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Mi, 12:18 Uhr
08.06.2022
nnz-Leserfotos

Jeder Ort ist kahl rasiert

Wer in den letzten Jahren im Harz unterwegs war, dem können die tiefgreifenden Veränderungen im Landschaftsbild nicht entgangen sein und trotzdem schockiert der radikale Wandel immer wieder. So erging es auch einem nnz-Leser, der mit dem Fahrrad im Oberharz unterwegs war…

Unterwegs bei Trautenstein, 2020. Links im Bild sind bereits ausgetrocknete Bäume zu erkennen (Foto: privat) Unterwegs bei Trautenstein, 2020. Links im Bild sind bereits ausgetrocknete Bäume zu erkennen (Foto: privat)


„Seit 15 Jahren sind wir regelmäßig mit den Rädern im Harz unterwegs, meistens im Südharz manchmal aber auch weiter oben. Nach all der Zeit kannten wir jeden Weg und jeden Stein aber etwa seit einem halben Jahr ist es so, als würden wir durch komplett neue Landschaften fahren“, schreibt uns der nnz-Leser.

Der gleiche Ort zwei Jahre später, Blick auf das Vorbecken der Rappbodetalsperre (Foto: privat) Der gleiche Ort zwei Jahre später, Blick auf das Vorbecken der Rappbodetalsperre (Foto: privat)


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Vor knapp zwei Jahren war man bei Trautenstein noch durch den Wald gefahren, beim letzten Besuch am vergangenen Pfingst-Wochenende war davon fast nichts mehr zu sehen. „Und es ist überall so, jeder Ort da oben ist wie kahl rasiert“, schreibt der Radfahrer, die Veränderungen habe man schon länger wahrnehmen können und es sei klar gewesen, dass etwas passieren müsste, dennoch sei der Anblick immer wieder schockierend.
Eindrücke aus dem Oberharz zwischen Trautenstein und Sophienhof (Foto: privat)
Eindrücke aus dem Oberharz zwischen Trautenstein und Sophienhon (Foto: privat)
Eindrücke aus dem Oberharz zwischen Trautenstein und Sophienhof (Foto: privat)
Eindrücke aus dem Oberharz zwischen Trautenstein und Sophienhof (Foto: privat)
Eindrücke aus dem Oberharzzwischen Trautenstein und Sophienhof (Foto: privat)
Autor: red

Kommentare
Helena2015
08.06.2022, 13.09 Uhr
Kahl rasiert mit viel Windpotential ...
... da wäre eine Aufforstung doch echt gar nicht so toll ... aber ein echt toller Platz für alternative Energien ... Windräder mögen doch viel Wind und da wo sie derzeit stehen, ist der Bau, die Unterhaltung und der Rückbau teurer als das, was sie jemals liefern können.

Also Grüne ran an die Arbeit, denn alle Projekte von euch sind fragwürdig und greifen nur dem Volk mehr und mehr in die Tasche, da kommt es doch auf noch ein Projekt nicht mehr an.

P.S. an Windräder gehen auch keine Borkenkäfer.

Ironie und doch so wahr ...
henry12
08.06.2022, 14.35 Uhr
@Helena2015
Helena kommt aus der griechischen Mytologie und da ist der Weg zu Kassandra nicht weit , der Seherin. Schon sind wir wieder in der Echtzeit.
Solche Vorschläge gibt es bereits. Den Vorschlag von Sachsen Anhalts Landesenergieminister Armin Willingmann (SPD), künftig auch Waldregionen zum Bau neuer Windkraftanlagen zu nutzen.
Das könnte auch eine Alternative zur Aufforstung sein, hatte Willingmann jüngst erklärt. Sven Schulze ( CDU), Minister für Wirtschaft, Forsten und Tourismus in Sachsen Anhalt, findet das auch. "Das betrifft vor allem Gegenden, in denen man massiv Aufforsten müsste."
Ich hatte schon Angst, das der Harz wird zur Heide wird. Nein, er wird zum Energiepark. Die Lage ist günstig, die Gelegenheit auch. Ironie off.
Paulinchen
08.06.2022, 16.09 Uhr
So was, kommt...
... raus, wenn man den Wald mit der Kettensäge hegt und pflegt. Millionen mit dem Holz verdient und keinen. Cent für die Aufforstung investiert.
Schlimm, wenn der ungebildete Mensch moderne Technik in die Hand nimmt und glaubt, dass der Wald ein Selbstlaeufer und eine Gold/Geldgrube ist.

