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Di, 16:09 Uhr
27.12.2022
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Biberspuren entdeckt

Zwischen Berga und Aumühle ist ein oder sind mehrere Biber fleißig am arbeiten. Ulrich Reinboth hat sich auf Spurensuche begeben...


An etwa zehn Bäumen sind Fraßspuren zu sehen. Der Biber ist im Bereich des Landkreises Nordhausen keine Seltenheit mehr. Die ersten Feststellungen hat es schon vor 15 Jahren gegeben.

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So zum Beispiel am Kiesteich bei Windehausen. Dort sei über acht bis neun Jahren eine Biberburg hinweg nachgewiesen worden, die jedoch verlassen wurde.
U. Reinboth
Biberspuren entlang der Helme (Foto: Ulrich Reinboth)
Biberspuren entlang der Helme (Foto: Ulrich Reinboth)
Biberspuren entlang der Helme (Foto: Ulrich Reinboth)
Autor: psg

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Kommentare
HisMastersVoise
27.12.2022, 18:33 Uhr
Tierquälerei !
Dieses Scenario läuft seit, wie gesagt, fünfzehn Jahren. Da tauchen plötzlich Biber auf, dann versuchen sie irgendwie zu überleben, und bald darauf findet man sie tod nach dem Frühjahreshochwasser im Treibgut des Flusses . Warum begreift denn hier niemand von den Biberschützers, daß der Biber hier nicht überleben kann auf Dauer. Denn er versucht verzweifelt, seine Burgen in der Nähe von Zorge oder Helme oder Wipper zu bauen. Ironischer Weise tauchen Biber immer neu auf magische Weise ohne flussabwärts Frassspuren zu hinterlassen im Frühjahr oder Sommer auf, richten sich im Uferbereich bei normalem Wasserstand ein und ersaufen dann jämmerlich bei nächsten Hochwasser. Dabei reden wir noch gar nicht davon, daß stellenweise die Hochwasserschutzdämme an der Helme unterminiert werden und damit massive Gefahren für die Ortschaften unterhalb heraufbeschworen werden. Kein Tier ist von Natur aus so dumm, sich in solch gefährlichem Umfeld anzusiedeln. Daher liegt die Vermutung nahe, daß die Biber hier ausgesetz werden. Und dies komm faktisch einer Tierquälerei mit Todesfolge gleich. Und daher stellt die obige Nachricht eher einen Aufruf an die Staatsanwaltschaft dar, sich diese Art der Schaffung von vollendeten Tatsachen sehr genau anzuschauen. Denn der Biber ist hier das Opfer dieses Treibens.
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28.12.2022, 09:22 Uhr
Hm???
@HisMastersVoise Vielleicht sollte man Schilder aufstellen "Höhlen bauen verboten". Niemand hat dem Bieber gesagt, dass er dort sein Häusle aufstellen soll. Das machen die von ganz alleine. So ist die Natur.
Wie Bitte
28.12.2022, 10:09 Uhr
Ich glaube auch nicht, dass der Bieber sich ausgerechnet -
- am Kiesteich einrichtet. Der lebt in Beverly Hills ganz bequem, denke ich, und wird sich kaum in die tiefste Deutsche Provinz verirren.

Falls allerdings der Biber gemeint ist: natürlich hat dem niemand gesagt, wo er leben soll. Er versucht einfach, wie alle anderen wildlebenden Tiere, irgendwie damit zurecht zu kommen, was der Mensch mit seiner Umwelt anrichtet.
diskobolos
28.12.2022, 10:52 Uhr
Zweifel
Ich bin kein Biberkenner. Ist es wirklich so, dass Biber bei Hochwasser oft ertrinken? Schließlich können sie bis 20 min unter Wasser bleiben und im Notfall kilometeweit laufen. Ein Einfangen und Aussetzen von Bibern erfordert sicherlich staatliche Genehmigungen. Einen Platz, der ihm nicht zusagt, würde er vermutlich verlassen.
Aber, wie gesagt, ich bin da kein Insider.
Komiron
28.12.2022, 20:56 Uhr
castor fiber fratres
Die Biber Brüder, oh je, wie oft wurden wir damals von unseren Kindern mit den wütenden Brüdern Norbert und Daggett gequält ?
Vor allen mit der inflationären Anwendung ihres universellen Schimpfworts
'sputtelig', dessen Bedeutung wohl bei dumm beginnt und im beleidigenden Wortschatz endet, konnten die beiden Biberburgbewohner einen ziemlich strapazieren.
Apropos Biberburg, im Artikel ist eindeutig beschrieben, daß sich eine über Jahre bewohnte Biberburg am Windehäuser Kiesteich befand und Diese verlassen wurde.
Weiterhin begab sich der Verfasser des Artikels auf Safari um den Fraßspuren am Uferbaumbestand der Helme nachzugehen und konnte Jene eindeutig dem Biber zuordnen.
Kein Thema des Artikels ist das Errichten eines gleichnamigen mittelalterlichen Gebäudes oder ausgedehnte Mineurarbeiten an Hochwasser relevanten Schutzbauten.
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