Di, 06:45 Uhr
14.02.2006
nnz-Rückspiegel: Demo und Poliklinik
Nordhausen (nnz). Wieder gab es eine Demo in Nordhausen. Diesmal allerdings nicht vor dem Rathaus. Und dann nahm sich die nnz am 14. Februar 2005 der ersten Poliklinik nach der Wende in Nordhausen an.
Ziel nicht erreicht
nnz-Rückspiegel: Demo und Poliklinik (Foto: nnz)
Während die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker sich in der Finkenburg um die Rentenprobleme des mittleren medizinischen Personals aus DDR-Zeiten kümmerte, protestierten rund 40 Nordhäuser vor ihrem Abgeordnetenbüro in der Oscar-Cohn-Straße. Die nnz war mit vor Ort. Die Oscar-Cohn-Straße war im Bereich der SPD-Zentrale von Polizeikräften zuvor abgesichert worden, doch die Montagsdemonstrierer sind als friedliches Völkchen bekannt. Die 40 härtesten von ihnen wollten von der Nordhäuser SPD eigentlich nur Antwort auf einige ihrer Fragen. Die sollten innerhalb eines bundesweiten Aktionstages unter dem Motto Rechenschaftslegung eingeholt werden. Die Demoteilnehmer wissen wohl, dass die Nordhäuser Sozialdemokraten nicht persönlich für die Politik in Berlin verantwortlich gemacht werden können, doch die Genossen hätten nun mal das SPD- und nicht ein CDU-, oder FDP-Parteibuch in ihren Taschen...ausführlich im nnz-Archiv
Schilder-Beschäftigung
Wenn man die Schildern der Autobahn-Abfahrten entlang der A 38 glaubt, dann gibt es nur eine, die nach Nordhausen führt. Das darf nicht sein, meint die Nordhäuser SPD und fordert Umbenennungen. Die Stadt Nordhausen wird eine Umbenennung der Autobahnabfahrten an der A38 in Nordhausen-West, Nordhausen-Süd und Nordhausen-Ost beantragen. Der Vorsitzende des Nordhäuser Verkehrsausschusses, Andreas Wieninger (SPD), hat im letzten Stadtrat seinen Ummut über die derzeitige Ausschilderung der Kreisstadt an der Autobahn A38 geäußert. Durch die Bezeichnung der drei Nordhäuser Autobahnabfahrten Heringen, Nordhausen und Werther werden die ortsunkundigen Autofahrer, die in die Kreisstadt wollen, allein über die Abfahrt Nordhausen geleitet...ausführlich im nnz-Archiv
Die erste Poliklinik
Vor einem Jahr hatte die nnz berichtet, daß in Nordhausen ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) etabliert werden soll. Nun, ein Jahr später, haben wir nachgefragt. Lagen im vergangenen Jahr noch mehrere Anträge bei der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KV) in Weimar vor, so gibt es derzeit in Thüringen vier MVZ. Eines davon befindet sich am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen. Mit dem Pathologen Dr. Hans-Friedrich Holzwarth und der Allgemeinmedizinerin Silke Heuer arbeiten zwei niedergelassene Ärzte in dem Zentrum. Die sind mindestens erforderlich, um die Zulassung der KV zu erhalten. Das Zentrum war nach Angaben von Krankenhaus-Geschäftsführer Antonius Pille im September als gemeinnützige GmbH gegründet worden, seit Januar dieses Jahres ist es offiziell zugelassen...ausführlich im nnz-Archiv
Einen Tausender
1.000 Euro hat heute ein Unternehmen aus dem Landkreis Nordhausen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) übergeben. Das Geld soll den Flutopfern in Südasien helfen. Doris König ist die Geschäftsführerin des Bauunternehmens Henning GmbH in Urbach. Sie übergab dem DRK-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Weith eine Spende von 1.000 Euro. 360 Euro sammelten die Mitarbeiter des Urbacher Unternehmens, die Geschäftsleitung hatte diese Summe dann schließlich rund gemacht. Weith bedankt sich an dieser Stelle auch im Namen der Flutopfer für diese großzügige Geste des Unternehmens.