Anmerkung techn. Support:
Es wird durchaus, deutlich sichtbar, im Harz, aufgeforstet!
Herr Taft
08.06.2022, 17.26 Uhr
Nee, Paulinchen...
... sowas kommt raus, wenn man den Klimawandel ignoriert. Der Kahlschlag ist die Folge von mehreren trockenen Sommern und einer Monokultur aus die Trockenheit nicht vertragenden Fichten.

Wir brauchen Wald um das CO2 zu binden und Windräder um co2-frei bzw. Co2-Arm Energie zu erzeugen... Damit unsere (Ihre - ich hab noch keine) Enkel vielleicht auch noch etwas Freude an Ihrer Umwelt haben und nicht in einer Wüste leben müssen.

Das Totholz entfernt wird ist notwendig und richtig, die Aufforstung erfolgt planmäßig mit Mischwald... Jedenfalls wurde das so in der nnz mal veröffentlicht, wenn ich das noch richtig weiß.
Helena2015
08.06.2022, 18.48 Uhr
Nein, Lehrer Schnauz ..
Klimawandel (Mehrzahl) und Erderwärumung gibt es seit Jahrmillionen so wie es auch seit Bestehen der Menschheit Seuchen und Pandemien gibt, nur gab es da bei Ersteren noch keine Menschen, die daraus eine Katastrophe machen konnten.
Wobei die größte Katastrophe darin von DE gesehen wird, weniger von anderen Ländern, selbst in der EU nicht von jedem Land.
Aber wenn über Jahrzehnte das Geld in Massen in andere Länder transferiert wird, sind irgendwann die Kassen leer, da hilft eben Panikmache gut, um die Kassen durch neu erfundene Steuern wieder zu füllen.
Neuester Widerspruch ist doch ganz deutlich zu erkennen. Vor Jahren sollte Elektroenergie eingespart werden, nun sollen Autos damit betrieben werden, natürlich wird diese Enegie dann mal ganz schnell teurer (Ausreden dafür gibt es ja genug dafür).
Weiterer Widerspruch ... es werden schwere Waffen in die Ukraine geliefert, ob die Wohl mit Elektro betrieben werden? Und wo bitte kommt das Geld hierfür her?
Ich meine, die gesamte Politik, besonders die "neue" Regierung ist derart unehrlich gegenüber dem eigenen Volk, wir sind einzig und allein nur noch die Kühe, die gemolken werden (sh. neuester Witz, Spritpreissenkung + 9 Euro-Ticket).
Zweites aber sehr praktisch, denn bei derart vollen Verkehrsmitteln ist mit Sicherheit die nächste Pandemierunde im Herbst vorprogrammiert.
In diesem Sinn einen erholsamen Feierabend.
grobschmied56
09.06.2022, 01.29 Uhr
Nee, Lehrer Schnauz...
... Wald brauchen wir schon, aber Ihre Windrädchen, die sind ungefähr so nützlich wie ein Loch im Kopf. Sie begreifen es einfach nicht, daß mit diesem lächerlichen Elektroschrott die Energieversorgung einfach nicht gesichert werden kann.
Während man in Futschland mit Massen von Steuergeld noch die Technik von Vorgestern pampert und subventioniert, wird in anderen Ländern die Energieerzeugung der Zukunft geschaffen. Kernreaktoren mit neuer Technik, und Fusionsmaschinen, die in Zukunft jedes Windrädchen alt aussehen lassen.
Wir werden von den unfähigen Grünen ins Biedermeier zurückgebombt.
Die Zukunft wird woanders gemacht.
Herr Taft
09.06.2022, 11.16 Uhr
Ja... Klimawandel gab es immer...
... Aber wissenschaftlich belegt noch nie in diesem Tempo. Ebenso belegt ist, dass die Menschheit daran einen Anteil hat, der darin begründet liegt, dass Treibhausgase(in dem Fall CO2) , die über Millionen Jahre in Pflanzen gebunden wurden - und eben heute als Öl, Gas und Methan als fossile Brennstoffe vorliegen- binnen ein paar 100 Jahren (durch Verbrennung als CO2) wieder in die Atmosphäre entlassen wurden. Zeitgleich hat die Menschheit Wälder abgeholzt und die Meere vergiftet. Deswegen ist die Natur nicht in der Lage die gewaltige Menge CO2 wieder zu binden. Im Ergebnis beschleunigt das viele Treibhausgas die möglicherweise tatsächlich ohne menschliches Zutun stattfindende Erwärmung und verstärkt sie. Durch diese Beschleunigung hat eben die Natur auch nicht die Chance sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen....weswegen die Pflanzen eben einfach aufgeben und absterben, ohne dass Zeit gewesen wäre, dass sich neue Arten ansiedeln. In der Folge kommt es zur Versteppung mit anschließender Erosion. Ist doch eigentlich nicht schwer zu verstehen.

