Di, 18:21 Uhr
24.10.2000
Taktisches Fehlverhalten ausschlaggebend - Bezirksliga will Wacker helfen
Nordhausen (nnz). Zu einer ersten Analyse nach der 3:7 Schlappe trafen sich gestern Abend das Wacker-Präsidium und Trainer Dirk Fuhrmann. Man habe sich vernünftig ausgesprochen, so Wolfgang Lutze zur nnz. Der Trainer sieht die Ursache der Niederlage unter anderem am taktischen Fehlverhalten von drei bis vier Spielern, vor allem im Mittelfeldbereich. Entweder wollten sie die taktischen Anweisungen nicht annehmen oder haben sich schlichtweg nicht verstanden, kommentiert Lutze. Da sei zum Beispiel nach dem frühen 1:0 für Wacker blindlings weiter nach vorn gerannt worden, ohne "hinten dicht zu machen".
Bereits in der vergangenen Woche hatte das Präsidium nach nnz-Informationen Kontakte zu Vereinen im Landkreis Nordhausen aufgenommen, die in der Bezirksliga spielen. Drei bis vier Spieler der Mannschaften aus Niedersachswerfen, Auleben oder Großwechsungen werden sich in dieser Woche zum Probetraining vorstellen. "Für uns ist es wichtig, daß Spieler wie Prokosch oder Pistorius endlich Konkurrenz auf der Bank bekommen." Sollten sich aus dem Probetraining bereits Verpflichtungen ergeben, dann ist sich Präsident Wolfgang Lutze sicher, daß diese Spieler schnell auf das Niveau von einigen derzeitigen Stammspielern kommen werden.
Als positiv bewertet Lutze den Umstand, daß keiner der Bezirksliga-Vereine dem Oberligisten einen "Korb gegeben" hat. Natürlich verstehe er, daß jeder Verein zuerst egoistisch denkt, doch die gegenwärtige Situation von Wacker erlaube es talentierten und willigen Spielern ziemlich schnell, in der vierthöchsten deutschen Spielklasse an den Ball treten zu dürfen. Diese Chance sollte nicht vertan werden, meinte Lutze abschließend.
Autor: psgBereits in der vergangenen Woche hatte das Präsidium nach nnz-Informationen Kontakte zu Vereinen im Landkreis Nordhausen aufgenommen, die in der Bezirksliga spielen. Drei bis vier Spieler der Mannschaften aus Niedersachswerfen, Auleben oder Großwechsungen werden sich in dieser Woche zum Probetraining vorstellen. "Für uns ist es wichtig, daß Spieler wie Prokosch oder Pistorius endlich Konkurrenz auf der Bank bekommen." Sollten sich aus dem Probetraining bereits Verpflichtungen ergeben, dann ist sich Präsident Wolfgang Lutze sicher, daß diese Spieler schnell auf das Niveau von einigen derzeitigen Stammspielern kommen werden.
Als positiv bewertet Lutze den Umstand, daß keiner der Bezirksliga-Vereine dem Oberligisten einen "Korb gegeben" hat. Natürlich verstehe er, daß jeder Verein zuerst egoistisch denkt, doch die gegenwärtige Situation von Wacker erlaube es talentierten und willigen Spielern ziemlich schnell, in der vierthöchsten deutschen Spielklasse an den Ball treten zu dürfen. Diese Chance sollte nicht vertan werden, meinte Lutze abschließend.

