eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 15:37 Uhr
12.06.2022
Thüringer CDU unterstützt Forderung nach Pflichtjahr

„Ein Jahr dem Gemeinwohl zu dienen, schadet nicht“

Zur Forderung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, einen Pflichtdienst für junge Menschen einzuführen, äußerte sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag Mario Voigt zustimmend...

Anzeige Refinery (lang)
„Ich begrüße den Vorschlag des Bundespräsidenten und unterstütze ihn ausdrücklich bei dieser Forderung. Wir brauchen mit Blick auf den Krieg in der Ukraine oder der Corona-Pandemie eine Debatte darüber, wie wir die neuen Aufgaben für unser Land bewältigen. Das kann nur gelingen mit einer modernen und zeitgemäßen Lösung, weshalb die Wiedereinführung der Wehrpflicht der falsche Weg wäre. Ich fordere konkret ein Gesellschaftsjahr, das junge Menschen im sozialen oder ökologischen Bereich – aber natürlich auch in der Bundeswehr – leisten können.

Das ist kein Ruf an die Waffen, sondern ein Dienst, der hilft, den Zusammenhalt, die Kraft und die Widerstandsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Es bereichert die jungen Menschen und die Gesellschaft zugleich. Ein Jahr dem Gemeinwohl zu dienen, schadet niemandem und bringt uns als Gesellschaft weiter. In Verbindung mit bestimmten Anreizen wie einer ordentlichen Vergütung oder Rentenpunkten profitieren wir alle von dem Pflichtjahr, statt allen Jugendlichen pauschal ein Grunderbe von 20.000 Euro zu zahlen. Ein Umfrage für den Fokus hat gezeigt: 79 Prozent der Befragten sind für eine solche Idee und damit bereit, einen solchen Weg zu beschreiten.“

Hintergrund:
Schon zu Beginn des Jahres hat Mario Voigt sich in einem Debattenbeitrag für ein Gesellschaftsjahr stark gemacht und umrissen, wie sich die Aufgaben für unser Land verschoben haben. Rund 750.000 Schüler verlassen jedes Jahr die Schule. Damit entsteht großes Potential für ein Pflichtjahr.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
geloescht.20250302
12.06.2022, 16:07 Uhr
Wehrpflicht nein - Aber Pflichjahr u. a. in der Bundeswehr?
Wovon redet der Mann? Eine Armee hauptsächlich aus "freiwilligen" Zivilisten, die nicht an der Waffe ausgebildet werden, aber in der Kantine das Essen auf die Teller der Uffze/Feldwebel klatschen und denen vielleicht noch das Klo und die Stube putzen sowie die Betten richten?

Ja, ich bin auch dafür, dass junge Menschen der Gesellschaft etwas zurückgeben. Die Zivildiensleistenden waren damals ein Segen für die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtung.

Aber die sollten erstens in Jeans und T-Shirt keine Uniformträger und zweitens nicht als billige Taschengeldbezieher Fachkräfte, denen anständigem Löhne zustehen, ersetzen, und drittens dürfen Sprachhindernisse für neu mit der deutschen Staatsbürgerschaft versorgte "Bürger" kein Grund sein, diese von derartigen "Pflichten" auszunehmen.
A.Tölle
12.06.2022, 16:38 Uhr
Das dürfen die doch garnicht
hatten die Schüler gesagt, als das ein Lehrerin in einigen Klassen ansprach.
Die Mehrzahl Jugendlichen kann nur auf ihre Reche pochen, will aber von Pflichten nichts wissen. Alles wollen, aber selbst nichts leisten. Schlafen, Chillen und wenn sie dann unterwegs sind, sich wie die Vandalen in unser Innenstadt benehmen, das ist das, was sie am besten können.
Ein Jahr dem Staate dienen würde allen gut tun. Denn "frag nicht was dein Land für Dich tun kann, sag was du für dein Land tun kannst".
DonaldT
12.06.2022, 18:31 Uhr
Ein Jahr dem Gemeinwohl zu dienen
Dolle Idee!, natürlich nur für Deutsche.
Asylbewerber, Flüchtlinge, Nachreisende bleiben außen vor - logisch.

Passt gut zu Gaucks Vorschlag, frieren für den Frieden (wird den "Flüchtlingseinrichtungen" dann auch Strom und Wärme abgedreht?).

Wenn man nichts Sinnvolles mehr beitragen kann (siehe auch Habeck, Baerbock, Lindner, Esken), dann bringt man halt Ablenkungsvorschläge.
Marino50
12.06.2022, 19:53 Uhr
Pflichtjahr....
...das Thema stand doch schon einmal zur Debatte. Fällt denen dort oben nichts anderes mehr ein. Jedes Jahr dasselbe. Letztendlich verpufft es doch sowieso und verläuft wie so vieles im Sande. Corona- die neue Runde - ist schon in Vorbereitung. Dann wird von diesem Thema keiner mehr reden.
henry12
12.06.2022, 20:45 Uhr
Ein Jahr dem Gemeinwohl zu dienen...........
Kann mit Sicherheit nicht schaden. Dann hätten politische Mandatsträger
ohne Berufsabschluß und/oder gefäschtem Lebenslauf mindestens
ein Jahr auf der Uhr, das der Wahrheit entspricht und nützlich für die Allgemeinheit war.
Paulinchen
12.06.2022, 22:18 Uhr
Na dann mal los...
... wie von vielen Kommentatoren schon geschrieben, es war nicht alles schlecht in der DDR. Somit gibt der Bundespräsident demnächst den Startschuss für das Wehrlager der FDJ. Es muss ja kein echtes Gewehr sein, ein Holzbrett reicht ja auch schon. Allerdings ist diese Form der Aktivierung der Kampfreserve der SPD auch für die weiblichen Bürgerinnen bindend. Somit ist der Unterschied zur ehemaligen DDR nur rein zufällig.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt..... Vielleicht nehmen die jungen Damen einen Holzloeffel oder ein Küchenmesser als Übungsgeraet zur Hand. So abwegig ist es ja auch nicht....
Echter-Nordhaeuser
12.06.2022, 22:24 Uhr
"Wehrpflicht"
Was gibt's den da zu jammern, zu DDR Zeiten mussten wir fast alle da durch. Da gab's kein Zucker schlecken und Streicheleinheiten heute ist das doch Urlaub und vielleicht lernen da einige Ordnung, Sauberkeit sich zu benehmen.
geloescht.20250302
12.06.2022, 22:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Gehard Gösebrecht
13.06.2022, 06:27 Uhr
Für diesen Staat
Da würde ich freiwillig noch nicht einmal die Klopapierrolle in die Hand nehmen.
Kobold2
13.06.2022, 07:44 Uhr
Genau Gerhard
Die Gruppe wächst seit Jahren, mit stetigem Zulauf und sichtbaren Ergebnis...

