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Fr, 18:09 Uhr
03.03.2006

Politiker sollen unterschreiben

Nordhausen (nnz). Norbert Klodt (CDU) will Oberbürgermeister in Nordhausen werden. Zuvor aber muß er – wie alle anderen Kandidaten – wahlkämpfen. Dieser Wahlkampf, das betonte der Christdemokrat mehrfach, solle fair geführt werden. Ein Kodex soll die Spielregeln festlegen.


Norbert Klodt hat an die Spitzen der etablierten Parteien sowie an die anderen Kandidaten einen offenen Brief geschrieben. Er will nicht, dass die Kandidaten in der Wahlkampfauseinandersetzung durch unsachliche Polemik beschädigt werden. „Die Würde und das Ansehen anderer Kandidaten darf nicht verletzt werden“, schreibt Norbert Klodt und schlägt einen Wahlkampfkodex vor, dem die anderen per Unterschrift beitreten sollen.

Der Kodex hat folgenden Wortlaut:

Im Wahlkampf für das Oberbürgermeisteramt unterbleiben von den Kandidaten und den Parteien jegliche Verlautbarungen, die das Ansehen von Personen schädigen und/oder deren Würde herabsetzen. Das umfasst:

Im Wahlkampf wird die politische Auseinandersetzung ausschließlich in Inhalten, Sachfragen, Standpunkten und dergleichen geführt. Die Vertreter der Parteien richten das Wort an ihre Mitglieder, keine Wahlkampfveranstaltungen anderer Kandidaten zu stören. Alle in der Wahlwerbung eingesetzten Mittel in Wort, Schrift, Bild und Ton sollen den Urheber erkennen lassen. Ordnungsgemäß angebrachte Wahlplakate anderer Kandidaten werden nicht beschädigt, überklebt oder entfernt.

Der Kodex sollte unterschrieben an Pfarrer Richard Hentrich, Dom zu Nordhausen, Domstrasse 5 in Nordhausen zugesandt werden. Pfarrer Hentrich als Adresse deshalb, weil er keiner Partei angehört.
Autor: nnz

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