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Do, 09:28 Uhr
22.12.2022
Thüringer Finanzministerium warnt

Betrugs-E-Mails „Steuer-Guthaben“

Die Thüringer Finanzverwaltung warnt: Derzeit versenden Betrüger E-Mails im Namen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF). Sie behaupten ein Erstattungsbetrag warte noch auf die Steuerpflichtigen...

Um diesen zu erhalten, sollen sich die Bürgerinnen und Bürger unter einem in der E-Mail angegebenen Link verifizieren. Angegeben ist außerdem eine Handynummer, diese spricht bereits für einen Betrug. Das Bundesministerium der Finanzen kann nicht über eine Handynummer kontaktiert werden. Durch das Finanzamt Eisenach ist bereits ein Fall geschildert worden.

Die Finanzverwaltung warnt eindringlich davor, die per E-Mail geforderte Verifizierung durchzuführen. Die Steuerverwaltung sendet niemals die persönlichen Steuerdaten (z.B. Steuerbescheide) in Form eines E-Mail-Anhangs. In der Regel versuchen Betrüger über das Öffnen der E-Mail-Anhänge an Anmeldedaten sowie Konto- und/oder Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen und Viren oder Trojaner auf dem Computer zu installieren. Zahlungsaufforderungen durch das Finanzamt werden in jedem Fall schriftlich, ausschließlich per Post oder über das persönliche ELSTER-Benutzerkonto an Steuerpflichtige versandt. Auch Mitteilungen über Erstattungsbeträge werden nur auf diese Wege versandt.

Hinweis:
Betrüger nutzen oft mehrere Wege, um an die Daten von Bürgerinnen und Bürger zu gelangen. Auch den Anweisungen in Betrugs-SMS oder Aufforderungen in Betrugs-Anrufen sollte nicht Folge geleistet werden. Betroffene sollen sich stattdessen in solchen Fällen an die örtliche Polizeidienststelle wenden.
Autor: red

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Kommentare
Alex Gösel
23.12.2022, 14:05 Uhr
Juhu, Ich bin Millionär!
Ich habe diese Nacht ebenfalls eine E-Mail im Spamordner erhalten. Dort heißt es sinngemäß, dass ich aufgrund als Betrugopfer von eine Entschädigung in Höhe von 4,5 Mio Euro von "Lyon Interpol" erhalten soll. Ich glaube, jetzt sollte man mir doch ordentlich Gratulieren, oder?

Oder vielleicht lieber noch nicht?

Ich müsste meine Bankverbindung angeben. Es ist doch schon eigenartig, dass so eine Behörde, die angebliche Betrugsfälle aufdecken kann, nicht in der Lage zu sein scheint, eine einfache Bankverbindung herauszubekommen, oder?

Ebenso ist mir ein Betrug, der mit mir in Zusammenhang oder anderen, die meine E-Mailadresse haben steht, nicht bekannt, noch habe ich deswegen Anzeige erstattet.

Ebenso ist in der E-Mail eine Mobilnummer angegeben.

Schade, dass wars also mit den 4,5 Millionen Euro. Wäre ja auch zu schön gesesen, oder?

PS: Wer auf so eine Masche reinfällt, dem ist scheinbar nicht mehr zu helfen, dem sollte man den besser den Internet- und Telefonzugang sperren oder gar gleich den Rechner wegnehmen. Lasst euch von solchen E-Mails und Anrufen nicht verwirren oder gar verunsichern! Auch hier gilt wieder: Augen auf und Gehirn einschalten! Nicht blenden lassen!
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