eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 09:35 Uhr
22.08.2022
Gas- und Fernwärme

EVN korrigiert Preise

Die Erdgas- und Fernwärmepreise der Energieversorgung Nordhausen (EVN) sind nach Veröffentlichung aller staatlichen Umlagebeträge nun tatsächlich günstiger als zuletzt angekündigt, meldet das Unternehmen...



Die EVN hatte zur Mitte der vergangenen Woche dazu informiert. „Die Ereignisse überschlagen sich, sodass wir nun positive Nachrichten für unsere Kunden haben.“, führt Jana Zöller, Geschäftsführerin der EVN, aus.

Anzeige Refinery (lang)
Die Bundesregierung hat mit ihren Maßnahmen auf die angespannte Versorgungssituation mit Erdgas reagiert und mit dem Energiesicherungsgesetz neue Umlagen beschlossen. Die Gasbeschaffungs- und die Speicherumlage sind neue Preisbestandteile ab 01.10.2022. Die sogenannte Bilanzierungsumlage wurde erhöht.

Am 18. August wurden alle Werte schlussendlich veröffentlicht und es erfolgte auch die Bekanntgabe der Senkung der Umsatzsteuer von 19 % auf 7 % für die gesamte Erdgaslieferung, befristet bis zum 31. März 2024. Wann das entsprechende Gesetz in Kraft treten soll, ist noch nicht bekannt.

Die Preisankündigungen zum 1. Oktober mussten jedoch fristgerecht bereits am 16. August gedruckt und versandt werden. Mit der vorläufigen Schätzung der nicht bekannten Parameter wurde eine Netto-Erhöhung von 4,899 Cent/kWh für Erdgas und 4,915 Cent/kWh für Fernwärme angekündigt. „Wir geben aber selbstverständlich nur die tatsächlichen Umlagen weiter und korrigieren die Preisblätter.“, so Zöller.

Die tatsächliche Netto-Erhöhung beträgt 3,048 Cent/kWh für Erdgas bzw. 3,11 Cent/kWh für Fernwärme. Bei einem beispielhaften Jahresverbrauch von 10.000 kWh liegt die Steigerung beim Erdgas bei 326 € pro Jahr inkl. der 7 %-igen Umsatzsteuer. Der Steuersatz für die Fernwärme liegt noch bei 19 %, somit läge die Erhöhung bei 370 € pro Jahr.

Die aktuellen Preisblätter sind auf der Homepage der EVN veröffentlicht (www.energie-nordhausen.de).

„Kunden, die Ihre Abschläge aufgrund des Ankündigungsschreiben bereits erhöht haben, sind somit auf der sicheren Seite. Allen anderen empfehlen wir die Anpassung, gern in Absprache mit unserem Serviceteam.“
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Flitzpiepe
22.08.2022, 09:53 Uhr
Ich weiß nicht so recht
ob ich die evn jetzt loben soll oder nicht, dass sie erstmal nur die Umlagen umlegen. Der große Hammer kommt dann halt 2 Monate später. Das heißt für mich nur, dass es die evn durch langfristige Verträge der Kostenexplosion noch trotzen können. Schade ist auch, dass die evn derzeit keine Neukunden mehr aufnimmt. Ich weiß zwar nicht, ob das rechtlich geht, aber (Wieder)Neukunden, die im eigenen Netz wohnen, sollte die evn immer aufnehmen. Abartig finde ich, dass die evn ein achtköpfige social media team unterhält. Was machen die bloß den ganzen Tag.
EVN
22.08.2022, 12:46 Uhr
Richtigstellung zum Socialmedia Team der EVN
Sehr geehrte "Flitzpiepe"!
Unser Socialmedia-Team besteht aus 8 jungen engagierten Leuten aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen der EVN. Sie haben sich dankenswerterweise neben ihrer eigentlichen hauptamtlichen betrieblichen Tätigkeit bereit erklärt, unsere Socialmedia-Accounts zu bespielen, um unsere Kunden vollumfänglich mit allen nötigen Informationen zu versorgen.
Seit letzter Woche sind wir jetzt auch auf Instagram unterwegs. Man kann uns dort gern folgen: @EVNNordhausen
Sollten Sie noch offene Fragen haben, stehe ich gern zur Verfügung!

