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Di, 14:24 Uhr
28.02.2023
Stadtwirtschaft Weimar beauftragt Maximator Hydrogen für Wasserstofftankstellen

Nordhäuser Wasserstofftankstelle in Weimar

Im Rahmen des ersten Wasserstofftags Thüringens im Rahmen der Thüringenausstellung unterzeichneten Mathias Kurras (CEO der Maximator Hydrogen GmbH) und Bernd Wagner (Geschäftsführer der Stadtwirtschaft Weimar GmbH) symbolisch den Vertrag für die Lieferung einer Wasserstofftankstelle nach Weimar...

Die Anlage soll im Herbst 2023 in Betrieb genommen werden und die ersten Wasserstofffahrzeuge der Stadtbusflotte mit grünem Wasserstoff versorgen. Auf diese Weise wird Thüringer Green Tech-Knowhow in nächster Nähe umgesetzt und das Modell-Projekt pro emissionsfreiem Nahverkehr weiter vorangetrieben.

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Nach der Bestellung von anfänglich drei Wasserstoffbussen für den ÖPNV folgt nun die entsprechende Wasserstofftankstelle für die Stadt Weimar. In der öffentlichen Ausschreibung für die passende Ladeinfrastruktur des Modell-Projektes hat sich mit Maximator Hydrogen ein Thüringer Spezialist für Wasserstofftankstellen durchgesetzt. Die beiden Vertragspartner trafen sich beim ersten Thüringer Wasserstoff-Netzwerktreffen und besiegelten die Partnerschaft im Rahmen der Thüringenausstellung in Erfurt. „Mit der umfangreichen Erfahrung von Maximator Hydrogen freuen wir uns, einen zuverlässigen Technikpartner an der Seite zu haben, um unser Ziel vom CO2-freien Nahverkehr in die Realität umzusetzen“, sagt Bernd Wagner, Stadtwirtschaft Weimar. „Wir sind begeistert, dass wir dabei auf die Expertise eines Thüringer Kooperationspartners zurückgreifen können, was zusätzlich für die Innovationskraft unseres Bundeslandes spricht.“

Wasserstoff-Technologie aus Thüringen für Thüringen
Maximator Hydrogen ist ein führender Anbieter und Entwickler von Technologien für Wasserstoffinfrastrukturen. Das junge Unternehmen aus Nordhausen hat sich innerhalb kürzester Zeit am internationalen Markt etabliert und liefert Wasserstofftankstellen in die ganze Welt. Neben beispielsweise diversen Anlagen in der Schweiz oder für ein grünes Wasserstoff-Netzwerk in Schweden freut sich das Unternehmen, nun auch im eigenen Bundesland seinen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel zu leisten: „Wir sind dankbar, unsere emissionsfreien und zuverlässigen Technologien in unserer direkten Nachbarschaft in die Tat umzusetzen und die passende Infrastruktur für den klimaneutralen Stadtverkehr in Weimar zu liefern. Modell-Projekte wie diese sind nach unserer Auffassung der Schlüssel, um die Akzeptanz von Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft zu erhöhen“, so Mathias Kurras, Maximator Hydrogen.

Die Gesamtinvestition der klimaneutralen Tankstelle beläuft sich auf über 1 Mio. Euro. Gefördert wird das Projekt vom Thüringer Umweltministerium mit Mitteln aus dem EFRE-Programm.

Patentierte Technologien erhöhen die Wirtschaftlichkeit der Anlage
Herzstück der geplanten Anlage ist das MAX Compression System – ein hydraulisch angetriebener Kolbenhochdruckverdichter, der zweistufig aufgebaut ist, um Wasserstoff auf bis zu 1.000 bar zu verdichten. Die beiden Verdichterstufen sind jeweils mit der patentierten Dichtungswechsel-Technologie Automatic Seal Exchange (ASX) ausgestattet. Durch den automatischen Wechsel der Wasserstoff-Hochdruckdichtungen reduziert Maximator Hydrogen die Service- und Wartungskosten sowie geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten der Anlage auf ein industrieweites Minimum.

Modellprojekt mit Zukunft
Das Modellvorhaben setzt damit den Startpunkt für emissionsfreie Mobilität im Thüringer Stadtverkehr und für weitere Entwicklungen zur Erreichung der Klimaziele. So soll nach der Pilotphase mit drei Fahrzeugen die gesamte Busflotte der Stadt auf emissionsfreien Wasserstoffbetrieb umgestellt werden. Auf lange Sicht plant die Stadtwirtschaft Weimar die Erzeugung von grünem Wasserstoff mit eigener Elektrolyse.
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
01.03.2023, 08:45 Uhr
Oh eine Wasserstofftankstelle
Ich hoffe, dass bereits genug Wasserstoffautos in Weimar fahren, damit sich die Tankstelle auch lohnt.
Oder ist dieses Projekt einfach nur für die Zukunft gebaut?
Am liebsten heute alle Benziner und Diesel verbieten und morgen fahren alle mit Strom und Wasserstoff.
Ist doch modern und völlig umweltverträglich.
Wie der kleine Mann das bezahlen soll, steht in den Sternen.
Für den steht der ÖPNV zur Verfügung.
Für die Anderen kommt dann eben das E-Bike zum Einsatz.
Der wöchentliche Einkauf für die Familie kommt dann eben in den Rucksack statt in den Kofferraum.
Und sollten die Eisberge dann immer noch schmelzen, werden dann einfach alle Kraftwerke abgeschaltet und die kommerzielle Tierhaltung verboten.
Erhöht sich die globale Temperatur weiter, dann kann es eigentlich nur noch am Ukraine-Krieg und damit am Russen liegen.
Nur der lässt sich nicht einfach abschalten.
bleibtmalfeinineurer
01.03.2023, 11:02 Uhr
Wasserstoff in Weimar...
...ist laut Artikel für wasserstoffbetriebenen ÖPNV...steht bereits im zweiten Absatz.

Daher ist es unwesentlich, wieviel H2-getriebene Autos es in Weimar gibt. Der Rest des Vorkommentars ist substanzlos und einfach nur eine Annahme ohne Bezug zu irgendwas. Wieder einmal wird etwas mit Dreck beworfen, ohne überhaupt über den ersten Absatz hinaus gelesen zu haben.

Bin gespannt, was aus dem H2-Projekt mit Nordhäuser Technologie wird. Apropos, was machen eigentlich die Nordhäuser E-Busse ?
Frank von Bielen
01.03.2023, 14:56 Uhr
... warum nicht in Nordhausen?
Es wäre ja nicht schlecht, wenn unsere Politiker, egal ob Land oder Bund, endlich einmal aus dieser Einspurigkeit mit den Akku-Autos herauskommen und auch mal alle anderen diesbezüglichen Technologien in Betracht ziehen würden. Die sind auch förderungsfähig. Bei allem Enthusiasmus, so „grün“ sind Akkus in ihrer Herstellung auch nicht!
Ich persönlich würde lieber auf ein H2-PKW umsteigen, als auf Akku. Nur fehlen da wieder die Tankstellen!
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