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Mi, 11:22 Uhr
01.03.2006

Grünes Licht vom Ausschuss

Nordhausen (nnz). Die Bundesstraße 243 soll ausgebaut werden. Dazu müssen nicht nur Tausende Kubikmeter Erde und Baumaterial bewegt werden, dazu bedarf es auch umfangreicher Planungen und einiger Beschlüsse. In diesem Jahr aber soll es losgehen – mit dem Bau.

Grünes Licht vom Ausschuss (Foto: nnz) Grünes Licht vom Ausschuss (Foto: nnz)
Blick auf den geplanten Verlauf der B 243n im Raum Nordhausen.

Im Herbst letzten Jahres wurde der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau des ersten Teilstücks der B 243n vorgelegt. Der Beschluss ist nach der öffentlichen Auslegung inzwischen rechtskräftig. Das erste Teilstück ist rund 3 km lang und führt von der A 38 nördlich an Großwechsungen vorbei bis zur Flarichsmühle zur bestehenden B 243. Die Anschlussstelle an die Südharzautobahn ist bereits jetzt zu erkennen, da die Brücke bereits in die Fahrbahn eingebaut ist.

Damit der Bau der neuen vierstreifigen Bundestrasse beginnen kann hat jetzt der Vergabeausschuss der Stadt Nordhausen für die kommunalen Grundstücke im Bereich der Gemarkung Hesserode dem Bund eine vorläufige Bauüberlassung eingeräumt. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ist froh, dass noch vor dem Sommer mit dem Brückenbau und im Herbst mit dem Streckenbau dieser wichtigen Bundestrasse begonnen werden soll. „Der Bau ist enorm wichtig für die Nordhausens und der Region in Richtung Hannover und zur Entlastung der Orte Hesserode und Kleinwechsungen.“

Die Stadt Nordhausen habe sich über Jahre hinweg für den Neubau der B 243 stark gemacht und dies nicht zuletzt auch aus Gründen der Verkehrssicherheit. Immer wieder sei die Strecke von Nordhausen bis Mackenrode in den Schlagzeilen wegen der teilweise schweren Verkehrsunfälle. Allein der LKW-Anteil auf dieser Strecke betrage rund 20 Prozent, „dies ist einer der höchsten in Thüringen und eine Verkehrszunahme ist durch die bessere Autobahnanbindung noch zu erwarten“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Wortgehalten habe auch die Niedersächsische Straßenbauverwaltung, denn der Planfeststellungsbeschluss für den vierstreifigen Abschnitt von Bad Lauterberg bis nach den Bahnschienen beim Abzweig Bad Sachsa sei noch am 30. Dezember 2005 vorgelegt worden, Damit bestehe auch für diesen rund 10 km langen Abschnitt nun Baurecht.
Autor: nnz

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