tv nt eic kyf msh nnz uhz
Mi, 13:16 Uhr
10.08.2022
SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH und Hochschule:

Erfolgreiches Kooperationsprojekt

In den letzten Monaten unterstützte ein studentisches Team des Vertiefungsfachs Personalmanagement im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Nordhausen die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH bei der Erstellung eines praxisorientierten Handlungskonzepts zum Drittpersonaleinsatz...

Teilnehmer des Kooperationsprojekts der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH und der Hochschule Nordhausen. (Foto: René Zimprich) Teilnehmer des Kooperationsprojekts der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH und der Hochschule Nordhausen. (Foto: René Zimprich)

Der optimale Einsatz von Drittpersonal ist ein Baustein des Personalmanagements innerhalb der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, um die Projekte und Fertigungen des Unternehmens mit zusätzlichem Personal auszustatten. Drittpersonal umfasst dabei Leiharbeit, Werkverträge und Solo-Selbstständige (Freiberufler), deren vertragliche Rahmenbedingungen unterschiedlich gesetzlich geregelt sind.

Um die bestehende Gesetzeslage für die Führungskräfte des Unternehmens transparent zu machen und den Informationsstand im gesamten Unternehmen zu verankern, vereinbarten René Zimprich (Leiter Personalwesen) und das Projektteam – bestehend aus Oliver Schnellhardt, Michael Lehmann, Johannes Kropff und Matthias Lehmann – in einem ersten Kickoff-Meeting die Projektziele. Diese umfassen die Abgrenzung der unterschiedlichen Möglichkeiten des Drittpersonaleinsatzes, die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und Empfehlungen bezüglich der Auswahl von vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten.


Anzeige MSO digital
Die Projektergebnisse erstellte das Team eigenverantwortlich, unterstützt durch kontinuierliche Coachings von René Zimprich und Prof. Dr. Steffen Dörhöfer. Die vereinbarten Projektziele wurden durch das Studierendenteam erreicht, indem die Anforderungen nach schnellen Informationsmöglichkeiten zum Einsatz von Drittpersonal anhand einer ausführlichen Ausarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen und einer zusammenfassenden Checkliste erfüllt wurden. Die Checkliste kann von nun an den Führungskräften der entsprechenden Fachbereiche weitergegeben und von diesen unmittelbar eingesetzt werden.
Damit endet ein spannendes Praxisprojekt, das es den Studierenden ermöglichte, praktische Erfahrungen und Erkenntnisse in der Personalarbeit zu sammeln.

Autor: red

Kommentare
Warren
10.08.2022, 15.59 Uhr
Das ist der gangbare Weg
den Personalnotstand im Unternehmen zu überbrücken
N. Baxter
10.08.2022, 18.46 Uhr
nicht gangbarer Weg
stattdesse für noch mehr Ausbeutung, Unterdrückung und moderne Sklaverei.

Wie soll man so bspw. familiär planen? Passt aber genau ins Konzept nech...!?
Herr Taft
10.08.2022, 19.36 Uhr
Schön, dass unsere Studenten
der Wirtschaft bereits im Studium Impulse und Unterstützung geben !
Paul
10.08.2022, 20.27 Uhr
Leiharbeiter???
Leiharbeit ist für mich, und nicht nur für mich, moderner Sklavenhandel. Fertig aus Ende ! Und wer sich mit Leiharbeitern bediehnt, ist `ne Scheißfirma, GANZ Deutsch gesagt! Und da gibt es bei mir KEINE Disskussion. Wenn ich was zu bestimmen hätte, wäre Leiharbeit in Deutschland schon lange VERBOTEN !!!
Harzer66
10.08.2022, 22.28 Uhr
Leiharbeit...
...ist kein schlechtes Konzept
Die Bedingung stimmen nur nicht . Vorstellung! Ein Leiharbeiter ist in seiner Verleihfirma fest angestellt. Mindestlohn und Urlaub garantiert . Seine Bezahlung und Urlaub ist dadurch nach unten gedeckelt. Für den Zeitraum in Firmen mit höheren Einkommen, Urlaub oder sonstigen Zuschläge steht im das auch von seiner leihfirma zu . Die stellen es eh nur ihren Kunden in Rechnung. Mal drüber nachdenken.
Herr Taft
11.08.2022, 00.10 Uhr
auch wenn meine kommentare hier regelmäßig nicht veröffentlicht werden...
...m öchte ich anmerken, dass für manch einen Leiharbeit immer noch besser ist als gar keine Arbeit. Es soll im Übrigen schon oft vorgekommen sein, dass die ausleihende Firma den Leiharbeiter abgeworben hat, weil er einfach gute Arbeit gemacht hat - Stichwort Fachkräftemangel.
Leser X
11.08.2022, 09.03 Uhr
Klar kann man sich das auch schönreden
Ich habe selbst in der beruflichen Praxis Leiharbeiter kommen und gehen sehen. Und zwar so oft, dass ich mitunter die Namen verwechselte. Sie hatten weniger Geld, weniger Urlaub und vor allem keinen Plan, auf deren Grundlage sie ihr Leben stressfrei gestalten konnten.

Was würden wohl die Herren (manchmal auch Damen) Chefs sagen, wenn ihr Geld und Urlaub gedeckelt würden und sie jederzeit woanders hingeschickt werden können? Dann müsste ihr Massivhaus wohl durch ein tiny house ersetzt werden, das man dann an die neue Wirkungsstätte mitnehmen kann.

Leiharbeit ist das, wonach es klingt: Arbeitskräfte als Manövriermasse. Ausschließlich als Mittel zur Profitmaximierung und nie im Interesse der Opfer dieser Machenschaften.
N. Baxter
11.08.2022, 11.43 Uhr
fragwürdig
auch, dass bereits Studenten mit diesem Geschäftsmodell betraut werden.

Hoffentlich führt der s.g. Fachkräftemangel zum Aussterben der Leiharbeit und ebenso der Firmen welche hiervon massiv profitieren und selbst nur Mindestlohn zahlen.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige MSO digital

Cookies

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.
Cookies akzeptieren
nur technisch notwendige
Javascript muss aktiviert sein.