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Sa, 14:30 Uhr
10.12.2022
Die Kartoffel zum Wochenende

Energiesparen mit der guten Knolle

Die Preise steigen und es wird gespart, wo es möglich ist: weniger Auto fahren, weniger heizen, weniger konsumieren. Doch auch kleine Veränderungen in der Küche können dazu beitragen, den Geldbeutel zu entlasten. Zum Beispiel mit der Kartoffel...

Die Kartoffel Marketing verrät, wie sich mit der Kartoffel in der Küche nicht nur leckere und vielseitige Rezepte zaubern lassen, sondern auch bares Geld gespart werden kann. 

Kartoffeln regional und saisonal kaufen 
Kartoffeln können das ganze Jahr über regional und saisonal eingekauft werden. Das ist nachhaltig und günstig, denn durch die kurzen Transportwege und ein saisonal hohes Angebot sind die Preise stabil und fair.

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Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH (KMG), erklärt: „Kartoffeln werden hier in Deutschland von Juni bis Oktober frisch geerntet. Da sie sich aber gut lagern lassen, gibt es das ganze Jahr über Kartoffeln aus Deutschland. Wer also regional und saisonal einkaufen möchte, kann immer auf die heimische Kartoffel zurückgreifen.”

Kartoffeln im Bett kochen
Klingt ungewohnt, ist aber eine bekannte Technik aus der Zeit unserer Großmütter und Urgroßmütter: Kartoffeln im Bett kochen. Dazu werden Kartoffeln mit einem Fingerbreit Wasser und bei geschlossenem Deckel zum Kochen gebracht, um anschließend zehn Minuten bei kleiner Flamme auf dem Herd zu köcheln. Danach wird der geschlossene Topf auf einer Unterlage ins Bett gestellt und in eine Decke eingeschlagen. Nach ungefähr zwei Stunden sind die Kartoffeln gar. Werden die Kartoffeln vor dem Kochen halbiert oder in kleine Stücke geschnitten, geht es noch schneller. Der Vorteil dieser Methode: Der Herd wird nur zehn Minuten lang genutzt und das Bett ist wunderbar vorgewärmt. Auch das Kartoffelpellen wird zum Kinderspiel, denn die Kartoffeln sind weder zu heiß noch matschig. 

Vorausschauend kochen 
Gekochte Kartoffeln halten sich zwei bis drei Tage lang im Kühlschrank. Deshalb lohnt es sich, direkt eine größere Menge vorzubereiten. Jedoch sollten nur abgekühlte Kartoffeln in den Kühlschrank gestellt werden, da dieser sonst aufwärmt und zusätzliche Energie verbraucht. Doch haben abgekühlte Kartoffeln noch einen weiteren Vorteil: „Durch das Abkühlen entsteht in den Kartoffeln eine resistente Stärke. Diese ist gut für die Darmgesundheit und sorgt dafür, dass unser Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und abfällt. Das verhindert Heißhungerattacken und damit auch teure Snacks zwischendurch”, so Dieter Tepel.

Es liegen noch vorgekochte Kartoffeln im Kühlschrank? Damit können beispielsweise Quetschkartoffeln mit Dipp, Cheddar und Bacon zubereitet werden: Schnell, lecker und günstig. 



Quetschkartoffeln mit Dip, Cheddar und Bacon: So wird’s gemacht
Für die Quetschkartoffeln ein Kilogramm vorgekochte Kartoffeln vom Vortag auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Kartoffelstampfer gut anquetschen. 

Vier Knoblauchzehen fein hacken und mit 50 Millilitern Olivenöl vermengen. Die Quetschkartoffeln mit der Olivenöl-Knoblauch-Mischung beträufeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Quetschkartoffeln bei 180 Grad für etwa 15 bis 20 Minuten im Ofen backen – hierfür ist kein Vorheizen notwendig. 

In der Zwischenzeit 150 Gramm Speck in Würfel schneiden und in einer Pfanne (ohne Öl) anbraten. Anschließend auf einem Teller mit Küchentuch abtropfen lassen. 

Für den Dip vier Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 200 Gramm Crème fraîche und die Hälfte der Frühlingszwiebeln mit dem Saft einer Bio-Zitrone in eine Schüssel geben und verrühren.

Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, mit 200 Gramm geriebenen Cheddar und Bacon bestreuen und weitere 5 Minuten backen. 

Die fertigen Quetschkartoffeln mit einem Klecks Dip und den restlichen Frühlingszwiebeln garnieren. 

Tipp: Statt Speck kann auch Räuchertofu verwendet werden. Räuchertofu hat einen ebenso rauchigen Geschmack und ist dazu günstiger als Speck. 

Das Rezept, inklusive Videoanleitung, gibt es auch Online: https://die-kartoffel.de/quetschkartoffeln-mit-cheddar-und-bacon/
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
10.12.2022, 16:22 Uhr
Oh je...
Kartoffelzubereitungstipps für die Pommes-Generation!

Wäre das nicht eher ein Artikel für die "Bravo", falls es die noch gibt?

Manchmal frage ich mich ernsthaft, wie wir vor 89 und ohne Internet nicht verhungern konnten.

Und übrigens: Die heute so verdammte und verlachte "Tote Oma" hat mit Sauerkraut und viel Senf richtig gut geschmeckt, wenn man vor der Mittagspause stundenlang an der frischen Luft auf dem Feld gearbeitet oder in "Ein-Strich-Kein-Strich-Klamotten" Krieg gespielt hat.