"Sollen doch erstmal die anderen", ist auch hier eine verbreitete Einstellung.....
Gehard Gösebrecht
13.06.2022, 08:12 Uhr
Ich habe mich schon für einen Staat eingesetzt @Kobold
Da haben hier einige Kommentatoren noch in die Windeln gemacht.
Also kommen Sie mir hier nicht von der komischen Seite!
PandaR
13.06.2022, 09:30 Uhr
Ja, ja früher war alles besser
Es ist schon erfrischend, die Kommentare zu diesem Thema zu lesen. Besonders da diese zum überwiegenden Teil von Menschen in der 2. Lebensarbeitshälfte oder sogar im wohlverdienten Ruhestand stammen.
Vielleicht fragen Sie einfach mal die, die es tatsächlich betrifft?
Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich mal mit den jungen Menschen klären, inwieweit Ihre Erlebnisse und Erfahrungen in der guten alten DDR heute noch Maßstab des Handelns und Denkens dieser jungen Menschen sind.
Hören Sie sich doch mal deren Meinung an, bevor Sie sie pauschal verurteilen und schlechtreden!
Kobold2
13.06.2022, 09:46 Uhr
Komisch
Ist das überhaupt nicht, sondern traurig.
Ob mit, oder ohne Windel....
user-ndh
13.06.2022, 10:11 Uhr
Selbstbestimmtheit?
Ich finde es nicht gut, was mir alles vorgeschrieben werden soll. Ich bin zu jung für Erfahrungen aus DDR-Zeiten und möchte diese auch nicht. Ich bin mit einem selbstbestimmten und freien Lebensalltag aufgewachsen und das ist mir sehr wichtig.
Ich möchte selbst entscheiden dürfen, was ich machen möchte und wann.
Soziales Engagement ist großartig und muss wertgeschätzt werden, das stimmt. Aber ich möchte doch, dass Jemand die Alten, Kranken und Kinder betreut, der das auch wirklich will und sich engagiert und das ernst nimmt. Es gibt auch Charaktere die das einfach nicht können, die müssen dann zur Bundeswehr, MÜSSEN, aber es darf nicht Wehrpflicht heißen, das ist doch Wortklauberei. Dem Staat was zurückgeben? Wofür? Dass ich einen Studienkredit habe, weil es dafür kein Geld gibt? Das Autofahren Luxus ist? Das mein Kind so betreut wird, dass Arbeit und Familie vereinbar ist (nicht!)? Das ich nicht mal über meine Gesundheit allein entscheiden darf? Für das absolute Chaos der letzten Jahre? Für die üppigen Abgaben auf mein Gehalt? Ich weiß echt nicht wofür, alles was ich habe, habe ich mir erarbeitet, ohne den Staat, er kassiert trotzdem ordentlich mit. Also nein, ich unterstütze das nicht und finde diese dämlichen Pflichten Blödsinn!
grobschmied56
13.06.2022, 11:01 Uhr
Pflicht-Jahr für Schulabgänger - Entbindung von allen...
... Pflichten für Hartz IV - Empfänger? Da paßt wohl so einiges nicht zusammen.
Tätigkeit für das Gemeinwohl geht in Ordnung. Nur dann eben auch für alle, denen es zuzumuten ist. Schulabgänger zum Dienst zu verpflichten und gleichzeitig Leuten, die durchaus auch etwas tun könnten ein bedingungsloses Grundeinkommen zu zahlen, das ist für mich schwer vermittelbar.
Kobold2
13.06.2022, 11:17 Uhr
Schön,
Das sich auch mal die jüngere Generation meldet..
Bei soviel "Ich" in diesem Kommentar sieht man die vorherrschende Einstellung.
" Wir" kommt nicht vor und dann wundert man sich das es mit dem gesellschaftlichen Niveau nur noch in eine Richtung geht.
Schuld sind aber immer die anderen.
diskobolos
13.06.2022, 14:06 Uhr
@user-ndh
"Für die üppigen Abgaben auf mein Gehalt? Ich weiß echt nicht wofür ..."

Das klingt aber ziemlich borniert. Wenn Sie ein bisschen darüber nachdenken würden, fielen Ihnen sicher auch ein paar Sachen ein, die der Staat auch für Sie finanziert: Die Straßen, die sie benutzen, die Lehrer und das Schulgebäude, Polizei und Justiz, Kultur und Krankenhäuser, Behandlungen bei Krankheit (auch wenn Sie gar kein Geld mehr haben) und vielleicht eines Tages einen Teil Ihrer Rente. Nur zum Beispiel.

Manches davon könnte man auch privat finanzieren, wie es zum Teil in den USA gemacht wird. Aber gerade dort sieht man: Einen armenStaat kann sich nur der Reiche leisten.
Mueller13
13.06.2022, 17:48 Uhr
Man hat eine Grenze überschritten
Man sieht deutlich, dass sich einige vom Staat verabschiedet haben. Das muss auch nicht weiter verwundern, wenn man sieht, was der Staat seinen Bürgern zumutet und wie er sie behandelt.

Gehen wir ein paar Jahre zurück, wo man mit deutschem Steuergeld Banken, Versicherungen, Griechenland und ähnliche defizitäre Konstrukte "gerettet" hat.
Denken wir an 2015, wo man auf einmal meinte, die gesamte Welt aufnehmen zu müssen. Sämtliche Versprechungen (Fachkräfte, Rückführung) sind gescheitert. Geblieben sind extreme Belastungen für den Steuerzahler und eine ausufernde Kriminalität. Wenn man durch die Innenstadt von Sondershausen oder Nordhausen läuft, wähnt man sich in einer nordafrikanischen Stadt.
Denken wir an die Coronamaßnahmen. 22Uhr durften wir nicht mehr auf die Straße. Eltern konnten ihren Kindern keine Schuhe mehr kaufen. Schulen hat man dichtgemacht.
Denken wir an die Impfpflicht, mit einem "Impfstoff" der keinerlei Effektivität aufweist, trotzdem wird Bürgern mit Bußgeld und Entlassung gedroht, wenn man sich nicht impfen lässt.
Denken wir an den Gender- und LGBTQIA+XYZ*++-Irrsinn mit dem man unser Land überzieht.
Denken wir an die selbstverschuldete Inflation, die weite Teile unserer Gesellschaft verarmen lassen wird. Die ein Vermögen für das Alter angespart haben, werden nur in diesem Jahr 8Prozent verlieren.
Denken wir an den Energieirrsinn, den wir derzeit erleben, wo man uns auffordert kalt zu duschen und dabei "Putin, Dir zeig ich es" zu rufen. Oder den Ausbau der "Erneuerbaren" forciert, ohne eine Konzept für die Speicherung zu haben. Oder den Kauf von E-Autos und Wärmepumpen vorantreibt, ohne erklären zu können, wo der Strom für diese herkommen soll oder wie der Strom verteilt werden soll oder wie Blockbewohner XY zukünftig sein Auto aufladen soll.

