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Di, 07:00 Uhr
28.02.2023
Ökobilanz von Textilien im Test

Bio ist etwas besser, aber...

Modekonsum belastet die Umwelt stark. Die Stiftung Warentest hat für ein T-Shirt ausgerechnet, wie sich die Ökobilanz verbessern lässt. Wichtig ist, die Kleidung lange zu tragen und weniger häufig zu waschen. Textilien aus Biobaumwolle belasten die Umwelt zudem weniger als jene aus herkömmlicher Baumwolle...


In ihrer aktuellen Untersuchung zur Ökobilanz von Textilien zeigt die Stiftung Warentest den typischen Lebensweg eines T-Shirts – von der Baumwollplantage übers Tragen und Waschen bis zur Müll- oder Altkleidertonne. Der Test zeigt negative Einflüsse auf das Ökosystem auf und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern Anregungen, ihren Modekonsum nachhaltig zu gestalten.

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Die Herstellung ist für den Großteil der Umweltbelastung verantwortlich. Vor allem konventionelle Baumwolle belastet die Umwelt, da für deren Anbau Unmengen an Pflanzenschutzmitteln und Dünger benötigt werden. Baumwolle aus ökologischer Landwirtschaft dagegen ist etwas umweltfreundlicher – statt Chemiecocktail kommen etwa Kompost, Rinder-Dung und natürliche Schädlingsmittel zum Einsatz. Allerdings wird für den Anbau beider Baumwollarten viel Wasser benötigt.

Wer möglichst nachhaltig konsumieren will, trägt das T-Shirt lange und wäscht es nicht häufiger als notwendig. Auch hochwertige und langlebige Secondhand-Mode schont Ressourcen und den Geldbeutel.

Überraschenderweise fällt die Entsorgung im Lebenszyklus des T-Shirts in der Ökobilanz kaum ins Gewicht.

Die ausführlichen Testergebnisse finden sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/oekobilanz-textilien.
Autor: psg

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Kommentare
Hobby Politiker
28.02.2023, 08:28 Uhr
Da fehlen einem die Worte
Jetzt werden wir hier auch noch zum stinken aufgefordert. Reicht kalt duschen und Waschlappen nicht mehr? Jetzt auch noch daher duften? Mir reicht schon wenn ich im Supermarkt noch Artgenossen in den Gängen rieche, aber die schon an der Kasse bezahlt haben.
Mitternacht
28.02.2023, 10:34 Uhr
@Hobby-Politiker
es geht nicht darum, dass man jetzt aufgefordert wird, nach "Kalt Duschen und Waschlappen" nun seine Wäsche auch noch nicht mehr waschen zu sollen. Es geht darum, sie nicht häufiger als nötig zu waschen, und das hat nichts mit "Stinken" zu tun.

Ich verdeutliche das an einem Beispiel aus meiner eigenen Familie: Meine Schwester zieht sich frühs ein TShirt an, geht damit in den Edeka, zieht es sich beim Heimkommen aus und steckt es in die Waschmaschine. (und ich rede nicht vom Hochsommer, wo man nach fünf Minuten Wassertragen völlig durchgeschwitzt ist).
Entsprechend häufig wäscht sie natürlich auch, und das ist ökologischer/ökonomischer Unsinn - für die Klamotten, für den Wasser- und Energieverbrauch, für den Waschmittel-Konsum.

Nichts anderes steht auch in diesem Artikel.

Letzten Endes macht es trotzdem jeder so, wie er denkt.
Echter-Nordhaeuser
28.02.2023, 12:00 Uhr
Modekonsum
Dieser Artikel trifft doch bestimmt nicht für den kleinen Mann/Frau zu. Die wenigsten haben bestimmt nicht so viele Klamotten im Schrank wie die oberen zehntausend die in ihren Schränken hunderte von Kleidern, Anzügen und Schuhe haben. Da würde ich erstmal mit Nachhaltigkeit Anfang.
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