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Anm. d. Red.: Sorry, aber "Tote Oma" hat nun wirklich nicht geschmeckt. Erbsensuppe aus der Gulaschkanone hingegen ... ;-)
geloescht.20250302
10.12.2022, 17:16 Uhr
Dann unterscheiden wir mal...
...zwischen "Hunger" und "Appetit". Ersterer "treibt es rein" und zweiterer "kommt beim Essen"...Sagen Volksmund und mein Magen ;)

Und das Sauerkraut und die Kartoffeln (Um beim Thema zu bleiben) waren natürlich das Beste an Omas Stützstrümpfegeschmack ;)

Aus der Gulaschkanone hat auch Linsensuppe mit fetten Tote-Oma-Blutwurststücken geschmeckt.
diskobolos
10.12.2022, 19:08 Uhr
Volle Zustimmung Tannhäuser,
für Ihre Bemerkung zur "Toten Oma". Mit Sauerkraut und (Pell-)Kartoffeln auch relativ gesund.
Die heutige Pommes-mit-Majo-Generation ist vielleicht schon geschmacksverbildet.

Ein schönes Advendswochenende allen Kommentatoren.
geloescht.20250302
10.12.2022, 20:09 Uhr
Wünsche ich Ihnen auch...
...in der Erkenntnis, dass wir 2 hübschen Bengel auch mal einer Meinung sein können, Diskobolos ;)

Mich nerven einfach Schlagzeilen wie "DDR-Gerichte, die heute Niemand mehr essen würde" und das hat nichts mit Ostalgie zu tun sondern mit Respekt für unsere Frauen, die damals in den Großküchen Tausende Mahlzeiten für "Werktätige" zubereitet haben.

Und es gab tatsächlich Schlimmeres als Tote Oma...Z. B. Reis- oder Grießbrei ;)
Gehard Gösebrecht
10.12.2022, 20:59 Uhr
Tote Oma oder Griesbrei
Gab es erst vor kurzem im K.-Haus.
Sah gar nicht so schlecht aus.
Ich habe mich dann aber doch für das Donnerstägliche Monster-Eisbein für 7 Eurotaler entschieden.
Nur so als Bemerkung zu DDR Gerichten, die Keiner mehr haben will.
Oder bin ich hier in der falschen Kommentarspalte gelandet?
Aber den Griesbrei gibt es dann bestimmt wieder im Pflegeheim, wenn der letzte Zahn herausgefallen ist.
Sollte ich das Thema verfehlt haben, bitte ich hiermit schon im Vorfeld um Entschuldigung.
Paul
11.12.2022, 19:53 Uhr
Geld sparen???
Wir würden ALLE so normal leben wie vor der "Energiekriese". Dazu würde eine vernünftige Regierung helfen, und nicht diese Kaspertheatertruppe die sich Ampel nennt, denn Regierung kann man dazu nicht sagen.
Wir hätten gar keine Energiekriese OHNE Ampeltruppe. Eine Regierung mit Geist und Verstand tritt keinen Öko-Krieg an gegen die Länder von denen WIR die Energie erhalten !!!
Paul
11.12.2022, 19:54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Schmähkritik.
Quallensammler
11.12.2022, 21:52 Uhr
Energiesparen vs. Quetschkartoffeln...
sieht schlecht aus für`s beworbene Energiesparen. Erst müssen die Kartoffeln gekocht werden (umme 20 min auf dem Herd), dann landen sie im Ofen (auch wieder umme 20 min), der Klimperkram wird extra in der Pfanne gebraten (sagen wir, schnelle 10 min) - und zum Schluss kommt der ganze Kram zum Überbacken in den Ofen (nochmal 5 min dazu). Macht: tatatataaa - 55 min!

Das Rezept ist also nix für Sparer. Da kommen Blechkartoffeln, Rösti, Salzkartoffeln, Kartoffelbrei und sogar Pommes mit besserer Strombilanz auf den Teller - aufhübschen mit Speck, Käse, Gemüse kostet nur ein paar Minuten extra.

Die beworbene gute Knolle... Mir fehlt hier die Lobby der Nudelhersteller. Haben die keine Energiesparrezepte? Und was empfehlen eigentlich unsere mit viel Freude begrüßten Fachkräfte aus Arabien, Afrika und Afghanistan als Beitrag zum Energiesparen bei der Bestückung ihrer (!) Teller?

Tote Oma hat zwar nur zu 1/3 mit Kartoffeln zu tun, scheint die Kommentatoren aber arg zu beschäftigen. Mache mit. In der DDR fand ich dieses in der Schulspeisung und Betriebsversorgung verankerte Essen auf Pneumant-Plaste-Teller mit 3er-Einteilung geklatscht optisch immer muchtig. Aber: die Grützwurst mit gut gewürztem Sauerkraut und kurz vor dem Zerfall befindlichen Kartoffeln ging nie in den Schweinetrog. Ich habe sie gerne weggefuttert. Mit mir Millionen.

Heute gibt es gelegentlich ein angelehntes Gericht. Sauerkraut, ja klar. Rotwurst gebraten mit Zwiebeln dazu (viele) und in Butter gebratene Kloßreste. Lecker - aber für Energiesparer kein Anreiz. Also lieber mal `nen Tag nix essen, weil man sich auf einer Straße angeklebt hat. Ach, dann doch lieber Grützwurst und/oder Kartoffeln...
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