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Mo, 08:35 Uhr
27.03.2006

Punkt im Löwenkäfig

Nordhausen (nnz). Einen wichtigen Punkt im Kampf um einen Play-Off-Platz hat der Braunlager SC Harz beim Spitzenreiter Blue Lions Leipzig erkämpft. Wie schon die beiden bisherigen Gastspiele der Wölfe im Löwenkäfig im Laufe der Saison endete die Partie auch diesmal mit einem 3:2 (0:0, 1:1, 1:1 – 1:0) Penaltysieg für die Blue Lions. Ein Bericht von Robert Koch.


Wie schon beim letzten Spiel in Leipzig stand auch diesmal Alexander Ansmann zwischen den Pfosten, und der Back-Up lieferte eine glänzende Partie. So rettete er in der Schlussphase eines ausgeglichenen ersten Drittels im Leipziger Powerplay gleich mehrfach das 0:0. Überhaupt war den Harzern kaum anzumerken, dass sie bereits das dritte Spiel in nur 48 Stunden zu absolvieren hatten.

So blieben die Chancen auch im zweiten Abschnitt verteilt. Leipzig hatte zwar etwas mehr Spielanteile, die Braunlager konterten aus einer sicheren Defensive aber geschickt. So scheiterten Roman Vanek, Dusan Halloun und Mario Breneizeris an Leipzigs Torwart Marko Suvelo, auf der Gegenseite verpassten Leipzigs Topscorer Daniel Bartell und seine Stürmerkollegen mehrfach knapp ein Tor. In der 37. Minute fiel dann doch das 1:0 für die Blue Lions, Marco Rentzsch traf im Powerplay per Schlagschuss, Ansmann war die Sicht versperrt. Die Wölfe glichen jedoch umgehend aus. Andreas Bippus setzte sich hinter dem Tor durch, Dennis Lütjen verwertete den Pass mit einem Schuss aus der Drehung und überraschte so Suvelo.

Im Schlussabschnitt erzielte Bartell die neuerliche Führung für die Leipziger (50.). Die Harzer mobilisierten in der Folge die letzten Kräfte, und tatsächlich gelang Vanek in der 55. Minute der 2:2-Ausgleich. In den Schlusssekunden drückte Leipzig nochmals mächtig auf den Siegtreffer, Ansmann war aber nicht mehr zu bezwingen und rettete das 2:2 über die Zeit. Im nun fälligen Penaltyschießen setzten sich die Blue Lions allerdings zum fünften Mal in dieser Saison gegen die Wölfe durch. Während Suvelo sämtliche Harzer Versuche entschärfte, trafen Stephan Kuhlee und Stephan Trolda für die Gastgeber.

„Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird“, war anschließend Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek nicht überrascht vom starken Auftritt der Harzer. „Hut ab! Das war das dritte Spiel in drei Tagen, den Punkt nehmen wir gerne mit“, zollte Jan Furo seinem Team Respekt. Die Wölfe haben es in den beiden letzten Spielen der Runde nun selbst in der Hand, die Play-Offs zu erreichen. Am kommenden Freitag führt die Reise zum Tabellenzweiten aus Halle. Am Sonntag könnte es dann im Wurmbergstadion zu einem wahren Endspiel um den vierten Platz zwischen den Harzern und dem EC Timmendorfer Strand kommen.

Tore: 1:0 Rentzsch (Bartell, Eichelkraut) 5-4 36:51, 1:1 Lütjen (Bippus) 37:11, 2:1 Bartell (Bärschneider, J. Müller) 49:14, 2:2 Vanek 5-4, 3:2 Kuhlee PEN
Strafen: Leipzig 10 – Braunlage 10
Zuschauer: 1046
Autor: nnz

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