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Di, 11:17 Uhr
28.02.2006

Vorsicht, Etikettenschwindel!

Nordhausen (nnz). Wer eine Matratze kauft, die das test-Qualitätsurteil "gut" trägt, erwirbt damit nicht immer auch gute Qualität. Denn vereinzelte Anbieter werben unberechtigt mit der guten Note. Darauf weist die Zeitschrift test in ihrer März-Ausgabe hin.


Sechs Matratzen, die bei einem früheren Test mit "gut" bewertet worden waren und die die Anbieter noch heute mit dem Ergebnis anpreisen, sind mittlerweile verändert worden. Das ergab eine Nachprüfung der Stiftung Warentest an zehn Matratzen. Da wurde z.B. Material eingespart und es gab einen dünneren Matratzenkern, der Bezugsstoff wurde geändert oder die Matratzen sind weicher geworden. Diese Matratzen dürfen das test-Qualitätsurteil nicht mehr tragen

Bei der Metzzeler Rubex Trio Cell Saphir, der Möbel-Boss BonaMed Latex Kombi und der Breckle Latex Kombi sind die Änderungen derart gravierend, dass sie sich negativ auf die Liegeeigenschaften auswirken könnten. Ebenfalls verändert wurden die Matratzen Bettina VitaSan Super Deluxe, Malie Sirius 1000 sowie Winkle Mutare two.

Den Missbrauch hat die Stiftung Warentest dem Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin gemeldet, der die Verstöße abmahnen wird. Die Stiftung wird auch in Zukunft prüfen, ob Matratzen, die sich mit dem test-Qualitätsurteil schmücken, diese Bewertung noch verdienen.
Autor: nnz

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