Und jetzt sind ernsthaft einige Kommentatoren verwundert, wenn der Bürger - regelmäßig sind es die Beitragszahler - anfängt dem Staat (dem Gemeinwohl) den Dienst zu verweigern?
Kobold2
13.06.2022, 18:46 Uhr
Denken wir
An die Populisten, die diejenigen abholen, die nur einfache Antworten suchen und nur das akzeptieren was sie hören wollen.
Respekt, Anstand, Toleranz, eon bissle mehr Rücksicht, Pflichbewußtein sind schon lange durch betreutes Denken unter die Räder gekommen....
Aber schön, das ich für meinen nächsten Nordafrikaurlaub nicht mehr so weit reisen brauch. Grad bei den Spritpreisen.....
geloescht.20250302
13.06.2022, 21:54 Uhr
Wieder der Böhse Populismus...
...der von seiner semantischen Herkunft im Ursprung des Wortes gar nichts Negatives oder Hetzerisches ausdrückt.

"Gastroskopie" und "Koloskopie" klingen auch nicht einladend, können aber Leben retten.

Mir ist es egal, ob Müller13 nebenbei AHS ist. Aber seine (Ihre) Antworten auch ausserhalb von anstehenden Kommunalwahlkämpfen gefallen mir besser als die Phrasendreschereien der etablierten dauerwahlkämpfenden Politiker, die so tun, als wären ihre Parteien in den letzten 32 Jahren niemals an der Macht gewesen und hätten nichts zu verantworten, was hier seit Jahren schiefläuft.
Maybach
13.06.2022, 23:10 Uhr
Wird auch immer einfacher...
... die Argumente der Kommentar-Trolle zu entkräften. Aber Hauptsache man hat was rausgehauen, sei es noch so unsinnig.

Diskokobold, das ist nicht borniert, das ist eine Tatsache, auch wenn es nicht ins eigene Weltbild passt!
- Straßen
Die Straßen innerorts bezahlen zumeist teuer die Anwohner. Stichwort: Straßenausbaubeiträge - Google oder die Straßenausbausatzung der eigenen Stadt oder Gemeinde hilft.
Außerorts sind die Straßen teils in so schlechtem Zustand und/oder geflickt, das man keinen Unterschied zur DDR mehr erkennen kann.
Wenn man einen positiven Unterschied sehen will, sollte man sich Straßen in Polen ansehen...

- Lehrer und Schulgebäude
Wir reden vom selben Staat?!? Also der Bundesrepublik Deutschland?!? Speziell dem Bundesland Thüringen?!?
Man merkt, das sie keine schulpflichtigen Kinder haben und als Enkel würde ich auf einen derart ignoranten und engstirnigen Großvater gerne verzichten, nach unzählige ausgefallenen Schulstunden aufgrund Lehrmangels.
Bei den Schulen selbst ein ähnliches Bild. Früher hatten selbst Dörfer wie Seega und Göllingen eine Schule. Wegrationalisiert.
Schulgebäude in die es reinregnet oder an denen dringender Sanierungsbedarf besteht sind nun auch keine Seltenheit mehr.

- Polizei
Komplette Polizeireviere wurden geschlossen und durch Kontaktbereichsbeamte ersetzt.
In Dörfern gibt es nichtmal mehr das.

- Krankenhäuser
wurden privatisiert. Und da, wo sich die Unternehmen nicht mehr halten konnten oder kaputt gespart wurden, wurde das KKH geschlossen, mit der entsprechenden Verschlechterung der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung.

- medizinische Behandlungen
werden meines Wissens nach von der Krankenkasse bezahlt. Finanzieren tun sich die Krankenkassen durch die geteilten Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sollte eine KK nicht mit den Beiträgen wirtschaften können, dürfen Zusatzbeiträge erhoben werden.
Lediglich als Arbeitsloser oder Sozialfall trägt der Staat die Kosten für die GKV

- Rente
Japp, deswegen sollte man Riestern oder soll aktuell privat vorsorgen. Damit man damit dann mit der Hungerrente nach 45 Jahren Einzahlung in die Rentenkassen einigermaßen leben kann.
Bodo Bagger
14.06.2022, 07:35 Uhr
Tja Diskobolos... da sind wir wieder beim achso gütigen Nannystaat
Strassenbau: privat gebaut, finanziert und betrieben, dürften diese zu einem Bruchteil des Geldes verfügbar sein, den das selbsterhaltende Netzwerk Staat mit seinem Monopol dafür aufruft. Ab davon werden die Steuerzahlen für Strassen bereits durch Energiesteuer, LKW Maut und KfZ Steuer mehr als genug geschröpft.

Gesundheitssystem: ist ebenfalls keine originäre Aufgabe des Staates. Wohin staatliche Eingriffe ins Gesundheitssystem führen, kann man derzeit sehr gut am Beispiel Deutschland sehen.

