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Do, 06:50 Uhr
21.04.2022
BUND lädt zum "Tag der Erde" ein:

Wanderung zu klimageschädigten Bäumen

Der Klimawandel ist seit Jahren präsent und die von uns Menschen verursachte Klimaerwärmung wird überall sichtbar. So ist das massive Sterben und Abholzen der Fichten überall erschreckend zu sehen und hat zu ungeahnten Fernsichten über die Kahlschläge geführt...

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Aber es sind nicht nur die Fichten welche betroffen sind. So haben je nach Standort auch unsere Laubbäume zum Teil stark unter Trockenheiten und Sonneneinstrahlung zu leiden.

Es sind nicht nur die Bäume welche Probleme haben, es betrifft fast die komplette Biodervisität (die Artenvielfalt). Unser Wald ist in den letzten Jahren um vieles ärmer geworden. Es ist auch viel ruhiger geworden als ich es von früher her kenne. Über diese Veränderungen und vieles Mehr erfahren Sie auf unserer Wanderung. Sie erfahren auch etwas über die Geschichte des Südharzes.

Die Tour hat auch einige schöne Aussichten parat.
Unser Südharz hat vieles zu bieten, denn wir leben dort wo andere Urlaub machen könnten. Es wäre schade, wenn wir dieses alles aufs Spiel setzen würden. Einige Fotos könnten später als Erinnerung dienen.

Termin: Sonntag, den 24. April
Treffpunkt: 15 Uhr am alten Ahornbaum vor dem Ilfelder Friedhof am Obertor
Dauer: ca. 2 bis 3 Stunden auf bequemer Waldstraße
Anfahrt: mit Bus Linie 23 oder mit HSB/Straßenbahn Linie 10 – Beide bis Haltestell Nanderklinik-Kirche. Von der Kirche gegenüber in die OBERTOR-Str. bis Sonnenhof, am Ende rechts hinter dem alten Trafohaus befindet sich der alte Ahornbaum.
Manfred Kappler
Autor: red

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Kommentare
fso2020
21.04.2022, 23:28 Uhr
Menschengemachter Klimawandel,
eine sehr interessante These, die jedoch nach wie vor auf wackligen Beinen steht.
Fakt ist unbestritten: Das Klima verändert sich!
Im Verlauf der Erdgeschichte ist genau das immer wieder nach zu vollziehen, ohne dass der Mensch als Verursacher dafür in Frage kommen würde. Häufig sind die Ursachen bis heute nicht ergründet oder die damit verbundenen Theorien wissenschaftlich belegt.
Fakt ist aber auch: Der Mensch wollte im Oberharz mit dem Nationalpark einen Naturraum ohne menschlichen Eingriff schaffen!
Abgestorbene Bäume, sich selbst überlassene Waldflächen und zwei, zugegebenermaßen trockene und warme Sommer haben es geschafft, die Ausbreitung des Borkenkäfers im Harz turboartig zu beschleunigen und die heute für jeden sichtbaren Folgen für den Wald insgesamt zu verursachen.

Die Aussagen der "Klimaschützer", dass die Folgen weltweit jahrelang verfehlter Forstwirtschaft, fälschlich als ökologisch deklarierter, von Aktivisten getriebener Umweltpolitik und dem Zusammentreffen mit zyklischen Wetter-/Klimaphänomenen allein dem angeblich einzig vom Menschen verursachten Klimawandel anzulasten sind, sind kurzsichtig, einseitig und leider auch noch geprägt von vielen, großen Unbekannten.

Also schaut Euch gerne den, nicht mehr existierenden, Wald an aber lasst Euch bitte nicht alleine nur von den Informationen leiten, die ihr hören sollt.
Denken ist ausdrücklich erlaubt!
diskobolos
22.04.2022, 08:33 Uhr
Ob die Forstwirtschaft der Vergangenheit verfehlt war, ist nicht die Frage
Das Problem des Klimawandel hat andere Ursachen.

Der Klimawandel heute findet vor unseren Augen mit einer (gemessen an erdgeschichtlichen Zeiten) rasantem Tempo statt. Man kann das am besten am Verschwinden der Gletscher sehen. Die Auswirkungen sind schon heute gewaltig (z. B. die Flut im Ahrtal und die großen Waldbrände im letzten Sommer)
Der Wechsel von Eis- und Warmzeiten dauerte 10 000 Jahre, das war etwas ganz anderes.

Was das für Gebiete bedeutet, in denen es schon heute Wassermangel gibt, kann sich jeder selbst ausmalen. Und wohin die Menschen, die jetzt dort leben, gehen werden auch.

Wer das nicht sehen möchte, kann ja weiter den Kopf in den Sand stecken.

Nein, ich bin nicht optimistisch in der Frage, ob wir den Klimawandel aufhalten können. Aber wir sollten alles versuchen, ihn zu verlangsamen.
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