Di, 14:23 Uhr
12.04.2022
DUPV und Neanderklinik helfen Ukrainerinnen
Neustart durch Integration
Nach der Flucht ein neues Leben aufbauen, das ermöglichen die Neanderklinik Harzwald GmbH und der Deutsch Ukrainische Pflegeverband (DUPV). Gemeinsam setzen sie sich für die Integration von Kriegsflüchtlingen ein. Sieben junge Frauen haben im ehemaligen Schwesternheim neue Wohnungen und nach kurzer Zeit in der Klinik eine Arbeitsstelle gefunden…
Das Schicksal der ukrainischen Kriegsflüchtlinge liegt uns sehr am Herzen, sagt Martina Röder, die Chefin der Neanderklinik. Sie und Silvia Böhme vom Deutsch Ukrainischen Pflegeverband e.V. haben viele Kontakte dorthin, einige Pflegerinnen in der Einrichtung sind aus dem Land. Sie sind für die sieben neuen Mitarbeiterinnen Vertraute, Ansprechpartner und Dolmetscher zugleich.
Alles begann Anfang März als die Frauen mit ihren Kindern nach Ilfeld kamen. Die Geschäftsleitung der Neanderklinik und der Vorstand des Deutsch Ukrainischen Pflegeverbandes organisierten Wohnungen und mit Unterstützung des Stöberecks in Nordhausen Möbel. Nun suchen wir für die kleinen Familien noch Bettwäsche, Handtücher und Hausrat wie Besteck und Töpfe, sagt Silvia Böhme. Alle Sachspenden können ganz problemlos in der Neanderklinik abgegeben werden. Nachdem Wohnungen gefunden waren, mussten die Behördenwege erledigt werden. Hier helfen wir natürlich auch und begleiten die Integration der Ukrainerinnen, berichtet Martina Röder. Als nächstes wird sie gemeinsam mit den Frauen die Schulanmeldung für die Kinder in Angriff nehmen. So geht es immer Schritt für Schritt vorwärts. Die fünf neuen Pflegekräfte und zwei Hauswirtschaftlerinnen in der Neanderklinik haben in ihrem Heimatland bereits den Fachkraftstaus erworben, die Anerkennung in Deutschland wird rund sieben Monate dauern, berichtet Marina Röder aus Erfahrung. Dennoch ist die Pflegeeinrichtung das erste Unternehmen im Landkreis, dass sich sowohl um die Unterbringung also auch um die Integration und Perspektive in Deutschland kümmert. Die Neanderklinik Harzwald GmbH und der Deutsch Ukrainische Pflegeverband e.V. übernehmen soziale Verantwortung, erklären beide Frauen stolz.
Sandra Witzel
Autor: swiDas Schicksal der ukrainischen Kriegsflüchtlinge liegt uns sehr am Herzen, sagt Martina Röder, die Chefin der Neanderklinik. Sie und Silvia Böhme vom Deutsch Ukrainischen Pflegeverband e.V. haben viele Kontakte dorthin, einige Pflegerinnen in der Einrichtung sind aus dem Land. Sie sind für die sieben neuen Mitarbeiterinnen Vertraute, Ansprechpartner und Dolmetscher zugleich.
Alles begann Anfang März als die Frauen mit ihren Kindern nach Ilfeld kamen. Die Geschäftsleitung der Neanderklinik und der Vorstand des Deutsch Ukrainischen Pflegeverbandes organisierten Wohnungen und mit Unterstützung des Stöberecks in Nordhausen Möbel. Nun suchen wir für die kleinen Familien noch Bettwäsche, Handtücher und Hausrat wie Besteck und Töpfe, sagt Silvia Böhme. Alle Sachspenden können ganz problemlos in der Neanderklinik abgegeben werden. Nachdem Wohnungen gefunden waren, mussten die Behördenwege erledigt werden. Hier helfen wir natürlich auch und begleiten die Integration der Ukrainerinnen, berichtet Martina Röder. Als nächstes wird sie gemeinsam mit den Frauen die Schulanmeldung für die Kinder in Angriff nehmen. So geht es immer Schritt für Schritt vorwärts. Die fünf neuen Pflegekräfte und zwei Hauswirtschaftlerinnen in der Neanderklinik haben in ihrem Heimatland bereits den Fachkraftstaus erworben, die Anerkennung in Deutschland wird rund sieben Monate dauern, berichtet Marina Röder aus Erfahrung. Dennoch ist die Pflegeeinrichtung das erste Unternehmen im Landkreis, dass sich sowohl um die Unterbringung also auch um die Integration und Perspektive in Deutschland kümmert. Die Neanderklinik Harzwald GmbH und der Deutsch Ukrainische Pflegeverband e.V. übernehmen soziale Verantwortung, erklären beide Frauen stolz.
Sandra Witzel