Rente: Leute macht euch mal den Spass und rechnet eure Rentenversichungsbeiträge mal aus und schaut, was ihr davon zurückbekommt. Ihr müsstet im Schnitt nach Renteneintritt, alle weitere 28 Jahre leben um das wieder einzuspielen, sprich alle so um die 95 Jahre alt werden. By the way, Rente, also zumindest die für die nativen Bewohner des identitätslosen Siedlungsraumes zwischen Polen und Frankreich, wird ausschliesslich aus den Rentenversichungsbeiträgen, die diese in ihrem Arbeitsleben gezahlt haben finanziert. Anders als die gewährten Renten für die siechen Zuwanerer aus aller Herren Länder, die ebenfalls aus diesem Topf berentet werden.
Kobold2
14.06.2022, 08:18 Uhr
Ja ganz einfach
Wenn die vorgebrachte Kritik in einseitiger Sichtweise, doch in die Bestätigung mündet.
Anhand zugänglicher Zahlen kann man sehen, wie der Nordafrikavergleich einzuordnen ist. Aber die "Schuldigen" werden ja gleich mitgeliefert, also passt das.
Die Rente ist sicher eine unbefriedingte Situation. Nur was ist daran falsch, selbst was zu tun, anstatt immer nur auf andere zu hoffen, das sie einem das gewünschte, oder geträumt liefern.
Da hat auch die "Partei des Ostens" noch keine vernünftige Lösung gebracht. Ebensowenig fehlt eine Lösung für die ausbleibenden Gewerbesteuern in den ostdeutschen Kommunen, weil die Stammfirmen wo anders sitzen.
Wäre doch mal eine Aufgabr für für sie selbsternannte P.d.O.
Schulschließungen auf dem Land können auch mit fehlenden Schülern zusammen hängen. Liegt wohl auch an der Politik, oder einfach nur an den anderen...
Der Lehrermangel hat natürlich auch nur seine Ursache in der Politik und nicht im gesellschaftlichen Verfall, der aus einer einstigen Respektsperson den Fußabtreter der Gesellschaft gemacht hat. Nicht jeder möchte die Defizite des zunehmenden Egoismus und der,Erziehung der Eltern ausgleichen und sich mit Anwälten umherschlagen, wenn den realitätsverweigernden Eltern das Ergbnis nicht passt
Einfach mal etwas um der Sache willen machen gibt es nur noch selten.
Daher hat die Oma und der engstirnige Opa die Dorfgemeinschaft seiner Enkel finanziell unterstützt, damit die Kids einen Spielplatz bekommen und nicht gewartet, das andere was tun.
Das einizge Argument das ich gelten lasse, ist das man sich beim Einbringen ins Gemeinwohl in seiner persönlichen Entwicklung eingeschränkt sieht. Ja, den Leuten bleibt so manche Erfahrung verborgen...
diskobolos
14.06.2022, 09:36 Uhr
Ach Maybach,
welches Argument, haben Sie jetzt genau entkräftet? Hauptsache man hat was rausgehauen.
Das vieles nicht so funktioniert (was ich auch nie behauptet habe), spricht doch nicht gegen die Notwendigkeit des Staates. Ohne ihn gebe es die meisten genannten Dinge gar nicht.

Vieles ist gerade mangelhaft, weil der Staat zu wenig Geld investiert. Sie können ja der Meinung sein, dass es zu wenige Polizeireviere gibt. Wenn Sie mehr wollen, müssen Sie mehr Polizisten einstellen und bezahlen. Ebenso mit Lehrern.
In den USA haben die Reichen private Sicherheitsdienste, Privatschulen und -Universitäten. Möchte ich in D nicht haben.

Die Finanzierung de Gesundheitswesens ist ein Thema für sich.

Zur Rente: Die Finanzierungsprobleme ergeben sich in erster Linie durch die Demographie. Rentner beziehen heut doppelt so lange Rente, wie vor 50 Jahren.
Was ist jetzt Ihr Punkt? Der Staat zahlt ca. 100 Mrd. € pro Jahr in die Rentenkasse. Sollten dass jetzt mehr sein und woher soll das Geld kommen, oder sollten die Beiträge erhöht werden? Oder soll die Gesetzliche Rente abgeschafft werden und jeder sorgt für sich selbst? Und wie machen wir es dann mit den jetzigen Rentnern?
Mein Eindruck ist: Jedem, der Beiträge oder Steuern zahlen muss ist es zu viel ("Abzocken"). Jedem, der etwas herausbekommt ist es zu wenig ("Hungerrente")

Anders gefragt: Hätten die, die heute jammern, früher gern mehr eingezahlt? Wenn ja, warum haben die denn das Geld nicht für sich selbst angelegt?
diskobolos
14.06.2022, 09:53 Uhr
Nein Bodo,
so ist es nicht: Die gesetzliche Rente wird nicht aus den im Arbeitsleben eingezahlten Beiträgen gezahlt. Sie wird nur danach berechnet. Alle eingezahlten Beiträge werden praktisch sofort an die aktuellen Rentner ausgezahlt. (Umlagesystem)
Dass zu ändern ist fast unmöglich, denn die Renten MÜSSEN ja weiter gezahlt werden.

Ihre 28-Jahre-Rechnung würde mich mal im Detail interessieren. Die kann so nicht stimmen.
Bodo Bagger
14.06.2022, 11:02 Uhr
Die Zuschüsse des Staates zu den Rentenkassen
dürften primär darin begründet liegen, dass vermehrt Renten an Personen gezahlt werden, die nie in die Rentenkassen eingezahlt haben und vorallem daran liegen, dass das Verhältnis aus Nettozahlern und Nettoempfängern komplett aus den Fugen geraten ist.

Zu den Zahlen basierend auf den Maximalsätzen und der derzeitigen Beitragsbemessungsgrenze.

7050€ Bemessunggrenze bei 18,6Prozent AG und AN Anteil zusammen = 1311,3€ Beitrag pro Monat
1311,3€ x 12Monate x 45Jahre Arbeitsleben = 708102€ RV Beiträge.

Die, gedecktelte monatlich möglich Maximalrente liegt bei derzeit 2961€
708102€ / 2961€ = 239 Monate = 19,9 Jahre.
Darin enthalten sind jedoch noch keine Anpassungen der seit jahren steigenden Beitragsmessungsgrenzen (gekoppelt an die Reallohnentwicklung, (die im Endeffekt jeden Arbeitgeber gleichermaßen treffen, da alle tariflichen und aussertariflichen Sonderzahlungen immer bis zum Jahresbemessungsgrenze RV pflichtig sind.

Ein Arbeitnehmer muss also bei Renteneintritt mit 67 Jahren und 45Jahren Beiträgen mindestens 87Jahre alt werden, um seine eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge jemals wieder herauszubekommen, was bereits die durchschnittliche Lebenserwartung in diesem Land bei Männern um ca. 8Jahre (78,6Jahre) und bei Frauen um 4Jahre (83,4 Jahre) übersteigt.

Bezogen auf die mittlere Lebenserwartung auf Basis der Maximalrente bedeutet das, dass jeder Rentenversicherungseinzahler derzeit ca. 317.250€ (Männer) bzw. 175122€ (Frauen) mehr einzahlt, als er jemals herausbekommen wird.

An der prozentualen Staffelung (Frauen erhalten nur ca. 75Prozent ihrer eingezahlten Beiträge und Männer gar nur 55Prozent ihrer eingezahlten Beiträge zurück ändern da auch geringere Enkommensgruppen NICHTS.

Die Einzigen, die von diesem Umverteilungssystem profitieren, sind jene, die aus dem staatlichen Umverteilungstopf in Deutschland Renten beziehen, ohne jemals dafür aktiv eingezahlt zu haben und unsere Beamten, die ebenfalls aus diesem Topf mit finanziert werden.
Mueller13
14.06.2022, 11:20 Uhr
*Korrigiere
Zu ein paar Sachen habe ich einen abweichenden Kenntnisstand.