Die Narrative vom Grobschmied werden durch dauernde Wiederholung nicht richtiger. Ich mag da gar nicht drauf eingehen. (don't feed the troll).
Psychoanalytiker
09.06.2022, 11.17 Uhr
Lehrer Schnauz und Helena2015
Der Lehrer Schnauz möchte CO² einsparen, auf den ersten Blick, gut so.
Helena2015 fragt, ob schwere Waffen zukünftig mit Elektro angetrieben werden, auch sehr richtig.

Die Essenz daraus: Es funktioniert nicht, wenn das Klima einseitig gerettet werden soll und gleichzeitig in Kriegen gekämpft wird.

Europäische Politiker sahen keine Kriegsgefahr mehr in Europa. So kam es, dass die Wehrpflicht abgeschafft wurde und "Kriegsmaterial" so vor sich hingammelte. Und wenn mal jemand das bemängelte, wurde er als "Spinner" bei Seite geschoben, dann aber kam "Putin".

Da waren die Politiker und/oder Pazifisten überrascht, dass es doch noch Krieg fast "vor unserer Haustür" geben kann. Und selbst die grün-sten unter den GRÜNEN fordern, ja schreien sogar, nach schweren Waffen für die Ukraine.

Und die selben Politiker wollen jetzt in Deutschland bis 2030 und in Europa bis 2035 Verbrennungsmotoren wegen des Klimaschutzes abschaffen? Wie kurz gedacht, wie doof ist das denn? Ist man kurzsichtig und naiv, um mal weiter zu denken ?

Selbst wenn "Wladimir Putins" aktueller Krieg dann vorbei sein wird, so gibt es weitere "Putins", die Europa gegenüber nicht gut gesonnen sind.

Die haben dann "Kriegsgerät mit Verbrenner" und wir, um CO² einzusparen "Panzer mit Elektromotoren". Die Gegner fahren mit Tankwagen an ihr Kriegsgerät heran, tanken auf, und wir ... wir suchen nicht vorhandene Ladesäulen in Wald und Flur auf und versuchen, die Akkus voll zu kriegen, um bestehen zu können. Pures Schubladendenken, ohne Zusammenhänge zu überlegen.

Und aktuell fliehen Ukrainerinnen mit Ihren Kindern und Eltern oft mit PKW und Bus nach Polen, Deutschland, in die EU. Und das mit Verbrennern, wie wir sie abschaffen wollen. Nun stelle man sich ganz einfach mal vor, diese Menschen müssten schon jetzt mit E-Antrieb flüchten. Meine Fantasie reicht da jedenfalls, um Megastaus an den wenigen Ladesäulen, oder Kurztrips mit Reichweiten von max. 200 km zu sehen.

