Mi, 17:54 Uhr
01.03.2006
Aus der Traum
Nordhausen (nnz). Die Chancen standen für die Goldene Aue nicht schlecht. Jetzt allerdings hat sich ein Traum erledigt. Einzelheiten mit einem Klick auf MEHR.
Der Traum von einem Testgebiet der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) platzte am letzten Tag im Februar 2006. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Nordhausen erhielt jetzt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Nachricht, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in München-Pfaffenhofen in Kooperation mit der ESA in Paris dem Landkreis Nordhausen eine Absage erteilen musste.
Als Grund wurden fehlende fest installierte Wetterstationen im Gebiet der Goldenen Aue angegeben. Die Mitstreiter des Forschungsprojektes ENVILAND der UNI Jena bedauerten, dass sie und auch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises nicht über das Erfordernis solcher Wetterstationen von DLR und ESA in Kenntnis gesetzt worden sind. Da hätten Lösungen im Vorfeld gefunden werden können.
Natürlich hätten wir schon ganz gern einen Satelliten der ESA, ausgestattet mit modernster Technik, über der Goldenen Aue gehabt, um Satelliten gestützte Daten über die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Naturausstattung zu erhalten. Diese gesammelten Informationen hätten wir dann gemeinsam mit den Landwirten sowie weiteren Interessenten auswerten können, bedauerte Ralf Harms von der Unteren Naturschutzbehörde die Absage. Und er fügte hinzu, dass es zwischen seiner Behörde und den Fachleuten der UNI Jena eine hervorragende Zusammenarbeit gegeben habe, die auch fortgesetzt werde.
Wer letztlich den Zuschlag für das ESA-Projekt erhalten hat, wurde dem Landratsamt nicht mitgeteilt. Neben dem Südharzkreis hatten sich noch die Regionen Bonn und Neustrelitz um das ESA-Projekt beworben.
Autor: nnzDer Traum von einem Testgebiet der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) platzte am letzten Tag im Februar 2006. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Nordhausen erhielt jetzt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Nachricht, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in München-Pfaffenhofen in Kooperation mit der ESA in Paris dem Landkreis Nordhausen eine Absage erteilen musste.
Als Grund wurden fehlende fest installierte Wetterstationen im Gebiet der Goldenen Aue angegeben. Die Mitstreiter des Forschungsprojektes ENVILAND der UNI Jena bedauerten, dass sie und auch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises nicht über das Erfordernis solcher Wetterstationen von DLR und ESA in Kenntnis gesetzt worden sind. Da hätten Lösungen im Vorfeld gefunden werden können.
Natürlich hätten wir schon ganz gern einen Satelliten der ESA, ausgestattet mit modernster Technik, über der Goldenen Aue gehabt, um Satelliten gestützte Daten über die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Naturausstattung zu erhalten. Diese gesammelten Informationen hätten wir dann gemeinsam mit den Landwirten sowie weiteren Interessenten auswerten können, bedauerte Ralf Harms von der Unteren Naturschutzbehörde die Absage. Und er fügte hinzu, dass es zwischen seiner Behörde und den Fachleuten der UNI Jena eine hervorragende Zusammenarbeit gegeben habe, die auch fortgesetzt werde.
Wer letztlich den Zuschlag für das ESA-Projekt erhalten hat, wurde dem Landratsamt nicht mitgeteilt. Neben dem Südharzkreis hatten sich noch die Regionen Bonn und Neustrelitz um das ESA-Projekt beworben.