@Maybach (Zitat): "Die Straßen innerorts bezahlen zumeist teuer die Anwohner."
-> Dem ist nicht mehr so. Die AfD Thüringen hatte einen entsprechenden Antrag auf Beitragsfreiheit gestellt, diese Straßenausbaubeiträge abzuschaffen. Die Linke hat die Problematik dann vom Tisch genommen, indem sie den Antrag übernommen hat. Seit dem bezahlt das Land die entsprechenden Beiträge (habe ich neulich erst bei einer städtischen Sanierung gesehen).

@Maybach (Zitat): "nach unzählige ausgefallenen Schulstunden aufgrund Lehrmangels".
-> Die Lehrer gibt es teilweise sogar, sie erhalten nur keine Arbeitsverträge. Speziell Thüringen ist da sehr dröge und verliert viele Lehrer an umliegende Länder, weil die einfach schneller sind (und bisher auch besser bezahlt haben, was sich aber geändert hat).

@BodoBagger (Zitat): "Gesundheitssystem: ist ebenfalls keine originäre Aufgabe des Staates"
-> Das ist grundsätzlich richtig, aber in D wird eine deutliche Mehrheit für ein staatliches System stimmen. Und wenn man sich Amerika oder UK anschaut gibt es durchaus Argumente für das deutsche System. Trotzdem sehe ich auch den Reformbedarf. Hin zu einer kostengünstigen Grundversorgung. Wer mehr möchte, kann sich privat versichern. Wir werden die Maximalversorgung für alle nicht mehr lange gewähren können - zumal wenn wir jedes Jahr Hunderttausende in das Sozialsystem importieren.

@BodoBagger: "By the way, Rente...wird ausschliesslich aus den Rentenversichungsbeiträgen, die diese in ihrem Arbeitsleben gezahlt haben finanziert."
-> Nein, über 100Mrd kommen jährlich aus dem Steuertopf. Aber ich gebe Ihnen grundsätzlich recht, auch hier gilt: partizipieren immer mehr aus diesem Topf, wird das allgemeine Niveau sinken. Das ist speziell dann bitter, wenn Leute Rente empfangen, die wenig bis nichts einbezahlt haben oder wenn sie der Gesellschaft keine Kinder gegeben haben, die jetzt in der Lage sind, den Topf zu füllen.
Mueller13
14.06.2022, 11:57 Uhr
es koboldet wieder
@Kobold (Zitat): "Anhand zugänglicher Zahlen kann man sehen, wie der Nordafrikavergleich einzuordnen"

-> Genau diese Zahlen sind doch Ihr größter Feind. Ihre Fachkräftepropaganda wurde 7 Jahre nach der "Großen Einwanderung" vollständig widerlegt. Die 2015 gerufen haben "wir haben hier ein Problem" hatten vollumfänglich recht.
Weit über die Hälfte der 2015 Gekommenen lebt von Sozialleistungen des Staates und das trifft insbesondere auf die Syrer zu, die ja angeblich gut ausgebildet waren. Was meinen Sie, was mit den noch ungebildeteren Afghanen passieren wird, die gerade in Größenordnungen importiert werden?
Die Hoffnung bei den Ukrainern wird sich auch nicht erfüllen. Einige werden bleiben. Das ist gut. Regelmässig bemerkt man den Migrationshintergrund bei Osteuropäern nach einer Generation nicht mehr, weil sie sich assimiliert haben.
Aber: die letzten Meldungen, die ich so über den Buschfunk vernommen habe, waren: "ukrainische Großfamile mit 13 Personen, mit 25 Personen, mit 15 Personen...". Alle wissen Bescheid, keiner sagt etwas. Diese Leute werden NIE einen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten. Sie werden lediglich von uns alimentiert werden. Das kann man als Kobold natürlich bejubeln. Aber auch Sie würden in Ihre Familie niemanden aufnehmen, der Ihnen nur auf der Tasche liegt und mit höherer Wahrscheinlichkeit für Ärger sorgt. Aber beim Staat ist das kein Problem, da obliegt die Finanzierung und der Ärger den anderen...

Zitat Kobold: "Rente. Da hat auch die "Partei des Ostens" noch keine vernünftige Lösung gebracht."
-> Falsch, es existiert ein Rentenkonzept der AfD. Teile davon sagen mir zwar nicht zu, weil es von falschen Voraussetzungen ausgeht, aber das würde hier zu weit führen. Letztendlich geht es aber in die Richtung: deutsche Staatsbürger sollen besser gestellt werden. Das wird Ihnen nicht gefallen, macht aber Sinn.

Zitat Kobold: "Ebensowenig fehlt eine Lösung für die ausbleibenden Gewerbesteuern in den ostdeutschen Kommunen, weil die Stammfirmen wo anders sitzen."
-> Sie haben keine Ahnung, wie Gewerbesteuern verteilt werden. Vielleicht machen Sie sich erstmal schlau, ehe Sie hier umherschwurbeln.
Mister X
14.06.2022, 12:19 Uhr
Freiwilliges Jahr
Wie sagt Steinmeier, „ Wir haben das beste Deutschland aller Zeiten.“ Dazu eine Frage, welches Deutschland meinen Sie Herr Steinmeier?
Weiter möchte Steinmeier ein Pflichtjahr für junge Leute einführen. Was soll das denn, will er damit die vielen Fehler die von den Regierenden in der Pflege, bei der Bundeswehr, bei der Bildung und und gemacht haben ausgleichen? Und das mit mit möglichst wenig Geld? Sollen die Freiwilligen den Schund wegräumen, den uns die Regierenden hinterlassen haben.Wann übernehmen die Regierenden einmal die Verantwortung für ihr handeln und die Milliarden Euro Steuerverschwendung? Darüber sollte der Bundespräsident einmal nachdenken und nicht darüber, wie man den Bürger noch mehr Schröpfen kann. Oder bekommen die so genannten Freiwilligen den Mindestlohn von 12 Euro? Und das ist ja schon ein Witz.
Mueller13
14.06.2022, 12:42 Uhr
Das Gemeinwohl ist eine Fata Morgana
Rente. Die deutsche Altersvorsorge wird häufig mystifiziert. Ich habe vor einigen Jahren meine Diplomarbeit über einen Teilaspekt geschrieben (private Vorsorge), weil einige auf die irre Idee gekommen sind, dass man mit den staatlichen Zulagen ein tolles Geschäft macht - das konnte ich widerlegen. Meine Thesen von damals haben sich bewahrheitet - Riester und Co sind nichts für die Allgemeinheit und mit harten Unsicherheiten verbunden.

