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Di, 08:27 Uhr
12.07.2022
Linke: das ist eine soziale Katastrophe

Tafel droht vorübergehende Schließung

Vor kurzem hat die Nordhäuser Tafel angekündigt, ab Mitte des Monats schließen zu müssen. Die Baustelle direkt vor der Haustür mache einen Betrieb unmöglich, heißt es von Seiten der Tafel. Die Linke sieht mit der Schließung eine "soziale Katastrophe" auf Nordhausen zukommen und will nach Wegen suchen, das noch abzuwenden...

Wie aus der lokalen Presse zu entnehmen war, soll die Nordhäuser Tafel vorübergehend bis mindestens Oktober auf Grund von Bauarbeiten geschlossen werden.

Die Schlangen vor der Tafel sind seit dieser Aufnahme aus dem April diesen Jahres eher noch länger geworden (Foto: nnz-Archiv) Die Schlangen vor der Tafel sind seit dieser Aufnahme aus dem April diesen Jahres eher noch länger geworden (Foto: nnz-Archiv)


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"Wir freuen uns zwar, dass die Grimmelallee endlich grundhaft saniert wird, das darf jedoch keine Ausrede sein, dass solch wichtige Institutionen über einen solchen Zeitraum schließen müssen", erklärt Carolin Roth, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung. "Gerade in der jetzigen Zeit, in der alle möglichen Preise explodieren und vor allem die finanziell schwächeren sowieso schon einer enormen Zusatzbelastung ausgesetzt sind, darf nicht auch noch das Angebot der Tafel entfallen.



Das ist eine soziale Katastrophe für den Landkreis", so das Sozialausschussmitglied weiter. "Wir werden kurzfristig dazu mit dem Landrat Kontakt aufnehmen, um unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und eventuell in Benehmen mit der Stadt Nordhausen oder lokalen Unternehmen schnellstmöglich eine Übergangslösung zu finden", ergänzt dazu Angela Hummitzsch von der LINKEn Kreistagsfraktion. "Wenn es die baulichen Umstände zulassen, könnte etwa eine Unterbringung im Thomas-Mann-Haus übergangsweise stattfinden oder alternativ könnte man dafür auch die Wiedigsburgklause nutzen", macht die LINKE-Fraktion erste Vorschläge.
Autor: red

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Kommentare
Hayden 69
12.07.2022, 11:20 Uhr
Tafel
Die Schlange wäre halb so groß wenn es Einige mal mit Arbeit versuchen würden
Gehard Gösebrecht
12.07.2022, 12:11 Uhr
Ja genau
Die faulen ALG II Empfänger.
Keine Lust zum arbeiten.
Liegen der Gesellschaft nur auf der Tasche herum und meckern.
Aber am meisten meckern die, die einen kleinen Job begleiten, sich alles von der Steuer wiederholen und dann sich einbilden, sie halten mit ihrer Arbeit den Staat am laufen.
Marino50
12.07.2022, 13:14 Uhr
Tafel...
Wenn die Schließung nur an den derzeitigen Bauarbeiten liegt (Belieferung), wird sich doch wohl eine Möglichkeit finden, die Tafel vorübergehend in ein leerstehendes Geschäft oder Lokal (z.B. Bahnhofstraße oder Weberstraße) zu verlagern. Dort könnte man die Lebensmittel weiterreichen. Auch wenn es vorübergehend keine Mahlzeiten oder Kaffee geben kann. Die SWG oder WBG unterstützt da sicher sogar kostenlos.
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