Mi, 10:20 Uhr
01.03.2006
Nichts ist unmöglich
Nordhausen (nnz). Über die Insolvenzbemühungen der Nobas-Spezialstahlbau GmbH hatte die nnz in den zurückliegenden Wochen bereits mehrfach berichtet. Probleme gab es in den vergangenen Tagen mit dem Insolvenzausfallgeld. Nicht ist bei der Nobas unmöglich. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.
Ein Unternehmen meldet seine Insolvenz an. Na und! Heutzutage nicht ungewöhnlich, auch beim Spezialstahlbauteil im Nobas-Geflecht überraschte das so wirklich niemanden. Die Produktion im insolventen Unternehmen lief weiter, die Bücher sind ja angeblich voll. Nur: Die betroffenen Mitarbeiter haben bislang nicht einen Cent an Geld gesehen. Mit anderen Worten – das Januargehalt stand aus. Das hätte eigentlich als Insolvenzausfallgeld gezahlt werden müssen, doch dazu hätte es einer Lohnabrechnung seitens des insolventen Unternehmens bedurft. Laut IG-Metall eine normale Übung. Nicht so an der Rothenburgstraße.
Dort sei die Lohnabrechnung erst nach mehrmaliger Aufforderung ausgestellt worden, natürlich nicht zu den Vereinbarungen in den Arbeitsverträgen der Mitarbeiter, sondern zu den unternehmensspezifischen Konditionen (nnz berichtete mehrfach). Der vorläufige Insolvenzverwalter hingegen hatte sich um eine Vorfinanzierung des möglichen Insolvenzausfallgeldes bemüht, eine Bank hatte ihre Zusage erteilt.
Also fuhren Mitglieder des Betriebsrates mit den dann endlich angestellten Lohnabrechnungen ins Büro des Insolvenzverwalters und holten die entsprechenden Abtretungserklärungen ab. Diese wurden von den Beschäftigten unterschrieben und gestern wieder zurück nach Erfurt gebracht. Bei der Arbeitnehmervertretung geht man davon aus, dass das Geld jetzt unterwegs ist und die Kolleginnen und Kollegen einen Teil des Geldes bekommen, für das sie seit Januar gearbeitet und Leistungen erbracht haben.
Autor: nnzEin Unternehmen meldet seine Insolvenz an. Na und! Heutzutage nicht ungewöhnlich, auch beim Spezialstahlbauteil im Nobas-Geflecht überraschte das so wirklich niemanden. Die Produktion im insolventen Unternehmen lief weiter, die Bücher sind ja angeblich voll. Nur: Die betroffenen Mitarbeiter haben bislang nicht einen Cent an Geld gesehen. Mit anderen Worten – das Januargehalt stand aus. Das hätte eigentlich als Insolvenzausfallgeld gezahlt werden müssen, doch dazu hätte es einer Lohnabrechnung seitens des insolventen Unternehmens bedurft. Laut IG-Metall eine normale Übung. Nicht so an der Rothenburgstraße.
Dort sei die Lohnabrechnung erst nach mehrmaliger Aufforderung ausgestellt worden, natürlich nicht zu den Vereinbarungen in den Arbeitsverträgen der Mitarbeiter, sondern zu den unternehmensspezifischen Konditionen (nnz berichtete mehrfach). Der vorläufige Insolvenzverwalter hingegen hatte sich um eine Vorfinanzierung des möglichen Insolvenzausfallgeldes bemüht, eine Bank hatte ihre Zusage erteilt.
Also fuhren Mitglieder des Betriebsrates mit den dann endlich angestellten Lohnabrechnungen ins Büro des Insolvenzverwalters und holten die entsprechenden Abtretungserklärungen ab. Diese wurden von den Beschäftigten unterschrieben und gestern wieder zurück nach Erfurt gebracht. Bei der Arbeitnehmervertretung geht man davon aus, dass das Geld jetzt unterwegs ist und die Kolleginnen und Kollegen einen Teil des Geldes bekommen, für das sie seit Januar gearbeitet und Leistungen erbracht haben.