Kann man nicht einfach die Verbrenner optimieren und Antriebe schaffen, die keine dezentralen Ladestationen erfordern. Ich jedenfalls möchte nicht mit einem Elektro-Kurzstrecken-Auto und einer Solarzelle auf dem Dach vor den "Putins dieser Welt" flüchten müssen ... .
RWE
09.06.2022, 12.51 Uhr
Das Hauptproblem ist der Mensch
aber es geht um die menschgemachte Monokultur Nadelwald, die lange im Harz vorherrschte. Jetzt wird Mischwald aufgeforstet und der ist widerstandsfähiger gegen Wetterextreme.
henry12
09.06.2022, 13.13 Uhr
Wir werden uns noch wundern
"Hinter den Kulissen arbeiten Umweltverbände und EU-Politiker der Grünen nach Informationen aus Brüssel schon am nächsten Schritt, so wie es in Spanien bereits angedacht ist: Ab einem bestimmten Stichtag soll auch der Betrieb bereits existierender Benziner und Diesel verboten werden, vorgeblich aus Klimaschutzgründen. Die Möglichkeit, alte Autos mit E-Fuels klimaneutral zu machen, hat die EU ja ebenfalls ausgeschlossen, worauf besonders die Grünen gedrängt hatten.
Zuguterletzt sollten weder Politik noch Autoindustrie den Menschen die Illusion verkaufen, mit der Emobilität werde einfach die bestehende Autoflotte quasi 1:1 ausgetauscht und jeder fährt so weiter wie bisher.
Auch die Gesamtzahl an Fahrzeugen soll begrenzt werden.
In Habecks Wirtschaftsministerium liegen solche Pläne ebenfalls in der Schublade, werden aktuell aber noch nicht kommuniziert; für die Verbraucher gibt es schließlich momentan mehr als genug schlechte Nachrichten zum Thema Energiekosten und -verfügbarkeit."
Für mich sind die Grünen eine Mischung aus NSDAP und Roten Khmer.
Danimaus
09.06.2022, 15.33 Uhr
Alles Gut und Schön...
...nur wenn am anderen Ende der Welt permanent und exzessiv der Regenwald abgeholzt wird, bringen sämtliche Beschlüsse und Verbote, Einsparungen, Umgestaltungen und "Abermilliarden"-Investitionen zum Klimaschutz NICHTS!!!
Was ATMEN wir alle in 20 Jahren?
Sauerstoff ist es dann nicht.
Wir werden nur ABGEZOCKT!
N. Baxter
09.06.2022, 15.37 Uhr
ruhig bleiben
nachfolgende Regierungen können sich dann daran messen, den Schaden zu korrigieren...
Herr Taft
09.06.2022, 15.57 Uhr
Grüne Weltregierung...
... Wäre wohl nötig, damit alle an einem Strang ziehen. Da wir (also global gesehen) recht granular unterwegs sind gibt es eben (wie auch hier im Forum) auch Staatschefs, die der Meinung sind, dass es den Klimawandel schon immer gab, wir da gar nix dagegen tun können und eben lieber noch den letzten Mahagoniebaum abholzen und verhökern. Es gibt eben auch unter Entscheidern (egal ob Unternehmenslenkern oder Staatschefs) Menschen, die kurzfristig und selbstbezogen denken. Bei den Unternehmern und Staatschefs sind es kurzfristige Gewinne, bei manchem hier die Einsparung der erhöhten Kosten.