Ich höre häufig die Meinung, dass eine hohe Einzahlung heute, eine hohe Rente in Zukunft garantiert. Das ist eine im Einzelfall grenzwertige Aussage und auf die Allgemeinheit bezogen sogar falsche Aussage. Man erwirbt mit seinen Einzahlungen nur einen Anspruch auf Zahlungen in Zukunft. Ob es eine Zahlung gibt und wieviel das sein wird, wird aber erst in der Zukunft festgelegt. Im Umlagesystem kann man nur das ausschütten, was zum Zeitpunkt t+x in die Kasse kommt und NICHT, was zum Zeitpunkt t eingezahlt wurde.

Im übrigen haben private Vorsorger häufig das gleiche Problem. Wer jetzt in Aktien, Häuser, Edelmetalle investiert, muss auch in 25 Jahren jemanden finden, der es ihm wieder abkauft. Derjenige der den Umlagetopf der gesetzlichen Rentenversicherung nicht füllt, weil es ihn nicht gibt, wird auch dem privat Vorsorgenden nichts abkaufen. Das kapieren aber die wenigsten. Deshalb brauchen wir ja auch eine vernünftige Familien- und Bildungspolitik und nicht Wokoharam und die verfehlten Zuwanderungsorgien.

@Disko: mal eine kurze sehr vereinfachte Milchmädchenrechnung. Eckrentner. 45-50 Jahre 20Prozent seines Einkommens eingezahlt. Nehmen wir an, er verdient jährlich 100 und rechnen wir ohne Zinseszins, weil es relative Betrachtungen sind.
100*0,2*45=900 hat er eingezahlt.

Was bekommt er raus? Wo liegen wir? Bei rund 45Prozent des letzten Gehalts, was natürlich wieder 100 ist.
100*0,45=45 Auszahlung pro Jahr. Als Mann habe ich bei Rentenbeginn statistisch noch eine Lebenserwartung von 10 Jahren (68 Jahre Rente vs. 78Jahre tot).
45*10=450 bekommt er insgesamt raus.

Überschlägig sieht das nicht nach einem tollen Investment aus.
Kobold2
14.06.2022, 19:49 Uhr
Typische Poiltikertaktik
Ausweichen , ablenken, aber nur nicht beim Thema bleiben.
Es ging in meinem Kommentar rein um das für die abgehängte Provinz herbeigeschriebene Nordafrika-Flair . Ich kann keines ausmachen und wenn, dann wäre es wohl mal ein wenig Abwechslung in die trostloser werdende Gegend. Aber gleich darauf wird parteitreu wieder nur mit einer Gruppe argumentiert die sich nicht einbringt.
Dann doch noch mal den Artikel lesen.
Das man mit dem Rentenkonzept der eigenen Partei selbst nicht zufrieden ist und die falschen Vorausetzungen erwähnt ist doch nur die Bestätigung, dass man nichts gescheites zum Vorbringen hat. Die beabsichtige Besserstellung passt schon mal nicht zu unserem Grundgesetz.
Von der Verteilung der Gewerbesteuer habe ich auch keine Ahnung, des halb hab ich darüber auch nicht geschrieben, auch wenn sie mir selbiges andichten wollen.
Ansonsten kann ich Ihnen gerne mal eine Tourliste meiner Woche zukommen lassen, dann können Sie sich selbst quer durchs Land überzeugen, wie es denn um ihre ach so arbeitsunwillige und nur auf der Tasche liegende Zielgruppe
bestellt ist. Vorsicht, dabei sind auch noch ne ganze Reihe, denen sie werder im Gespräch noch optisch die Herkunft anmerken. Das sind dann wohl Zahlen vor denen ihre Partei Angst hat, da das Hass und Hetzkonstrukt darunter zusammenbricht.
Vor ihen Zahlen habe ich keine Angst denn die herbeigeschwurbelte Panik ist nicht die Realität in Deutschland und wird es auch nicht.
Mueller13
15.06.2022, 17:54 Uhr
Taktik? Nein, Meinung.
Zitat Kobold: "die abgehängte Provinz"
-> Die abgehängte Provinz hat durchaus ihren Charme. Im übrigen hat die abgehängte Provinz mittlerweile geringere Arbeitslosenquoten als Berlin, Duisburg, Dortmund, Hamburg, Köln oder Bonn.
Wenn Sie sich abgehängt fühlen, dann sollten Sie Ihr Hab und Gut auf Ihren Trailer packen und schleunigst in eine der oben aufgeführten Boomcities übersiedeln.
Ja, davon abgesehen kann ich gerne auf Bereicherungen der Art
https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=306614
https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=278882
https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=240395#77635
verzichten. Ich habe mir die Provinz bewusst als Wohnort ausgesucht, weil ich darauf keine Lust verspürte.

Zitat Kobold: "Von der Verteilung der Gewerbesteuer habe ich auch keine Ahnung"
-> Dann bietet es sich aus Ihrer Sicht an, darüber NICHT reden zu wollen... eine Verteilung jenseits der Hauptniederlassungen existiert nämlich bereits.

Zitat Kobold: "Das man mit dem Rentenkonzept der eigenen Partei selbst nicht zufrieden ist und die falschen Vorausetzungen erwähnt ist doch nur die Bestätigung, dass man nichts gescheites zum Vorbringen hat."
-> Ich würde Ihnen meine Vorbehalte gerne erklären, vermute aber, das würde Sie latent überfordern (siehe eben). Und da es Ihnen hier vorrangig ums Trollen geht, spare ich mir die Zeit.

Zitat Kobold: "können Sie sich selbst quer durchs Land überzeugen, wie es denn um ihre ach so arbeitsunwillige und nur auf der Tasche liegende Zielgruppe
bestellt ist."
-> Ich arbeite in der Logistik/Lager/Handelsbranche. Ich habe wöchentlich mit Leuten wie Ihnen (aus aller Herren Länder) Kontakt. Wenn Sie meine Texte nicht unter der Credo "was erzählt der Nazi schon wieder" lesen würden, wüssten Sie dass ich diese Leute nicht als unser Problem betrachte.
Unser Problem sind die 50Prozent, die nicht den Weg zur Arbeit finden... die finden wir dann in solchen Artikeln:
SZ: Hartz-IV-Kosten für Ausländer fast verdoppelt
FAZ: Mehrheit der Syrer bekommt Hartz IV

