sieg bejubeln. Nur werden sie den 'bösen Atomstrom' nicht recht los, der kommt halt nur von wo anders...
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