Autor: nnzZiel nicht erreicht
nnz-Rückspiegel: Demo und Poliklinik (Foto: nnz)
Während die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker sich in der Finkenburg um die Rentenprobleme des mittleren medizinischen Personals aus DDR-Zeiten kümmerte, protestierten rund 40 Nordhäuser vor ihrem Abgeordnetenbüro in der Oscar-Cohn-Straße. Die nnz war mit vor Ort. Die Oscar-Cohn-Straße war im Bereich der SPD-Zentrale von Polizeikräften zuvor abgesichert worden, doch die Montagsdemonstrierer sind als friedliches Völkchen bekannt. Die 40 härtesten von ihnen wollten von der Nordhäuser SPD eigentlich nur Antwort auf einige ihrer Fragen. Die sollten innerhalb eines bundesweiten Aktionstages unter dem Motto Rechenschaftslegung eingeholt werden. Die Demoteilnehmer wissen wohl, dass die Nordhäuser Sozialdemokraten nicht persönlich für die Politik in Berlin verantwortlich gemacht werden können, doch die Genossen hätten nun mal das SPD- und nicht ein CDU-, oder FDP-Parteibuch in ihren Taschen...ausführlich im nnz-ArchivSchilder-Beschäftigung
Wenn man die Schildern der Autobahn-Abfahrten entlang der A 38 glaubt, dann gibt es nur eine, die nach Nordhausen führt. Das darf nicht sein, meint die Nordhäuser SPD und fordert Umbenennungen. Die Stadt Nordhausen wird eine Umbenennung der Autobahnabfahrten an der A38 in Nordhausen-West, Nordhausen-Süd und Nordhausen-Ost beantragen. Der Vorsitzende des Nordhäuser Verkehrsausschusses, Andreas Wieninger (SPD), hat im letzten Stadtrat seinen Ummut über die derzeitige Ausschilderung der Kreisstadt an der Autobahn A38 geäußert. Durch die Bezeichnung der drei Nordhäuser Autobahnabfahrten Heringen, Nordhausen und Werther werden die ortsunkundigen Autofahrer, die in die Kreisstadt wollen, allein über die Abfahrt Nordhausen geleitet...ausführlich im nnz-Archiv
Die erste Poliklinik
Vor einem Jahr hatte die nnz berichtet, daß in Nordhausen ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) etabliert werden soll. Nun, ein Jahr später, haben wir nachgefragt. Lagen im vergangenen Jahr noch mehrere Anträge bei der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KV) in Weimar vor, so gibt es derzeit in Thüringen vier MVZ. Eines davon befindet sich am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen. Mit dem Pathologen Dr. Hans-Friedrich Holzwarth und der Allgemeinmedizinerin Silke Heuer arbeiten zwei niedergelassene Ärzte in dem Zentrum. Die sind mindestens erforderlich, um die Zulassung der KV zu erhalten. Das Zentrum war nach Angaben von Krankenhaus-Geschäftsführer Antonius Pille im September als gemeinnützige GmbH gegründet worden, seit Januar dieses Jahres ist es offiziell zugelassen...ausführlich im nnz-Archiv
Einen Tausender
1.000 Euro hat heute ein Unternehmen aus dem Landkreis Nordhausen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) übergeben. Das Geld soll den Flutopfern in Südasien helfen. Doris König ist die Geschäftsführerin des Bauunternehmens Henning GmbH in Urbach. Sie übergab dem DRK-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Weith eine Spende von 1.000 Euro. 360 Euro sammelten die Mitarbeiter des Urbacher Unternehmens, die Geschäftsleitung hatte diese Summe dann schließlich rund gemacht. Weith bedankt sich an dieser Stelle auch im Namen der Flutopfer für diese großzügige Geste des Unternehmens.