Deshalb kein (Ausländer)Hass oder Hetze aber ein eindeutiges Votum für geregelte Zuwanderung und v.a. eine Familienpolitik, die diesen Namen verdient.
Kobold2
15.06.2022, 20:23 Uhr
Och ne
Wie hoch ist der Flüchlingsanteil in unseren Provinzdorf ..... irgendwo im niedrigen einstelligen Prozentbereich und davon sind noch nicht mal alle aus Nordafrika.
Aber man fühlt sich so, wenn man hier mal durchs Städchen wandert.
Alles Klar....
Was bei ihnen in der Firma auftaucht, ist wohl weniger das was in Deutschland lebt, sondern nur arbeitet.
Abgehängt ist die Region und nicht meine Person. Ich komme seit Jahren genug rum und habe ausreichend Vergleiche .
Die niedrige Arbeitslosenquote liegt auch daran das viele der abgehängten Provinz den Rücken gekehrt haben und das Stadtbild vorrangig aus Rentern und nicht aus Nordafrikanern besteht.
Ich wäre da weniger stolz drauf.
Vergessen wird in ihren Reihen auch gerne, daß vielen der Arbeitsmarkt, Sprachkurse etc. verwehrt bleiben, weil der Amtschimmel nicht selten, so wahnsinnig motiviert ist.
Aber ihre Reihen suchen die " Probleme" auffallend nur in einer Ecke und wenn sie auf dieses Defizit hingewiesen werden sind die anderen die Trolle...
diskobolos
15.06.2022, 21:47 Uhr
Rentenrechnungen nach Müller13 und Bodo Bagger
Ich kann Ihre Rechnungen nachvollziehen und für eine Überschlagsrechnung sind sie auch o.k.

Wenn man aber an einigen Stellschrauben die richtigen Werte einstellt, sieht das Bild schon etwas anders aus: Die Lebenserwartung eines Neurentners mit 66 Jahren beträgt nicht nur 10, sondern ca. 19 Jahren und weicht damit (logischerweise) von der eines Neugeborenen ab.
Ihre 95 Jahre haben Sie , Bodo, ja in Ihrer Rechnung schon selbst kassiert.

Aber etwas ganz entscheidendes haben Sie beide gar nicht berücksichtigt: Die GRV leistet nämlich viel mehr:
Sie zahlt nämlich auch Witwen- und Waisenrente, Rente bei Erwerbsminderung und trägt REHA-Maßnahmen bei schweren Erkrankungen. Und schließlich schützt sie auch vor dem "Risiko" sehr alt zu werden und ohne Geld dazustehen. Sie ist also im besten Sinne eine VERSICHERUNG gegen verschiedene Risiken und kein Sparkonto.
Herr Taft
15.06.2022, 23:12 Uhr
mal ein Versuch...
....als es noch die Wehrpflicht gab hat sich eigentlich niemand darüber beschwert. Ich selbst durfte das "genießen"... und wenn man die Sache etwas sportlich nahm, war es gar nicht schlimm... Im Ernst, tatsächlich hat mir der Dienst direkt Spaß gemacht.

Heute gibt es das FSJ... keine schlechte...aber nicht jedermanns Sache. Ich kenne einen jungen Mann, der darüber seine Berufung gefunden hat und trotz Abitur und vielen Chancen und aktuell schlechtem Gehalt jetzt lieber als Erzieher mit Kindern arbeitet.

Ich denke, dass die Bundeswehr...oder davor eben die NVA oder auch das soziale Engagement im FSJ niemandem geschadet hat. Die Einen lernten Kameradschaft und Durchhaltevermögen, die anderen, wie wichtig Empathie ist.

zur ausufernden Diskussion hier möchte ich eigentlich gar nix sagen.... aber was ein (Gott sei's gedankt) lange stummer Ex-Gebrauchtwagenhändler, der sich selbst als in Teilen rechtsradikal oder rechtsextrem ... je nach lesart... bezeichnet hier so ablässt... ist wirklich unterirdisch.

Die Erfahrungen mit "Nichthiergeborenen", die dieser Herr hier anführt können durch die rechte, fremdenfeindliche Brille betrachtet nicht objektiv sein.

Ich fände eine Wiedereinführung eines Gesellschaftsdienstes für junge Menschen nicht schlecht. Sie lernen dabei, dass es wichtig ist, auch mal etwas für andere zu tun...etwas, was allen nützt. Dabei spielt es keine rolle, ob es im Kindergarten oder im Schützenpanzer ist.
Bodo Bagger
16.06.2022, 06:28 Uhr
Nein Diskobolos, die Lebenserwartung eines Neurentners beträgt nicht
19 Jahre und auch das Regelrententeintrittsalter liegt in Deutschland noch immer bei 67 Jahren.

Die Lebenserwartungen im Median liegen laut statistischen Bundesamt liegen nach wie vor, auch perspektivisch für jetzt neu geborenen Jungen bei 78,6a bzw. 83,4a für Frauen.
Damit ist Ihre postulierte Rentenauszahldauer von 19 Jahren Schall und Rauch. Es bleibt dabei, dass Männer im Durchschnitt 11,6 Jahre und Frauen 16,4 Jahre Rente erhalten.

Im Gegenteil müsste man dann bei der Rentengerechtigkeit sogar berücksichtigen, dass z.b. Personen, die 45 Jahre lang eingezahlt haben und kurz vor Renteneintritt stehen und dann versterben gar nichts von ihren Rentenversichungsbeiträgen sehen. Das selbe trittt auch auf deren Hinterbliebene zu, abgesehen von einer Witwenrente, die einen kleinen Teil der Beträge wieder zur Auszahlung bringt, jedoch stark gedeckelt ist.

By the way, selbst in der ferneren Lebenserwartung, die sich auf das Basisalter 65 bezieht haben Männer bei Regelrenteneintritt mit 67 Jahren keine 19 Jahre Rentenerwartung sondern lediglich 15,9Jahre.
diskobolos
16.06.2022, 08:15 Uhr
Nein Bodo,
Die Lebenserwartung eines 66-Jährigen ist ca. 85 Jahre (bei Männern natürlich kürzer, bei Frauen länger) und damit deutlich höher als bei einem Neugeborenen. Ein Mensch dieses Alters kann nämlich nicht mehr mit 20 durch einen Verkehrsunfall zu Tode kommen.
Das Renteneintrittsalter liegt noch nicht bei 67, sonderen 2022 bei 65 Jahren + 11 Monaten.
Für alle, die vorher in Rente gehen, ob mit oder ohne "Abschläge" sieht die Rechnung noch günstiger aus.

Aber entscheidend ist der Charakter der Rente als eine Versicherung mit Leistungen in vielen Fällen. Wird jemand z. B. mit 50 erwerbsunfähig, erhält er auch eine lebenslange Rente. Ich persönlich bin froh, dass ich das nicht in Anspruch nehmen musste. Den Beiträgen dafür trauere ich nicht nach.