Niemand hat behauptet, dass Umweltschutz und vorallem die Wiedergutmachung von Jahrhundertealten Fehlern umsonst zu haben ist. Tatsächlich lag genau darin der Fehler, dass Umweltraubbau und Treibhausgasemissionen keinen Preis hatten und somit nicht in die Kalkulation der Endprodukte eingeflossen ist. Hätte jeder Ölkonzern oder Tagebau für die Rückgängigmachung seiner Umweltzerstörung von Anfang an zahlen müssen, wäre Benzin, Atomstrom und Erdgas nie so billig gewesen, wie es war, was von Beginn an für einen sorgsameren Umgang damit gesorgt hätte. Nur deswegen müssen wir jetzt das vielfache aufwenden. Diese Erkenntnis kommt allerdings mindestens 100 Jahre zu spät.

Wenn ich dann noch lesen muss: die Brasilianer roden ihren Urwald, wozu muss ich dann hier die Umwelt schonen... Dann fehlen mir die Worte. Im Umkehrschluss bedeutet das ja: wenn nicht alle mitmachen, macht keiner mit! Dann halt mit Vollgas vor die Wand!

Ja, wir müssen etwas raus aus der Komfortzone, wenn wir die Welt wie sie ist erhalten wollen. Die interessiert es im Übrigen herzlich wenig, wenn wir unsere Lebensgrundlage zerstören... Die grinst und eiert weiter um die Sonne, dann halt ohne uns.
Psychoanalytiker
09.06.2022, 17.52 Uhr
Ach Lehrer Schnauz ...
... wenn ich Ihren Grünen Daumen (und den der anderen "Weltretter") hier betrachte, dann zeigt es mir, dass es in diesem Land und im Europäischen Parlament viele, zu viele "Utopisten mit Kurzsichtigkeit" gibt.

Wenn Sie sich über die Danimaus aufregen, weil diese auf die Abholzung des Regenwaldes hinweist und darauf aufmerksam macht, dass sämtliche Beschlüsse, Verbote ... nichts bringen, dann sage auch ich Ihnen, dass Danimaus völlig Recht hat.

Wenn Sie den Hintergrund der Aussage begreifen, und mal zwischen den Zeilen lesen würden, dann würden Sie verstehenen, dass alle Verbote, Beschlüsse ... nur funktionieren, wenn ALLE, ohne Ausnahme mitmachen würden. Und genau dieses funktioniert nicht, weil unterschiedliche Interessen vorliegen, und KEINER Brasilien stoppen wird.

Wie stellen sie "Weltretter" aus dem kleinen Europa und dem winzigen Deutschland, auf dass zudem immer weniger Menschen weltweit hören, es sich denn vor ? Mit "bitte, bitte, holzt nicht mehr ab", oder mit Handelseinschränkungen, oder mit Maßnahmen gegen Oligarchen, oder mit elektrobetriebenen Spielzeugpanzern ? Ich lach mich kaputt, über solche Fantasien gegenüber Menschen, die nur "Dollarzeichen" in ihren Augen sehen.

Träumt alle weiter, die "Rettung der Erde" funktioniert so, wie Ihr Utopisten es Euch vorstellt nicht, genau so wenig, wie die Theorie des Kommunismus nicht funktionieren konnte. Und das liegt daran, dass Menschen zu erst an sich, und dann nochmal an sich denken.

Wenn China, Russland ... nicht auch massiv mitmachen und Brasilien weiterhin den Regenwald abholzt, könnt Ihr Euch auf den Rücken legen und mit den Beinen strampeln, so lange Ihr wollt, dann wird Eure durchaus gut gemeinte Theorie scheitern.

Und ich bleibe dabei: Wenn Staaten "Krieg spielen", dann werden sie erst Recht nicht ihr "Kriegsspielzeug" freiwillig auf E-Mobilität, Wasserstoff & Co. umstellen, weil wir und Europa es tun (wollen). Elektro-Panzerchen gegen Dieselmotoren, Ladesäulen gegen Tanker, das sind Träume, die nicht funktionieren.

