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Do, 10:08 Uhr
02.03.2006

Wer hätte das gedacht?

Nordhausen (nnz). Die Thüringer Kommunen hatten auch im vergangenen Jahr immer wieder das Klagelied von zurückgehenden Steuereinnahmen angestimmt. Doch das war so nicht ganz zutreffend, wie die nnz mit einem Klick auf MEHR belegen kann.


Das Steueraufkommen der Thüringer Gemeinden belief sich im Jahr 2005 auf insgesamt 822,9 Millionen Euro und fiel damit um 106,4 Millionen Euro höher aus als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in erster Linie auf die Entwicklung der Gewerbesteuer (netto) zurückzuführen, die um 62,2 Millionen Euro auf 347,6 Millionen Euro anstieg. Das war fast die Hälfte aller kommunalen Steuereinnahmen.

Aus Grundsteuern flossen im gleichen Zeitraum 177,0 Millionen Euro (+ 6,2 Millionen Euro) in die Gemeindekassen, 9,2 Millionen Euro aus der Grundsteuer A und 167,8 Millionen Euro aus der Grundsteuer B. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer belief sich im Jahr 2005 auf 222,5 Millionen Euro und war damit um 35,3 Millionen Euro höher als vor Jahresfrist.

Aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer nahmen die Gemeinden 64,3 Millionen Euro (+ 1,8 Millionen Euro) ein. Die Bagatellsteuern, zu denen u.a. die Vergnügungssteuer, die Hundesteuer sowie die Zweitwohnungssteuer zählen, beliefen sich im abgelaufenen Jahr auf insgesamt 11,6 Millionen Euro (+ 0,9 Millionen Euro).
Autor: nnz

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