Aber selbst wenn man zur Meinung kommt, man müsste das Rentensystem umkrempeln: Die Ansprüche der aktuellen und zukünftigen Rentner MÜSSEN erstmal abgedeckt werden. Und darüberhinaus ist sicher kein Geld vorhanden
Mueller13
16.06.2022, 18:01 Uhr
Nein Diskobolos,
so können Sie natürlich auch nicht argumentieren - und das wissen Sie vermutlich auch.
Ja, die Lebenserwartung eines 68jährigen ist höher als 10 Jahre. Würden wir aber Ihre 19 nehmen, würden wir all die ignorieren, die 45 Jahre eingezahlt haben und dann mit 62-67 Jahren sozialverträglich abgelebt sind. Was machen Sie mit denen in Ihrer Rechnung? Wir haben die Rechnung aus der Sicht eines 16-24jährigen zu sehen und nicht aus der der eines 68jährigen. Und diesbezüglich sind wir näher an den 10Jahren als an ihren 19Jahren.

Was das Renteneintrittsalter betrifft, so steht bei mir Stand jetzt eine 68 auf dem Papier. Aber all die u50jährigen können entspannt davon ausgehen, dass dieser Termin nicht zu halten sein wird.

Was die Erwerbsunfähigkeit betrifft: naja, darauf sollte man sich bei der GRV lieber nicht verlassen und wenn doch gibt es ein Leben am Existenzminimum. Was in meinen Augen auch in Ordnung ist, es steht ja jedem frei eine Zusatzversicherung abzuschließen. Wenn man frühzeitig damit anfängt, hält sich der Betrag auch im Rahmen, aber 30-60Eu muss man dafür im Monat opfern.

Ja, wir werden überlegen müssen, was wir mit der RV machen. Ein weiter so wird es nicht geben, aber niemand traut sich an die Nummer ran, weil speziell CDU und SPD dort ihr Wählerklientel verorten. Deshalb spielen wir das Kaninchen vor der Schlange. Ich spreche mich für das Umlagesystem aus, aber wir werden die Leistungen schrumpfen müssen, weil es sonst schlicht unfinanzierbar wird. Es ist z.B. zu hinterfragen, ob die Witwenrente noch zeitgemäß ist. Ursprünglich gedacht für die Versorgung der haushaltenden Frau stimmt dieses Gesellschaftsbild einfach nicht mehr. Wir müssen überlegen, ob wir wirklich Renten über 1500 Euro auszahlen können oder ob wir lieber die unteren anheben. Und klar, Beamte haben auch in dieses System einzuzahlen.
Mueller13
16.06.2022, 18:27 Uhr
@Oberlehrer aus dem Ländle
Grundsätzlich sind wir hier sogar beieinander. Auch ich spreche mich für dieses Jahr für Deutschland aus. Im Zuge der Gleichberechtigung natürlich für beide Geschlechter.
Neben dem Erwerb von Wissen und sozialen Fähigkeiten trägt es unmittelbar zur Menschwerdung bei. Es schadet eben nicht, wenn der verwöhnte Sohn, die verwöhnte Tochter mal mit anderen Gesellschaftsschichten und "niederen Aufgaben" konfrontiert wird. Wir müssen unsere Landesverteidigung umstrukturieren, wir brauchen unterstützende Hände in der Pflege, in den Kindergärten, bei den Kulturdenkmalen, im Naturschutz usw. Ja, das wird auch Geld kosten, die Strukturen müssen erst aufgebaut werden, aber ich denke, wir bekommen das als Gesellschaft auch wieder zurück.

Zitat Lehrer Schnauz: " aber was ein (Gott sei's gedankt) lange stummer Ex-Gebrauchtwagenhändler, der sich selbst als in Teilen rechtsradikal oder rechtsextrem ... je nach lesart... bezeichnet hier so ablässt... ist wirklich unterirdisch."
-> Ich freue mich, dass Sie mich vermisst haben.^^ Mal sehen, vielleicht finde ich wieder häufiger Zeit Ihre schriftlichen Absonderungen richtig zu stellen.

Und nein, ich habe in meinem Leben noch nicht ein Auto als "Gebrauchtwagen" verkauft. Weder beruflich noch privat. Insofern wird in Ihnen mehr "Gebrauchtwagenhändler" stecken als in mir.
PS: ich frage mich, warum Sie "Gebrauchtwagenhändler" hier in einen abschätzigen Kontext setzen. Es kann nicht jeder mit dem Gehalt eines Ingenieurs aus dem Ländle die lokalen Neuwagenhersteller beglücken.
Ich kaufe z.B. aus Gründen der Nachhaltigkeit nur gebrauchte Wagen.^^
diskobolos
16.06.2022, 19:39 Uhr
Mit Argumenten kann man gut diskutieren, Müller
Das meine ich jetzt als Lob. Es gibt ja auch Leute, die wollen hier nur mal ihre Unzufriedenheit mit der Welt herausschreien und haben keine Ahnung vom Thema.

Ihrem letzten Abschnitt kann ich weitestgehend zustimmen. Bis auf eine Kürzung der höheren Renten. Diejenigen haben ja entsprechende Beiträge eingezahlt. Ich glaube, dass eine Kürzung der Ansprüche nicht beim BVG durchginge. In die Rentenversicherung haben die Parteien schon viel zu viel hineinregiert und ihr Klientel aus den Kassen bedient. Das geht immer zu Lasten des Vertrauens in die GRV.

"Was das Renteneintrittsalter betrifft, so steht bei mir Stand jetzt eine 68 auf dem Papier." Dann dürften Sie aber der einzige sein. M. E. erhöht sich das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67.

Bei der Erwerbsminderungsrente der GRV gab es doch vor kurzem eine Verbesserung. Damit habe ich mich aber nicht weiter beschäftigt, da es nicht auf mich zutrifft.
Bei privaten Berufsunfähigkeitsversicherung wurde früher oft empfohlen, bei Abschluss auch eine Rechtsschutzversicherung mit abzuschließen, weil es ohne Gerichtsbeschluss nur sehr selten zu einer Zahlung käme.

Ihr Fall, dass jemand kurz nach oder vor Rentenbeginn stirbt, mag für denjenigen schade sein. Das Risiko im Alter ohne Geld dazustehen, ist nicht eingetreten. Êr braucht dann auch kein Geld. Genau so geht es jemanden, der eine KFZ-Versicherung abschließt und dann keinen Unfall hat.
Dagegen steht der Fall eines 30-Jährigen, der nach einem Badeunfall querschnittsgelähmt ist und 50 Jahre Leistungen bekommt. In beiden Fällen kann man diskutieren, ob es Glück oder Pech ist.
Mueller13
17.06.2022, 07:58 Uhr
@Diskobolos
Mea culpa. Sie haben recht. 67 Jahre ist der derzeitige Renteneintritt. Die 68 für alle nach 1974 Geborenen waren ein Antrag aus dem letzten Jahr, der dann nicht umgesetzt wurde.

Aber Sie wissen ja... die 68 wären eher mein niedrigster Erwartungswert...
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)