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Sa, 10:02 Uhr
25.06.2022
Ein Blick in die Statistik

Weniger Rinder in Thüringens Ställen

Zum 3. Mai wurde für Thüringen ein Rinderbestand von 275 768 Tieren festgestellt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 6 901 Rinder bzw. 2,4 Prozent weniger als zur letzten Erhebung vom 3. November 2021 und 9 850 Rinder bzw. 3,4 Prozent weniger als zum Stichtag 3. Mai 2021...

Der Bestand an Kälbern und Jungrindern war mit 79 545 Tieren gegenüber dem 3. November 2021 mit 81 913 Tieren um 2 368 Tiere bzw. 2,9 Prozent geringer. Gegenüber der Vorjahreserhebung zum 3. Mai 2021 ist ein Bestandsabbau um 2 433 Kälber und Jungrinder bzw. 3,0 Prozent festzustellen.

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Die Bestände an Kühen waren gegenüber dem 3. November 2021 ebenfalls rückläufig. Es wurden 85 692 Milchkühe (-1 425 Tiere bzw. -1,6 Prozent) und 36 386 andere Kühe (-766 Tiere bzw. -2,1 Prozent) ermittelt. Gegenüber dem Stichtag 3. Mai 2021 betrug der Rückgang 4 647 Milchkühe (-5,1 Prozent) und 1 208 andere Kühe (-3,2 Prozent).

Der Bestand in der Kategorie „Rinder mehr als 1 Jahr alt“ (ohne Kühe) sank innerhalb eines halben Jahres von 76 487 Tieren am 3. November 2021 auf 74 145 Rinder (-3,1 Prozent) am 3. Mai 2022. Gegenüber dem 3. Mai 2021 (75 707 Rinder) wurden 1 562 Tiere (-2,1 Prozent) weniger ermittelt.

Die Rinderhaltung Thüringens konzentrierte sich im Saale-Orla-Kreis (32 135 Tiere), Wartburgkreis (30 209 Tiere) und im Landkreis Greiz (30 176 Tiere). In diesen 3 Kreisen wurde ein Drittel (33,5 Prozent) der Thüringer Rinder gehalten.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
25.06.2022, 12.54 Uhr
Das senkt...
... natürlich der Ausstoß von Methangas gewaltig. Denn es soll ja für uns Menschen sehr giftig sein.
Aber dass derzeit in Algerien eine Metangasleitung defekt ist, interessiert im Moment keine Sau. Die ESA hat dazu mit einem Satellit die Katastrophe aufgespürt und veröffentlicht. Aber bisher hat niemand einen Plan, wie man das Leck schließen kann. Der Ausstoß ist so groß, wie 2000 Autos in der Stunde ausstoßen.
Kann man da noch von Umweltschutz reden? Aber die EU ruft nach der Euro 7 Stufe für die Verbrennerautos. Algerien ist ja soooo weit weg, das merkt doch keiner.....
BerndLuky
25.06.2022, 16.08 Uhr
Weniger...
Kühe, weniger Schweine = weniger Gülle = fehlender Nährstoffkreislauf für den Boden = weniger Ernte (z.b. Mais und Zuckerrüben sowie Getreideschlempe) = weniger benötigte Abfallprodukt (zb. für die Biomethananlage in Nordhausen) = weniger Methan gewinnung wegen fehlenden Abfallprodukten = weniger Wärme = teurer Gasverkauf = teurer Ernteverkauf sowie Düngerpreisanstieg wegen fehlenden Nährstoffkreislauf auf den Feldern = Lebensmittel / GAS (Tankstelle) Preisanstieg!
Ich könnte noch weiter gehen, aber ich glaube, jeder hat es hier verstanden!
Herr Taft
25.06.2022, 18.16 Uhr
Oh je...
... Was wir hier erleben ist der klassische "Schweine Zyklus" oder eben hier "Rinder Zyklus":

Bei den Preisen, die mittlerweile für Fleisch und Wurst aufgerufen werden, sinkt die Nachfrage. Es wird weniger Fleisch gekauft (vielleicht hat das ja auch mit bewussterer Ernährung zu tun, aber in erster Linie dürfte es am Preis liegen).

Weniger Absatz bei ebenfalls steigenden Kosten der Viehhaltung führt zu einer Reduktion des Angebotes....und damit weiter steigenden Preisen. Erst wenn die Preise hoch genug sind, dass die Viehbauern in Goldgräberstimmung kommen und das Angebot erhöhen, werden die Preise wieder sinken und die Nachfrage steigen.

Was das mit dem Methan-Leck in Algerien zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Aber ich denke, dass der Betreiber der Anlage sehr schnell für eine Lösung sorgen wird... Weil ihn jeder Tag ohne Lösung viel Geld kostet...
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