Do, 16:38 Uhr
21.04.2022
Entdeckt
Wer knabbert denn da an den Bäumen?
Ein Spaziergänger meldete der nnz in den zurückliegenden Tagen eine Entdeckung entlang der Helme bei Nordhausen. Ein zweiter schickte Fotos und so fragten wir bei Naturschutzexperten mal nach...
Biberfraßstelle an der Helme bei Nordhausen (Foto: privat)
Der Verdacht stimmte. Entlang der Helme, vor allem hinter dem Gelände des Unternehmens von Van Asten, scheinen ein oder mehrere Biber unentwegt zu "arbeiten". An mehreren Gewächsen wurden Fraßstellen dokumentiert.
Martin Taeger, der Leiter des Fachgebietes Wasser, Boden und Naturschutz im Nordhäuser Landratsamt, bestätigte der nnz auf Nachfrage, dass der Biber im Bereich des Landkreises Nordhausen keine Seltenheit mehr ist. Die ersten Biber-Feststellungen habe es schon vor etwa 15 Jahren gegeben. So zum Beispiel am Kiesteich bei Windehausen. Dort sei zum Beispiel eine Biberburg über acht bis neun Jahre hinweg nachgewiesen worden, die jedoch mittlerweile verlassen wurde.
Seit etwa zwei Jahren gab es Sichtungen bei Bleicherode entlang der Wipper, aber auch entlang der Bode und seit Ende vergangenen Jahres fühlen sich ein oder mehrere Biber entlang der Bere bei Netzkater oder - wie eingangs beschrieben - an der Helme. Insgesamt registriert der Fachgebietsleiter fünf bis sechs Stellen, an denen sich ein oder mehrere Biber "biberwohl" fühlen.
Wer künftig auf seinen Wanderungen vielleicht noch die eine oder andere Biber-Entdeckung macht, der kann das gerne samt Fotos an naturschutz@lrandh.thueringen.de schicken. Und wenn möglich auch an die nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Biberfraßstelle an der Helme bei Nordhausen (Foto: privat)
Der Verdacht stimmte. Entlang der Helme, vor allem hinter dem Gelände des Unternehmens von Van Asten, scheinen ein oder mehrere Biber unentwegt zu "arbeiten". An mehreren Gewächsen wurden Fraßstellen dokumentiert.
Martin Taeger, der Leiter des Fachgebietes Wasser, Boden und Naturschutz im Nordhäuser Landratsamt, bestätigte der nnz auf Nachfrage, dass der Biber im Bereich des Landkreises Nordhausen keine Seltenheit mehr ist. Die ersten Biber-Feststellungen habe es schon vor etwa 15 Jahren gegeben. So zum Beispiel am Kiesteich bei Windehausen. Dort sei zum Beispiel eine Biberburg über acht bis neun Jahre hinweg nachgewiesen worden, die jedoch mittlerweile verlassen wurde.
Seit etwa zwei Jahren gab es Sichtungen bei Bleicherode entlang der Wipper, aber auch entlang der Bode und seit Ende vergangenen Jahres fühlen sich ein oder mehrere Biber entlang der Bere bei Netzkater oder - wie eingangs beschrieben - an der Helme. Insgesamt registriert der Fachgebietsleiter fünf bis sechs Stellen, an denen sich ein oder mehrere Biber "biberwohl" fühlen.
Wer künftig auf seinen Wanderungen vielleicht noch die eine oder andere Biber-Entdeckung macht, der kann das gerne samt Fotos an naturschutz@lrandh.thueringen.de schicken. Und wenn möglich auch an die nnz.
Peter-Stefan Greiner







