Sa, 19:08 Uhr
25.03.2006
Wölfe dominieren
Nordhausen/Braunlage (nnz). Zu einer einseitigen Angelegenheit wurde in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost das Derby zwischen dem Braunlager SC Harz und den Wedemark Farmers. Die Harzer siegten souverän mit 7:1 (2:1, 3:0, 2:0) und konnten dabei sogar Kräfte für die weiteren Wochenendaufgaben schonen. Ein Spielbericht in der nnz von Robert Koch.
Überragender Spieler war einmal mehr Dusan Halloun, der Tscheche war an fünf Treffern beteiligt und konnte von den Wedemarkern nie unter Kontrolle gebracht werden. Enttäuschend war allerdings die Zuschauerzahl, wenngleich die rund 550 Fans von Beginn an ihre helle Freude am Spiel der Wölfe hatten. Bereits nach sechs Minuten führten die Harzer durch Treffer von Halloun und Mario Breneizeris mit 2:0, danach überbot sich der BSC allerdings im Auslassen der Torchancen. Das rächte sich, als kurz vor Drittelende David Magnotta mit dem ersten Torschuss der Gäste genau in den Winkel traf.
Ich habe die Mannschaft in der Drittelpause vor dem engen Spielstand gewarnt, sagte BSC-Coach Jan Furo später. Worte, die wohl besonders bei Halloun Anklang fanden. Bis zur 26. Minuten hatte er, jeweils auf Zuspiel von Roman Vanek, zweimal zugeschlagen. Als Jozef Potac in der 29. Minute auch noch das 5:1 nachlegte, war die Partie gelaufen. Die Wölfe schalteten in der Folge zurück und schonten durch kurze Wechsel die Kräfte, kontrollierten die Wedemarker aber weiter nach Belieben.
Auch im Schlussabschnitt änderte sich das Bild wenig. Der BSC war hochüberlegen, Wedemark nur bei wenigen Kontern gefährlich. Die Schlusspunkte unter eine einseitige, aber aus Harzer Sicht doch hocherfreuliche Partie, setzten Dennis Lütjen (55.) und Alexander Deibert (59.), die den Spielstand auf 7:1 erhöhten.
Ein verdienter Sieg, wir können uns fast bei den Braunlager Stürmern bedanken, dass es nicht noch deutlicher wurde, meinte nach dem Spiel Wedemarks Pressevertreter Steve Palaser. Auch solche Spiele müssen erst gewonnen werden. Gut, dass wir etwas Kräfte sparen konnten, sagte Furo mit Blick auf die drei Spiele an diesem Wochenende.
Tore: 1:0 Halloun (Vanek, Adamec) 4:00, 2:0 Breneizeris (Bippus, Stribny) 5:42, 2:1 Magnotta 18:06, 3:1 Halloun (Vanek) 21:33, 4:1 Halloun (Vanek) 25:24, 5:1 Potac (Halloun, Deibert) 28:18, 6:1 Lütjen (Bippus, Breneizeris) 54:25, 7:1 Deibert (Halloun, Vanek) 58:56
Strafen: Braunlage 8 – Wedemark 18
Zuschauer: 547
Autor: nnzÜberragender Spieler war einmal mehr Dusan Halloun, der Tscheche war an fünf Treffern beteiligt und konnte von den Wedemarkern nie unter Kontrolle gebracht werden. Enttäuschend war allerdings die Zuschauerzahl, wenngleich die rund 550 Fans von Beginn an ihre helle Freude am Spiel der Wölfe hatten. Bereits nach sechs Minuten führten die Harzer durch Treffer von Halloun und Mario Breneizeris mit 2:0, danach überbot sich der BSC allerdings im Auslassen der Torchancen. Das rächte sich, als kurz vor Drittelende David Magnotta mit dem ersten Torschuss der Gäste genau in den Winkel traf.
Ich habe die Mannschaft in der Drittelpause vor dem engen Spielstand gewarnt, sagte BSC-Coach Jan Furo später. Worte, die wohl besonders bei Halloun Anklang fanden. Bis zur 26. Minuten hatte er, jeweils auf Zuspiel von Roman Vanek, zweimal zugeschlagen. Als Jozef Potac in der 29. Minute auch noch das 5:1 nachlegte, war die Partie gelaufen. Die Wölfe schalteten in der Folge zurück und schonten durch kurze Wechsel die Kräfte, kontrollierten die Wedemarker aber weiter nach Belieben.
Auch im Schlussabschnitt änderte sich das Bild wenig. Der BSC war hochüberlegen, Wedemark nur bei wenigen Kontern gefährlich. Die Schlusspunkte unter eine einseitige, aber aus Harzer Sicht doch hocherfreuliche Partie, setzten Dennis Lütjen (55.) und Alexander Deibert (59.), die den Spielstand auf 7:1 erhöhten.
Ein verdienter Sieg, wir können uns fast bei den Braunlager Stürmern bedanken, dass es nicht noch deutlicher wurde, meinte nach dem Spiel Wedemarks Pressevertreter Steve Palaser. Auch solche Spiele müssen erst gewonnen werden. Gut, dass wir etwas Kräfte sparen konnten, sagte Furo mit Blick auf die drei Spiele an diesem Wochenende.
Tore: 1:0 Halloun (Vanek, Adamec) 4:00, 2:0 Breneizeris (Bippus, Stribny) 5:42, 2:1 Magnotta 18:06, 3:1 Halloun (Vanek) 21:33, 4:1 Halloun (Vanek) 25:24, 5:1 Potac (Halloun, Deibert) 28:18, 6:1 Lütjen (Bippus, Breneizeris) 54:25, 7:1 Deibert (Halloun, Vanek) 58:56
Strafen: Braunlage 8 – Wedemark 18
Zuschauer: 547

