Mi, 17:54 Uhr
01.03.2006
Tote Vögel und Bußgelder
Nordhausen (nnz). Die Vogelgrippe hat Deutschland fest im Griff. Das könnte man meinen, wenn man die Berichterstattung in den zurückliegenden Tagen reflektiert. Wie es derzeit im Landkreis Nordhausen aussieht, ob es schon Sanktionen gab – all das hat die nnz jetzt erfahren.
Im Landkreis Nordhausen sind seit Inkrafttreten der Verordnung zur Aufstallung des Geflügels insgesamt 57 Kontrollen durchgeführt worden. Dabei wurden drei Verstöße gegen die Stallpflicht festgestellt. In einem Fall wurde ein Bußgeld erhoben. Bislang sind insgesamt 70 tote Vögel gemeldet worden. Nach ordnungsgemäßer Bergung durch die Stützpunktfeuerwehren wurden diese durch das Veterinäramt zur weiteren Untersuchung in das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz nach Bad Langensalza geschickt. Die gentechnischen Analysen der toten Vögel waren in allen Fällen negativ.
Gestern war auf der Insel Rügen eine tote Katze aufgefunden worden, bei der eine Infektion mit dem H5N1-Virus festgestellt wurde. Nun aber allen Katzenbesitzern die Empfehlung zu geben, ihre Katze nicht mehr frei herum laufen zu lassen, wäre nach Ansicht von Dr. Uwe Landsiedel verfrüht. Es ist jedoch sinnvoll, den Auslaufbereich der Katze – wenn möglich – mehrmals am Tag abzugehen und nach eventuell toten Vögeln abzusuchen und im Fall der Fälle dies der Rettungsleitstelle zur Einleitung weiterer Maßnahmen zu melden. An die Hundebesitzer geht der eindringliche Appell, ihre Tiere nur angeleint auszuführen.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen sind seit Inkrafttreten der Verordnung zur Aufstallung des Geflügels insgesamt 57 Kontrollen durchgeführt worden. Dabei wurden drei Verstöße gegen die Stallpflicht festgestellt. In einem Fall wurde ein Bußgeld erhoben. Bislang sind insgesamt 70 tote Vögel gemeldet worden. Nach ordnungsgemäßer Bergung durch die Stützpunktfeuerwehren wurden diese durch das Veterinäramt zur weiteren Untersuchung in das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz nach Bad Langensalza geschickt. Die gentechnischen Analysen der toten Vögel waren in allen Fällen negativ.
Gestern war auf der Insel Rügen eine tote Katze aufgefunden worden, bei der eine Infektion mit dem H5N1-Virus festgestellt wurde. Nun aber allen Katzenbesitzern die Empfehlung zu geben, ihre Katze nicht mehr frei herum laufen zu lassen, wäre nach Ansicht von Dr. Uwe Landsiedel verfrüht. Es ist jedoch sinnvoll, den Auslaufbereich der Katze – wenn möglich – mehrmals am Tag abzugehen und nach eventuell toten Vögeln abzusuchen und im Fall der Fälle dies der Rettungsleitstelle zur Einleitung weiterer Maßnahmen zu melden. An die Hundebesitzer geht der eindringliche Appell, ihre Tiere nur angeleint auszuführen.

