Mi, 09:13 Uhr
15.03.2006
Werben um die Ärmsten
Nordhausen (nnz). Wer Schulden hat, der ist meistens arm dran. Wie die nnz vor einigen Monaten berichtete, steigt die Anzahl der Schuldner im Landkreis Nordhausen an. Jetzt sind gewerbliche Insolvenzberater unterwegs, um das Letzte aus den Schuldner herauszupressen...
Die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt weist alle Bürger, die durch Überschuldung in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, darauf hin, dass vor der Inanspruchnahme gewerblicher Schuldner- und Insolvenzberatung gewarnt wird. In unserem Landkreis hat nur die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Anerkennung des Landes Thüringen erhalten, als geeignete Stelle für die Vorbereitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens tätig zu sein. Die angebotene Beratung ist kostenlos und wird durch Fördermittel des Landes Thüringen sowie des Landkreises Nordhausen finanziert, erläutert Monika Röthling gegenüber nnz.
Die dort tätigen Beratungsfachkräfte verfügen über entsprechende Qualifizierungen und Zertifikate sowie langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Schuldner- und Insolvenzberatung. Vor der Inanspruchnahme gewerblicher Insolvenzberatung wird ausdrücklich gewarnt. Die Bürger, die sich ohnehin schon in finanziellen Schwierigkeiten befinden, müssen für die angebotenen Leistungen Geldzahlungen erbringen. Die AWO distanziert sich entschieden von solchen Geschäften mit der Armut.
Autor: nnzDie Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt weist alle Bürger, die durch Überschuldung in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, darauf hin, dass vor der Inanspruchnahme gewerblicher Schuldner- und Insolvenzberatung gewarnt wird. In unserem Landkreis hat nur die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Anerkennung des Landes Thüringen erhalten, als geeignete Stelle für die Vorbereitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens tätig zu sein. Die angebotene Beratung ist kostenlos und wird durch Fördermittel des Landes Thüringen sowie des Landkreises Nordhausen finanziert, erläutert Monika Röthling gegenüber nnz.
Die dort tätigen Beratungsfachkräfte verfügen über entsprechende Qualifizierungen und Zertifikate sowie langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Schuldner- und Insolvenzberatung. Vor der Inanspruchnahme gewerblicher Insolvenzberatung wird ausdrücklich gewarnt. Die Bürger, die sich ohnehin schon in finanziellen Schwierigkeiten befinden, müssen für die angebotenen Leistungen Geldzahlungen erbringen. Die AWO distanziert sich entschieden von solchen Geschäften mit der Armut.


