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Di, 16:12 Uhr
27.12.2022
CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Zusatz-Million für Katastrophenschutz

Die CDU-Landtagsfraktion hat in den Verhandlungen zum jüngst verabschiedeten Landeshaushalt 2023 eine Aufstockung der Mittel für den Katastrophenschutz um eine Million Euro erreicht...


„Thüringen braucht einen gut ausgestatteten Bevölkerungsschutz. Immer häufiger kommt es zu Extremsituationen wie Hochwasser, Hitzewellen, Waldbränden oder Stromausfällen. Zudem hat sich die sicherheitspolitische Lage durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine grundlegend geändert“, erklärte dazu der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Raymond Walk.

Mit dem Haushaltsbeschluss sind die Mittel zum Erwerb von Ausstattung für den Brandschutz, Katastrophenschutz, Rettungsdienste und die Zivile Verteidigung um 1.568 Millionen auf 2.068 Millionen Euro erhöht worden. Zudem wurden Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre 2024 und 2025 in Höhe von jeweils 2,5 Millionen Euro beschlossen, damit die Erhöhung kein Strohfeuer bleibt.

„Die zusätzlichen Mittel sollen auch dazu dienen, die flächendeckende Ausstattung der Thüringer Gemeinden mit funktionierenden Sirenen voranzutreiben. Während der vergangenen Jahre wurde nicht mehr in die technische Ausrüstung der Sirenen im Freistaat investiert. Nun sind viele der Anlagen nicht mehr in der Lage, den geforderten einminütigen Alarmton für den Katastrophenfall zu halten“, erklärte der CDU-Politiker. Trotz des nach ersten Analysen erfolgreichen Testlaufs des Cell Broadcast-Systems mit Alarmtönen auf den Mobiltelefonen sei ein funktionierendes, flächendeckendes Sirenen-Warnsystem ein wichtiger Baustein für die Meldewege im Katastrophenfall.

„Die Bevölkerung muss sich auf das Funktionieren der Sirenen verlassen können“, sagte Walk. „Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die bestehenden Anlagen auch im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls funktionstüchtig bleiben – sei es durch Akku-Systeme, Notstromaggregate oder andere Lösungen“, machte Walk deutlich. Es sei jetzt Aufgabe der Landesregierung, hier schnell konkrete Konzepte vorzulegen.
Autor: psg

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Kommentare
Helena2015
27.12.2022, 22:43 Uhr
Irgendwie seltsam..
genau das dachte ich mir, als die erste Warnung einging!
Sorry, aber ich befürchte, dass es sich hierbei weder um Hochwasser noch Sturm oder Ähnlichem handelt, sondern um Warnungen betreffs Luftangriffen aus Russland!!!
Das deutsche Volk wird immer und immer wieder nur betrogen und mit Vertrauen auf die in den letzten Jahren gewollte Dummheit abgestempelt!!!
Meine Meinung.. diese Regierung ist unhaltbar..
Wir werden ins Unendliche betrogen und vorgeführt!
Warum bitte merkt es Niemand?
Ich bin keineswegs ein Nazi, aber habe echt Angst um die Zukunft für meine Kinder, Enkel und mich!
geloescht.20250302
28.12.2022, 10:53 Uhr
Jeder der jetzigen Ampelparteien...
...war schon an irgendeiner Regierung der letzten Jahrzehnte mitbeteiligt.

Also trifft das alte Sprichwort abgewandelt zu: Was Hänschen nicht gelernt hat gut zu machen kann Hans nimmermehr besser!
Trüffelschokolade
28.12.2022, 19:24 Uhr
Katastrophenprävention
Wenn Leute schon so anfangen: "Ich bin keineswegs ein Nazi, aber...", dann weiß man, dass die Leute in der Regel eben doch ziemlich abgedriftet sind.
Die Nazi-Nazi-Keule ist doch ermüdend. Das Traurig daran ist aber auchzu überlegen, wieviel Gehirnschmalz eigentlich drauf gehen muss jedes Mal neue Nazivorwürfe zu erfinden. In der Realität kommen die de facto nie gegenüber den Personen, die das Anderen immer vorwerfen. Was aber natürlich umso mehr bedeutet, dass man Rumopfern muss, immerhin muss man sich ja selbst auch einreden, irgendjemand hätte gerade einen Nazi genannt.

Beim Katastrophenschutz zu sparen, kommt uns langfristig wahrscheinlich teuer. Prävention spart viel Geld, auch wenn es zuerst teuer erscheint.
Neben so technischen Aspekten wie Sirenen, müsste es aber auch vermehrt um Sachen wie Medienbildung, Demokratiebildung, und co. gehen. Schaut man sich einige der Kommentare an, sieht man ebenfalls, dass hier dahingehend katastrophale Zustände herrschen.
grobschmied56
29.12.2022, 01:41 Uhr
Katastrophenschutz beginnt mit Warnung ...
... und da gibt es zweifellos Bedarf. Die Sirenen in unserer Region werden wöchentlich getestet und scheinen gut zu funktionieren. Punkt für die Südharzregion. Inzwischen nicht mehr in allen Teilen des Bundesgebietes selbstverständlich.

Im Ahrtal hat im Juli 2021 ganz offensichtlich die Warnkette an die Bevölkerung komplett versagt, das einzige, was (im Nachhinein) funktionierte, war das 'wording' der zuständigen und verantwortlichen Ministerin.

Was die Warnung über Mobiltelephone angeht, scheint einiges im Argen zu liegen.
Meine Beanstandung, daß mein 'veraltetes' Gerät (gerade mal 6 Jahre alt) keinen Mucks von sich gegeben habe, wurde von einem meiner Lieblingswidersacher natürlich sofort freudig aufgenommen und entsprechend genüßlich ausgewalzt:
Seht es Euch an, dieses Fossil, diesen Hinterwäldler, der zu unbedarft und zu blöde ist, mit dem Leben davonzukommen, weil er ein Uralt - telefonino mit komplett vorsintflutlicher Software benutzt.
Inzwischen hat sich das etwas relativiert, es zeigte sich, daß eine ziemlich starke Minderheit von ca. dreißig Prozent der Nutzer von Mobiltelephonen KEINE Warnung erhielten.
Alle zu alt, zu geizig, zu blöde, zu hinterwäldlerisch?
Ich melde Bedenken an.
diskobolos
29.12.2022, 10:45 Uhr
Helfen Warnungen?
Das kann man hoffen, aber ist es immer real?
Ich denke an die Ahrtal-Katastrophe. Hätte man sie vermeiden können? Ich habe da meine Zweifel.
Wie lange vorher wusste man denn, wie schlimm es kommt? Wie genau konnte man es räumlich eingrenzen? Und was genau machen die Leute, wenn sie die Nachricht erhalten, dass außergewöhnlich starker Regen zu erwarten ist? Ich vermute mal, in der Mehrheit gar nichts, außer ab und zu nach draußen zu sehen. Jedenfalls verlassen sie nicht Haus und Hof und dies wäre das Einzige, was wirklich geholfen hätte . . . .

Warnungen durch Sirenen und Mobiltelefone sollten natürlich trotzdem erfolgen.
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