So, und jetzt fahre ich zur Tankstelle, Diesel kaufen, damit ich 950 km und nicht nur 200 km weit komme, wenn "Putin" sich "sein Europa" zurückholen will. Tschüss, und ladet in "Ost" Eure Autos auf.
Herr Taft
09.06.2022, 18.55 Uhr
Ach psychoanalytiker...
... Ich bin in weiten Teilen ja bei Ihnen, aber was mir fehlt ist Ihr Lösungsansatz.

Tatsächlich ist Deutschland nicht alleine mit seinen Bemühungen. Die Skandinavier, die USA und weite Teile Europas machen bereits mit. Das Ganze leider unkoordiniert und mitunter widersprüchlich... Aber hey, es ist besser irgendwas zu tun als gar nix.

Ich freue mich ja schon, dass meine Argumentation von oben keinen Widerspruch erfährt. Vielleicht regt das ja wirklich die grauen Zellen von dem Einen oder Anderen an (sofern vorhanden).

Es ist nunmal so, dass es keine Universallösung gibt. Es sind kleine und hoffentlich schnelle Schritte, die wir gehen müssen. Ich selbst bin auch noch auf meinen diesel angewiesen, geht nicht anders - nicht weil ich den Tesla nicht kaufen könnte(wie mir Paulinchen mal unterstellt hat) sondern weil ich nunmal viel und weit fahre und in meinem Dorf auch kein bahnanschluss vorhanden ist.

Wir werden noch lange, lange Benzin und Diesel verbrennen um von a nach b zu kommen. Um so wichtiger ist es, an anderer Stelle, wo es nur bequem, aber nicht unbedingt notwendig ist, darauf zu verzichten.

Vielleicht sind Grobschmieds atomreaktoren ja tatsächlich ein (übergangsweiser) Weg. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Laufzeiten verlängert werden.

Ich bin jedenfalls froh, dass wir hier (gesittet) diskutieren. Das zeigt ja, dass das Thema in den Köpfen präsent ist....auch, wenn die Meinungen auseinander gehen.

Gerade in einem anderen Artikel hier gelesen und das sollten sich manche hier hinter die Ohren schreiben:"Man muss die Argumente des Anderen nicht teilen, aber man muss sie zulassen, man sollte sich mit ihnen auseinandersetzen, sie widerlegen" - K. v. Dohnani

Eigene Abmerkung: widerlegen... Aber bitte mit Fakten, nicht mit gefühlten Wahrheiten...

Kein Chat - Meinungsaustausch.
Kobold2
09.06.2022, 19.07 Uhr
Super Logik
Wenn die anderen nichts machen, brauch wir es auch nicht und wir warten mal bis die anderen damit anfangen....
Haben wir soviel Zeit????
Weil man hier damit anfängt und andere es nicht nicht begriffen haben, sind wir diejenigen die keine Ahnung haben.....
diskobolos
09.06.2022, 20.22 Uhr
Oh Henry
"Für mich sind die Grünen eine Mischung aus NSDAP und Roten Khmer."
Sie haben in Ihrer Aufzählung nur noch den Teufel vergessen.

Sachliche Kritik kann man immer üben, aber das ist doch völlig maßlos und müsste als Hasskommentar eigentlich gelöscht werden!
Schalten Sie bei Ihrem nächsten Kommentar vorher Ihr Gehirn ein, wenn möglich.
tannhäuser
10.06.2022, 18.15 Uhr
Nichts am Hut...
...mit Satire, Diskobolos?

Bei mir hat Henry12 mit seinem Vergleich genau ins Schwarze getroffen.

Andere finden das Bashing durch Böhmermann und Welke toll und sind begeistert, dafür von der GEZ finanziell belangt zu werden.

Wer das Roden von Wäldern und Schreddern von Vögeln für sein Windrad-Umweltbewusstsein gut findet, bitteschön.

Aber meine ehrliche Meinung mag nihilistisch und fatalistisch sein...Aber ich habe nicht genügend Nerven und finanzielle Reserven für ein schlechtes Gewissen bezüglich der Ururenkel-Generation des Jahres 2099.
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