Jana Zöller
Geschäftsführerin der EVN
Paulinchen
22.08.2022, 13:07 Uhr
Die Springer, welche....
.... wegen einem Tablet, oder Handy und sonstigen Sonderjonditionen ihren Netzanbieter gewechselt und diese Prozedur alle 2 Jahre praktiziert haben, stellen jetzt fest, dass sie eigentlich nur draufgezahlt haben. Meist nach dem 1.Jahr,,kam dann die Wahrheit mittels hoher Kosten an den Tag. Wer von Ast zu Ast springt, begibt sich in die Gefahr, dabei auf die Nase zu fallen. Am Ende kommen sie dann reuhevoll zum Grundanbieter zurück und wundern sich über einen anderen Einstiegstarif. So ist es, wenn man den schönsten Apfel vom Nachbarn stiebitzt, er kann auch mal sauer sein.... Aus meiner Sicht - recht so. Wer holt sich schon gern einen Pflegefall freiwillig ins Haus? Deshalb mein Prinzip mit der EVN: Wie in guten, so in schlechten
Zeiten.
@Flitzpiepe, Klappern gehört zum Handwerk, wer nicht wirbt, der stirbt. Warum kritisieren Sie nicht die Werbung im öffentlichen TV und Rundfunk? Hier wäre sie angebracht.
Hans Dittmar
22.08.2022, 13:14 Uhr
Staat belastet Bürger mit Energieumlagen.
Es ist für mich völlig einleuchtend, dass man Umlagen und Steuern, die von staatlicher Seite erhoben werden, als Unternehmen an seine Kunden weitergeben muss, um einen finanziellen Schaden zu vermeiden. Das machen ja irgendwie ALLE, von Lebensmittelanbieter bis zum Holzbetrieb.

Mir erschließt sich aber nicht, warum Deutschland anderen Ländern Unterstützungen wegen der Gaskriese zusagt, und in Deutschland HartzIV Empfänger mehr zahlen möchte, obwohl gerade letztere keine Nebenkosten (außer) Strom zahlen müssen.
Warum belastet die deutsche Regierung überhaupt die Verbraucher mit unnötigen Umlagen, anstatt diese zu entlasten?
Da wundert man sich, dass kleine Geschäfte ihre Öffnungszeiten ändern, weil sich viele Menschen aus dem sicheren HartzIV im Moment nicht lossagen möchten.
Bei dem was man wahrnimmt. werden zum Jahreswechsel viele Geschäfte schließen. Fehlende Arbeitnehmer und steigende Betriebskosten werden so manche Bäckerfiliale beerdigen.
Ismael
22.08.2022, 13:15 Uhr
Liebe EVN
Ein social Media Team das die unternehmenseigenen Auftritte bei Instagram etc mit content versorgt ist sehr löblich.
Vielleicht sollte das Team aber zuerst einmal mit der eigenen Homepage anfangen. Infos zu den gaspreisumlagen bzw. deren Zweck, Zusammensetzung und Höhe sucht man dort vergebens. Mich würde auch eine Einschätzung der aktuellen Situation auf dem Gasmarkt, deren Folgen für die EVN (und deren Kunden) und ein Ausblick des Unternehmens für die nächsten Monate interessieren.
Pe_rle
22.08.2022, 18:44 Uhr
Instagram
und wer kein Instagram und andere Plattformen hat?????
schaut in die Röhre
es gibt Tatsächlich noch Leute die nicht Handykrank sind
Baldur
22.08.2022, 20:20 Uhr
Mehr als die Umlage !
Laut Schreiben der EVN vom 19.8. nimmt Sie nicht nur die gesetzlich vorgeschriebenen 2,95 Cent/kWh brutto, sondern gleich 3,7 Cent/kWh brutto ab dem 1.10. MEHR ! Sollen wir uns auf das Lichterfest freuen ?
maus590
24.08.2022, 09:49 Uhr
Wer richtig lesen kann...
vielleicht sollten die Briefe der EVN richtig gelesen werden. Bei der Erhöhung ab 01.10. geht es nicht nur um die Gasumlage, sondern um weitere Umlagen (Gasspeicher-Umlage und Standardlastprofil-Bilanzierungsumlage). In Summe ergibt sich die Erhöhung der kWh.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)