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Do, 08:40 Uhr
06.10.2022
Thüringer HC

Favoritenrolle gerecht geworden

Mit 32:24 (18:12) gewann der Thüringer HC das Ostderby gegen den BSV Sachsen Zwickau. In der ersten Halbzeit erspielte sich der THC einen 18:12-Vorsprung und legte so den Grundstein für den Sieg in der Partie...

In der zweiten Spielhälfte erlaubte sich der THC zu viele technische Fehler und ließ zu oft die Chancen zum Torerfolg und somit einem deutlicheren Ergebnis liegen. Beste Werferinnen waren Sonja Frey (THC) und Alisa Pester (BSV) mit je sechs Toren.

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Die Partie begann mit der schnellen 1:0-Führung des Thüringer HC, Jennifer Rode traf aus dem Rückraum. Nele Kurzke verhinderte den nächsten Treffer der Gastgeberinnen, auf der Gegenseite fiel der Ausgleich. Sonja Frey legte zum 2:1 nach. Den nächsten Wurf parierte Irma Schjött und leitete das schnelle Spiel nach vorn ein. Sonja Frey mit dem dritten THC-Treffer. Das sächsische Team blieb zunächst dran und versuchte das Spiel mit dem Empty Goal. Torhüterin Irma Schjött netzte reaktionsschnell aus dem eigenen Torraum direkt ins gegnerische Tor ein. Nach fünf Minuten lag der THC mit 5:2 vorn.

Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und gingen ihr eigenes Tempo. Unzufrieden zeigte sich Norman Rentsch und nahm zu Beginn der achten Minute beim Stand von 8:2 seine erste Auszeit. Ganz fehlerfrei blieb der Thüringer HC auch nicht, mit drei Toren in Folge verkürzte der BSV auf 9:6 (12. Minute). Eine Minute später zitierte Herbert Müller seine Mannschaft an die Seitenlinie. Beim Abschluss taten sich beide Mannschaften phasenweise schwer. Mitte der ersten Spielhälfte lagen die Thüringer Frauen mit 10:7 vorn.

Die Gastgeberinnen nahmen das Tempo deutlich raus. Zehn Minuten vor der Pause führte der THC mit 12:8. In der Abwehr stand das Team um Abwehrchefin Anika Niederwieser stabil und provozierte die Gäste zu einigen Fehlern. Im Angriff ließen die Thüringerinnen den Ball laufen, um konzentriert den Abschluss zu suchen. Der THC fing sich wieder und erhöhte den Druck auf die Gäste. Mit sieben Toren Vorsprung ging es in die letzten fünf Minuten (17:10). Die letzten anderthalb Minuten musste der THC in Unterzahl überstehen. Sara Rønningen kassierte eine Zeitstrafe, der BSV nutzte dies zum 11. Treffer. In die Kabinen gingen die Teams beim Stand von 18:12.

In Unterzahl ging der THC in die zweite Halbzeit. Sara Rønningen musste noch den Rest ihrer Zeitstrafe absitzen. Die Zwickauerinnen nutzten die Chance im Überzahlspiel, Anna Frankova verkürzte. Kaum wieder vollzählig, machte der THC Tempo und stellte die Sechstoreführung zum 20:14 wieder her. Nicole Roth stand direkt nach der Pause zwischen den Pfosten und knüpfte nahtlos an die gute Leistung von Irma Schjött an. Die Zwickauer Abwehr schenkte dem Thüringer HC ebenfalls nichts. Auf beiden Seiten ging es recht robust zur Sache. Im Angriff taten sich die Mannschaften immer wieder schwer.

THC-Coach Herbert Müller hatte in der 39. Minute genug gesehen und legte die grüne Karte auf den Tisch des Kampfgerichts, es gab deutlichen Redebedarf zwischen ihm und seinem Team (21:16, 39. Minute). Mit dem Tor zum 24:17 erzielte Johanna Stockschläder ihren fünften Treffer. Anlass für BSV-Trainer Norman Rentsch seinerseits ein Team Timeout zu nehmen. Zwickau versuchte mit der siebten Feldspielerin und zwei Spielerinnen am Kreis Lücken in der gegnerischen Abwehr freizustellen. Im Strafwurf-Duell verwarf Kaja Kristensen gegen Nicole Roth gleich zweimal. Der erste Strafwurf ging neben das Tor, wurde aber von den Unparteiischen für ungültig erklärt.

Die Wiederholung landete ebenfalls nicht im THC-Tor. Das Siebenmeterdrama bei den Gästen setzte sich knapp eine Minute später fort, Hanelle Nielson verzog den Ball neben das Tor. Auf der Gegenseite machte es Sonja Frey besser und netzte zum 26:17 ein. Die Gäste aus Sachsen ließen trotz des Vorsprungs des THC nicht nach und taten alles, um das Ergebnis knapper zu gestalten. Mehrfach hatten die Thüringerinnen den Zehntorevorsprung in der Hand. Aud Ingrid Silseth verhinderte dies mehrfach mit ihren Paraden. Fünf Minuten waren noch zu spielen. Das Spiel war entschieden und der THC führte 28:21. Die Gastgeberinnen machten in der zweiten Halbzeit zu viele technische Fehler, so konnten die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Mit einer sehenswerten Einzelaktion setzte sich Madeleine Hilby im Ein-gegen-Eins am Kreis durch und erzielte das 31. THC-Tor. Beim Stand von 32:24 ertönte die Schlusssirene.
Autor: red

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