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Di, 07:16 Uhr
14.02.2006

Getroffen und gerufen

Nordhausen (nnz). Die Präsidentinnen, Präsidenten, Rektorinnen und Rektoren der Fachhochschulen Thüringens und Hessens trafen sich gestern in der Fachhochschule Nordhausen. Und wenn man schon mal im Kollegenkreis unter sich ist, dann kann man gleich einen Aufruf starten...

Getroffen und gerufen (Foto: nnz) Getroffen und gerufen (Foto: nnz)

Ziel dieser Zusammenkunft war eine länderübergreifende Abstimmung der Fachhochschulen zu Fragen der Hochschulentwicklung. Dabei erwiesen sich die Teilnehmer aus Erfurt, Jena, Schmalkalden und Nordhausen (Thüringen) sowie aus Fulda, Gießen-Friedberg, Darmstadt und Wiesbaden (Hessen) jeweils sehr interessiert an den Standpunkten ihrer Partner aus dem jeweils anderen Bundesland. Vor dem Hintergrund der sich bundesweit verändernden Hochschullandschaft sind die Fachhochschulen den Anforderungen der Zukunft an eine praxisnahe Ausbildung sehr gut gewappnet. Großer Konsens herrschte hinsichtlich der Positionierung der Fachhochschulen in der deutschen Bildungslandschaft. Die Teilnehmer formulierten daher eine gemeinsame Erklärung zur aktuellen Hochschuldiskussion.

Gemeinsame Erklärung der Präsidentinnen, Präsidenten, Rektorinnen und Rektoren der Fachhochschulen Thüringens und Hessens:

„Die Leiter der Fachhochschulen Hessens und Thüringens rufen dazu auf, die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) als Institution zu stärken. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Länderkompetenzen in der Hochschulpolitik ist eine bundesweite Interessenvertretung der Hochschulen wichtiger denn je. Angesichts der anstehenden personellen Erneuerungen der HRK sollen Persönlichkeiten in das Präsidium der HRK berufen werden, die es verstehen, integrativ die verschiedenen Hochschultypen in der HRK zusammen zu führen.

Die deutsche Hochschullandschaft ist derzeit in einer Entwicklungsphase. Die Fachhochschulen sehen in diesem Prozess in ihrer Praxisbezogenheit ein Erkennungsmerkmal, das beibehalten werden soll. Dies soll Anlass und Chance sein, die Forschung und Entwicklung an den Fachhochschulen auszubauen. Die Zukunft der Fachhochschulen wird daher in ihrer Selbständigkeit als Hochschulen mit kooperativen Beziehungen zu Universitäten in den Bereichen Lehre und Forschung gesehen. Die Fachhochschulen Thüringens und Hessens begrüßen daher weitere Kooperationen mit Universitäten, um neue Perspektiven und Synergieeffekte für beide Hochschultypen zu erreichen.“
Autor: nnz

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